Greg K-H verbietet Uni wegen Missbrauchs, Kernel-Patches einzureichen

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Greg Kroah-Hartman ist nach Linus Torvalds wohl der bekannteste Linux-Kernel-Entwickler. Er hat gerade der University of Minnesota verboten, weitere Kernel-Patches einzureichen. Im Zuge einer Untersuchung (PDF) haben Leute der Uni wohl bewusst kaputte Patches und sogar Security-Lücken eingereicht. Man wollte damit herausfinden, wie die Community und die Kernel-Entwickler reagieren.

Entsprechend verschnupft hat Greg K-H reagiert, als es erneut Patches gab, die angeblich von einem neuen Static-Analyzer stammen. Greg K-H möge seine Anschuldigungen sein lassen, fordern die Leute.

Allerdings zweifelt der Kernel-Entwickler an, dass ein Tool diese Patches erzeugt hätte. Er ist sogar der Meinung, dass dieser Code überhaupt nichts tut und jeder mit ein bisschen C-Kenntnissen könnte das sofort sehen. Weiterhin haben die Leute der Uni öffentlich zugegeben, Schwierigkeiten verursachen zu wollen. Wenn sie weiterhin mit Absicht Bugs in Projekten unterbringen wollen, sollen sie sich eine andere Community suchen. Hier sei man nicht länger willkommen.

Die University of Minnesota darf ab sofort nicht mehr mitspielen

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Das hat nun dazu geführt, dass er der Uni eine weitere Teilnahme an der Entwicklung verbietet und vorherigen Code entfernt, der nur eingereicht wurde, um absichtlich Probleme zu verursachen.

Bereits eingereichter Code wird entfernt

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Da haben die Leute der Uni wohl noch Glück, es mit Greg Kroah-Hartman zu tun gehabt zu haben. Linus Torvalds geht bekanntlich weniger zimperlich mit Leuten um, die in seinen Augen Blödsinn machen.

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