Baldiger Ersatz für meine Logitech Tastatur K400 für den Raspberry Pi

18 März 2019 4 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Oh je, nun ist es bald so weit. Gestern ist mir meine treue Logitech-Tastatur K400 vom Crosstrainer gefallen und mit dem Gesicht aufgeschlagen. Das Resultat sind 4 Tasten, die sich zwar wieder reinstecken lassen, aber nicht mehr halten. Die K400 funktioniert weiterhin tadellos. Allerdings rasselt sie etwas, wenn ich sie schüttle und ich kann sie nicht mehr schräg halten. Außerdem dürfen die Finger nicht klebrig sein, sonst bleibt einer der 4 Tasten daran hängen. Das ist besonders auf dem Corsstrainer nervig, wenn Du die kleine Taste wieder reinfummeln musst.

Der Beitrag ist in der Tat ein Lobgesang auf diese Tastatur. Ich habe sie nun seit über 5 Jahren und sie ist fast täglich im Gebrauch. Es ist meine dedizierteRaspberry-Pi-Tastatur, die ich auch für die Steuerung von LibreELEC nehme. Das erklärt nun vielleicht auch, was die Tastatur K400 auf dem Crosstrainer zu suchen hatte.

Nebenbei bemerkt ist der Crosstrainer* ist ein Produkt oder ein Geschenk an mich selbst zum Anlass: 4 Jahre Nichtraucher und ohne Zigarette!

Logitech Tastatur K400 - etwas ramponiert, funktioniert aber noch immer

Logitech Tastatur K400 – etwas ramponiert, funktioniert aber noch immer

Sollte sie nun vor einem Ersatz den Geist aufgeben, kann ich LibreELEC zumindest noch mit Kore steuern. Das Smartphone sollte ich dann aber nicht unsanft auf dem Boden aufsetzen lassen.

Warum ist sie gut für den Raspberry Pi?

In den anfängliche Jahren hatte der Raspberry Pi lediglich zwei USB-Steckplätze. Wenn Du WLAN*, Tastatur und Maus haben wolltest, gab es ein Problem. Die K400 vereint aber Tastatur und Touchpad und damit konnte ich meinen Raspberry Pi vollständig in Betrieb nehmen.

In der Zwischenzeit haben die neuen Raspberry Pi B-Modelle 4 USB Ports und dann ist es eigentlich kein Problem mehr. Die ganz neuen Pis haben sogar Wi-Fi an Boad. Allerdings habe ich mich so an diese Tastatur gewöhnt, dass ich sie nicht mehr missen will. Es ist angenehm, nur ein Peripherie-Gerät anstecken zu müssen. Als portable Maus-Tastatur-Kombination habe ich das Ding echt lieb gewonnen und möchte es nicht mehr missen.

Ich muss ehrlich gestehen, dass sich die Tatstur für Menschen mit sehr großen Händen und dicken Fingern eher nicht eignet. Sie ist schon relativ klein und schmal, aber mir passt sie gut.

Die Tastatur K400 von Logitech kaufe ich wieder

Obwohl sie noch funktioniert, freunde ich mich mit dem Gedanken an, sie bald zu ersetzen. Allerdings musste ich mit Entsetzen feststellen, dass die K400 nicht mehr lieferbar ist und es wir auf einen Nachfolger die K600* für Smart-TVs und so weiter verwiesen. Praktisch ist, dass die gleich über doppelt so teuer ist, obwohl ich nicht mehr Funktionen brauche.

Abgesehen davon sieht die K600 unmöglich aus. Geschmäcker sind natürlich verschieden, aber mir gefällt das Ding überhaupt nicht. Vielleicht muss ich mich auch erst an den Anblick gewöhnen.

K600 von Logitech gefällt mir gar nicht

K600 von Logitech gefällt mir gar nicht (Quelle: Amazon)

Nach einer weiteren Suche bin ich aber auf die K400 Plus gestoßen, die es sehr wohl noch gibt. Sie kostet auch nur um die 30 Euro* und da habe ich mir nun gleich eine bestellt. Wer weiß, wann das Ding durch eine Verschlimmbesserung ersetzt wird und dann muss ich mit dem Anblick oben leben.

Mit der K400 Plus kann ich leben

Mit der K400 Plus kann ich leben (Quelle: Amazon)

Die Plus-Variante ist zwar nicht identisch zu meiner Tastatur, aber damit kann ich gut leben. Wenn die ebenso robust ist wie das alte Keyboard, dann bin ich zufrieden damit, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach top ist. Wie gesagt ist es mein eigenes Verschulden, dass die alte eine gute Portion Schrammen bekommen hat. Ich bin aber trotzdem beeindruckt, dass sie noch funktioniert. Es ist aber echt etwas nervig, wenn Dir bei der geringsten Neigung die Tasten um die Ohren fliegen und deswegen habe ich mich für eine neue entschieden.

Die alte Tastatur bekommt ihren Platz neben meinem Pi mit dem Sense Hat. Da steht sie auf einem Tisch und wird mir noch gute Dienste leisten. Für diesen Pi wollte ich sowieso schon lange eine separate Tastatur haben.

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4 Kommentare zu “Baldiger Ersatz für meine Logitech Tastatur K400 für den Raspberry Pi”

  1. Dr.Gerd Köster sagt:

    Hallo Jürgen,

    mit drahtlosen Tastaturen und Mäusen von Logitech gibt es Probleme. Hier ein Link zur Information:

    https://www.golem.de/news/logitech-schwerwiegende-sicherheitsluecken-in-kabellosen-tastaturen-1907-142396.html

    Beste Grüße
    Gerd

    • jdo sagt:

      Das ist interessant und danke dafür ... allerdings bin ich bei "physischer Zugriff auf die Geräte notwendig" oder "muss den Pairing-Prozess mitgeschnitten haben" immer wenig begeistert, von schwerwiegenden Sicherheitslücken zu sprechen und ein bisschen Panik zu verbreiten. Bei mir daheim wird keiner die Tastatur hacken und unterwegs habe ich meist keine dabei.

      Das mit der Maus ist eine andere Sache, aber auch hier benutze ich unterwegs meist das Touchpad. Aber selbst wenn ich eine Maus benutze, ist das Pairing bereits abgeschlossen und ich lasse mein Notebook nie aus den Augen. Hinzu kommt noch, dass meine Reise-Maus von Logitech nicht mit Unifiying kompatibel ist (M185).

      Ich sehe die Sache deswegen echt gelassen.

  2. Since1977 sagt:

    Hallo Jürgen.

    Funktoiniert die K400 PLUS nun am Pi? Kannst du vielleicht auch sagen, ob es am neuen Pi 4 funktioniert?

    Vielen Dank und viele Grüße!

    Since

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