Manjaro 21.2.0 Qonos mit Kernel 5.15 ist veröffentlicht

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Es gibt eine neue Manjaro-Version und sie wurde Qonos getaugt. Laut eigenen Angaben bietet Manjaro 21.2.0 signifikante Verbesserungen für Calamares. Zum Beispiel lässt sich das Dateisystem für automatisches Partitionieren wählen und es gibt erweiterte Unterstützung für btrfs. Bei btrfs-Installationen wurde das Standard-Subvolume-Layout verbessert, damit Rollbacks einfacher sind und weniger Platz bei Snapshots verbraucht wird. Außerdem werden Swap-Dateien nun bei btrfs unterstützt.

Qonos setzt auf Linux-Kernel 5.15 LTS mit den aktuellen Treibern. Zusätzlich stehen Kernel 5.4 LTS und 5.10 LTS zur Verfügung.

Manjaro 21.2.0 Qonos ist verfügbar (Quelle: manjaro.org)
Manjaro 21.2.0 Qonos ist verfügbar (Quelle: manjaro.org)

Manjaro 21.2.0 – GNOME-Edition

Es kommt GNOME 41.2 zum Einsatz. Das Entwickler-Team hat das Standard-Layout überarbeitet und hält sich etwas enger an die Upstream-Standards. Es wurden einige Anpassungen für Anwenderinnen und Anwender gemacht, die eine Maus bei GNOME bevorzugen.

Es gibt aber auch ein Manjaro-Legacy-Layout, das sich an den früheren GNOME-Standards orientiert.

Bei Firefox ist das GNOME-Desktop-Theme per Standard aktiviert, damit sich der Browser optisch besser in den Desktop integriert. Mit dem gnome-layout-switcher kannst Du das aber umstellen, wenn Du den nativen Firefox-Look haben möchtest.

Plasma-Version

Die Plasma-Edition bietet die aktuelle Plasma-Serie 5.23, Frameworks 5.88 und Applications (Gear) 21.12. Auch hier wurde das Theme überarbeitet, damit es sich enger am Upstream-Breeze-Theme orientiert. Scroll-Leisten sind zum Beispiel größer, damit sie besser mit Touch-Screens funktionieren. Allerdings hat das Team auch darauf geachtet, dass die Sache auf Desktops und Laptops noch elegant ist.

In der Ankündigung zu Manjaro 21.2.0 wird auch darauf hingewiesen, dass es bei der KDE Community Priorität ist, Plasma komplett funktional unter Wayland zu machen. Verbesserte Performance und höhere Stabilität sind nur zwei Vorteile.

Manjaro 21.2.0 Xfce

In der Xfce-Edition kommt Xfce 4-16 zum Einsatz. Das bringt viele Updates und Verbesserungen mit sich. Der Bildschirm-Dialog enthält nun fraktionelle Skalierung.

Auch der Dateimanager Thunar enthält viele nennenswerte Verbesserungen. Kopierst Du Dateien oder verschiebst sie, kannst Du den Vorgang nun pausieren. Weiterhin gibt es Warteschlangen, Speicherung der Ansichtseinstellungen pro Verzeichnis und Unterstützung für Transparenz in Gtk-Themes.

Download

Du findest Manjaro 21.2.0 Qonos im Download-Bereich der Projektseite. Dort kannst Du Dich für GNOME, Plasma oder Xfce entscheiden.

Manjaro ist eine sogenannte Rolling Distribution. Hast Du eine Installation, musst Du nicht neu installieren. Durch ein Upgrade solltest Du die neueste Version erhalten.

Ich habe gerade nachgesehen, ob es die neueste Version auch schon für ARM oder Raspberry Pi gibt. Ich finde die Versionierung bei Manjaro etwas verwirrend, muss ich zugeben. Für den Desktop ist die aktuelle Version Manjaro 21.2.0, die Community-Versionen 21.1.2 (OK, noch nicht aktualisiert) und die ARM-Varianten nennen sich 21.12?




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