Jide hat teilweise Quellcode von Remix OS veröffentlicht und somit auf Beschwerden reagiert

20 Januar 2016 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Jide, der Entwickler von Remix OS, ist in die Kritik geraten. Stein des Anstoßes waren Verletzungen von GPL und Apache Lizenz. Genau genommen ging es um eine für eigene Ansprüche modifizierte Version von UNetbootin und Android-x86.

Dir Firma hat sich entschuldigt und teilt mit, dass das keine Absicht war. Man unternimmt derzeit Schritte, um die Situation zu bereinigen. Teile des Quellcodes sind bereit veröffentlicht und somit Open Source, der Rest folgt dann in Kürze.

Der Entwickler von UNetbootin hat sich zu Wort gemeldet und gemeint, dass er nichts an der Modifikation auszusetzen hat. Es sehe so aus, als habe man sich an die Informationen für einen Eigenbau gehalten. Somit sei das in Ordnung. Dennoch weist Jide nun auf github hin, dass Remix OS USB Tool ein Abkömmling von UNetbootin ist und hat den Quellcode veröffentlicht, um mit der GPL konform zu sein.

Ist schon in Ordnung, Jide!

Ist schon in Ordnung, Jide!

Laut liliputing.com wären die Entwickler von Android-x86 außerdem im Bilde und hätten ebenfalls nichts dagegen. Auch an dieser Stelle tut sich etwas bei github. Weiterhin habe man auf der Website hingewiesen, dass Remix OS auf Android-x86 basiert.

Remix OS basiert auf Android-x86

Remix OS basiert auf Android-x86

Alles halb so wild und der Quellcode wird so bald wie möglich zur Verfügung stehen. Nun könnte man sich fragen: Hätte man diese Schritte auch ohne Aufschrei durchgeführt? … oder was es vielleicht sogar ein cleverer PR Stunt, um noch etwas mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen?

Egal … Fakt ist, dass Remix OS ein spannender Ansatz hinsichtlich Android ist, das sich dann wie ein Desktop verhält. Mal schauen, wer das Rennen macht. Bq arbeitet offensichtlich an einem Ubuntu Tablet mit Konvergenz.

Remix OS - ein Android, das sich wie ein Desktop verhält (Quelle: jide.com)

Remix OS – ein Android, das sich wie ein Desktop verhält (Quelle: jide.com)

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