GParted Live 0.22.0-2 bringt Linux-Kernel 4.0.x mit sich

28 Mai 2015 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Es ist eine neue Version der kostenlosen Partitionier-Distribution verfügbar – GParted Live 0.22.0-2. Das auf Debian basierende Betriebssystem allerdings nur auf Partitions-Aufgaben zu beschränken, ist etwas ungerecht. In GParted Live befinden sich auch diverse Tools zur Systemrettung.

GParted Live 0.22: Desktop

GParted Live 0.22: Desktop

Neuerungen in GParted Live 0.22.0-2

Unter anderem wurde in dieser Version das Booten auf UEFI-Rechnern verbessert, wenn das Abbild mithilfe des Befehls dd direkt auf ein Boot-Medium kopiert wird. Dafür verwende es isohybrid –uefi.

Weiterhin basiert GParted Live 0.22.0-2 auf den Debian Sid Repositories vom 22. Mai 2015. Der Linux-Kernel wurde auf 4.0.2-1 aktualisiert.

Starten unter VirtualBox

GParted Live 0.22.0-2 hat sich unter VirtualBox ziemlich zickig angestellt – zumindest unter meinem Kubuntu 14.04 LTS. Auf die Kommandozeile bin ich gekommen, aber sämtliche Versuche in die grafische Oberfläche zu starten, schlugen fehl. Egal, welche Parameter ich umgestellt habe.

Geklappt hat das erst, als ich bei den Einstellungen zu VirtualBox EFI aktiviert habe.

VirtualBox: EFI aktivieren

VirtualBox: EFI aktivieren

Enthaltene Tools

Als grafische Tools sind LXTerminal, PCManFM, Leafpad, Netsurf und GSmartcontrol enthalten – selbstverständlich auch GParted.

GParted Live 0.22: Netsurf

GParted Live 0.22: Netsurf

Das Netzwerk konfiguriert man genau genommen über die Konsole, aber netterweise haben die Entwickler die Funktion sehr einfach gestaltet. Man kann die Netzwerk-Konfiguration einfach über den Desktop aufrufen. Für meine Zwecke reicht DHCP, da hier im Netzwerk sowieso ein DHCP-Server läuft.

GParted Live 0.22: Netzwerk konfigurieren

GParted Live 0.22: Netzwerk konfigurieren

Zu den Kommandozeilen-Tools gehören (ich zähle nur einige auf):

  • partclone und partimage: Damit lassen sich Partitionen in eine komprimierte Abbild-Datei speichern
  • testdisk (dazu gehört auch photorec): Gehören zu den besten Rettungs-Tools, die Open-Source zu bieten hat und auch zu den besten auf dem Markt allgemein. Man muss sich etwas damit beschäftigen. Diese Tools haben schon einigen Backup-Faulen den Arsch gerettet.
  • rsync: Kopier-Tool ist es eigentlich, aber trifft es nicht ganz. rsync wird von vielen als Backup-Tool eingesetzt, da es unglaublich schnell ist. rsync kann man nicht in wenige Worte fasse, aber jeder Linux- oder UNIX-Administrator weiß es zu schätzen und möchte es nicht missen.
  • OpenSSH: Ja, muss man Datenrettern auch nicht weiter erklären. Ist eben fie OpenSSH-Suite.

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