Q4OS 1.4 für Raspberry Pi nun als stabil deklariert

24 November 2015 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Ab sofort gibt es eine erste stabile Version des ARM-Ports der Linux-Distribution Q4OS. Im Speziellen wurde das Betriebssystem für den Einsatz auf Raspberry Pi und Raspberry Pi 2 entwickelt.

Q4OS 1.4 für Raspberry Pi

Q4OS ist eine minimalistische Linux-Distribution, die auf Debian basiert und TDE (Trinity Desktop Environment) als Desktop-Umgebung mit sich bringt. TDE ist zu KDE was MATE zu GNOME 2 ist. Oder anders gesagt ist Trinity Desktop Environment eine Fork von KDE 3. Die Desktop-Umgebung geht sehr schonen mit den Ressourcen um und richtet sich damit an schwächere Systeme. Somit ergibt es Sinn, dass es nun eine Version für ARM-Plattformen und im Speziellen das Raspberry Pi oder Raspberry Pi 2 gibt.

Q4OS für Raspberry Pi basiert im Grunde nicht nur auf Debian, sondern auf das speziell für den Mini-Rechner erschaffene Raspbian. Das Betriebssystem sollte zwar auf anderen ARM-Plattformen ebenfalls laufen, ist aber laut Angaben der Entwickler speziell für das Raspberry Pi optimiert.

Alle Interessierten dürfen sich das Abbild herunterladen und können es wie gewohnt auf eine microSD- oder SD-Karte installieren und dann das Raspberry Pi damit starten. Das Abbild ist 421 MByte groß. Es ist wohl eine RasPi-Alternative für KDE-Fans.

Q4OS ab sofort auch für Raspberry Pi (Quelle: q4os.org)

Q4OS ab sofort auch für Raspberry Pi (Quelle: q4os.org)

Trinity Desktop Environment ist eigentlich ganz nett (Quelle: q4os.org)

Trinity Desktop Environment ist eigentlich ganz nett (Quelle: q4os.org)

Standard für Anmeldung und Passwort ist pi und raspberry und genau wie bei Raspbian kann man Einstellungen mithilfe von raspi-config vornehmen.

Die Entwickler geben an, dass Q4OS auf einem Raspberry Pi schnell und zuverlässig läuft und betonen noch einmal die geringen Anforderungen an die Hardware. Alle nativen Q4OS-Funktionen wie zum Beispiel Desktop profiler und Setup tool sind vollständig funktionsfähig und als stabil deklariert.

Da das System auf Raspbian basiert, sollte sich das Raspberry Pi damit auch via Weaved über das Internet erreichen lassen, ohne dass Du dafür den Router umkonfigurieren musst. Via SSH braucht man dafür mittlerweile nicht mal mehr die Weaved-Website zu besuchen.

Wer eine freie SD-Karte hat und eine Alternative zu Raspbian sucht, kann sich diese Distribution mal ansehen. Wem weder noch gefällt, der könnte mit Ubuntu MATE 15.10 für Raspberry Pi liebäugeln.

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