Kali Linux 2020.2 ist veröffentlicht – wichtige Änderungen für ARM

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Bei Kali Linux 2020.2 haben sich die Entwickler besonders um die KDE-Plasma-Version gekümmert. Genauer gesagt wurde das Kali-Loog-and-Feel nun auch auf die KDE-Plasma-Version übertragen und es gibt ein dunkles sowie ein helles Thema.

Kali Linux 2020.2 – dunkles Thema für KDE Plasma (Quelle: https://www.kali.org)

Kali Linux 2020.2 – dunkles Thema für KDE Plasma (Quelle: https://www.kali.org)

Im Zuge des Faceliftings wurde auch der Anmeldebildschirm neu gestaltet.

Kali Linux 2020.2 mit PowerShell per Standard

Die PowerShell haben die Entwickler schon seit einer Weile in den Kali Repositories. Wer die PowerShell nutzen möchte, konnte sie wie folgt installieren:

sudo apt install -y powershell

Nun haben die Entwickler die PowerShell Einzug in ein primäres Meta-Paket aufgenommen – kali-linux-large. Wer dieses Paket während der Einrichtung oder Installation des Systems auswählt, bekommt die PowerShell gleich mitinstalliert. Das Meta-Paket kannst Du natürlich nachträglich auch installieren:

sudo apt install -y kali-linux-large

Sofern die PowerShell zu Deiner Architektur kompatibel ist, lässt sie sich mit pwsh öffnen.

Verbesserungen bei ARM

Seit Kali 2020.1 sind die Anmeldeinformationen nicht mehr länger root / toor, sondern kali / kali. Das gilt nun auch für die ARM-Abbilder. Du meldest Dih also nicht mehr länger mit dem Superuser am System an.

Weiterhin ist die minimale Größe für eine SD-Karte nicht mehr 8 GByte. Ab sofort setzt das System mindestens eine SD-Karte mit 16 GByte voraus.

Wer Kalir Linux 2020.1 auf einem ARM-Gerät wie zum Beispiel einem Raspberry Pi einsetzt, sollte außerdem wissen, dass locales-all nicht mehr länger installiert wird.

Die Entwickler empfehlen, dass Du selbst tätig wirst, indem Du Dein Gebietsschema selbst festlegst:

sudo dpkg-reconfigure locales

Im Anschluss meldest Du Dich ab und wieder an. Das sollte die Sache erledigen.

Änderungen bei der Installation

Es gibt kali-linux-everything nicht mehr länger als Option für die Installation. Das ist jedes Paket im Kali-Repository. Eine Installation kann sehr lange dauern, weil der Installer etliche Pakete herunterladen muss.

Dafür wurden kali-linux-large und alle Desktop-Umgebungen in das Installations-Abbild aufgenommen. Aus diesem Grund ist der Download des Abbilds etwas größer, dafür ist eine komplette Offline-Installation möglich.

Die Live-Abbilder lassen sich nicht mehr länger anpassen. Wer hierüber installiert, bekommt Xfce als Desktop-Umgebunge und der Inhalt des Live-Dateisystems wird kopiert.

python2-pip weiterhin verfügbar

Weil einige Tools immer noch darauf setzen, wurde python2-pip temporär aufgenommen. Python 2 wird bekanntlich nicht mehr länger unterstützt und bekommt auch keine Updates mehr. Die Entwickler bitten die Tool-Macher, ihre Werkzeuge auf Python 3 zu portieren.

Du findest weitere Informationen dazu in der offiziellen Ankündigung.

Neuigkeiten zu Kali Linux NetHunter

Die Unterstützung für Nexmon ist wieder da und lässt sich mit den Geräten Nexus 6P, Nexus 5, Sony Xperia Z5 Compact und noch ein paar mehr einsetzen. Außerdem gibt es Abbilder für das Geräte OpenPlus 3T.

NetHunter unterstützt nun über 64 Geräte. Ob Dein Gerät unterstützt wird, kannst Du auf dieser Seite nachschlagen.

Download Kali Linux 2020.2 oder Upgrade

Wer neu installieren möchte, findet aktuelle Abbilder im Download-Bereich der Projektseite.

Hast Du eine bestehende Kali-Linux-Installation hat, kannst Du durch ein Upgrade auf Kali Linux 2020.2 aktualisieren:

echo "deb http://http.kali.org/kali kali-rolling main non-free contrib" | sudo tee /etc/apt/sources.list
sudo apt update && sudo apt -y full-upgrade
[ -f /var/run/reboot-required ] && sudo reboot -f

Willst Du sicherstellen, dass Du auch wirklich Kali Linux 2020.2 einsetzt, kannst Du das überprüfen:

grep VERSION /etc/os-release

Hier sollte herauskommen:

VERSION=“2020.2″
VERSION_ID=“2020.2″
VERSION_CODENAME=“kali-rolling“

Wer immer auf dem neuesten Stand sein möchte, interessiert sich vielleicht für die Weekly Builds. Das sind automatische Builds, die nicht so umfangreich getestet sind.

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