cirrus7 nimbini kann ab sofort bestellt werden

14 Mai 2015 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Ab 18.05.2015 wird der cirrus7 nimbini ausgeliefert. Der Mini-Rechner ist also ab sofort bestellbar.

cirrus7 nimbini

Der schnucklige Rechner basiert auf der Intel® NUC Plattform. Es gibt insgesamt drei verschiedene Versionen. Alle sind passiv gekühlt und somit lautlos. Man kann das Gerät mit einer Bay-Trail CPU oder auch einem i7 der neuesten Broadwell Generation.

Der cirrus7 nimbini lässt sich flexibel konfigurieren. Die Editionen Business und Media bringen eine M.2-Schnittstelle mit sich. Hier lassen sich schnelle SSDs (Solid-State Drives) der neuen Generation betreiben. Außerdem ist Platz für eine 2,5″ SSD oder HDD. Da ein SSD weniger Hitze erzeugt, schneller und lautloser ist, müsste ich persönlich da nicht lange überlegen. Natürlich bekommt man bei einer HDD mehr MByte fürs Geld. Sollte man allerdings eine 2,5″ Platte im cirrus7 nimbini verbauen, wächst die Bauhöhe um 12mm. Es kommt ein Einbau-Kit mit einer zusätzlichen Kühlschicht zum Einsatz. Bei der Media-Variante werden die Maße mit 15x15x7,5 cm angegeben.

cirrus7 nimbini: Mit und ohne EInbau-Kit (Quelle: cirrus7.com)

cirrus7 nimbini: Mit und ohne EInbau-Kit (Quelle: cirrus7.com)

Die Office-Edition ist mit einer Intel® Bay Trail Dual-Core CPU ausgestattet und der Preis fängt bei 399 Euro an. Der Rechner bringt aber für den Preis nur zwei GByte RAM mit sich und kein WLAN-Modul. Per Standard ist Ubuntu 15.04 installiert, man kann aber auch Ubuntu 14.04 LTS wählen – das kostet keinen Aufpreis. Wer Windows haben möchte, muss allerdings zusätzlich in die Tasche greifen. So würde Windows 8.1 64-Bit mit 99 Euro zu Buche schlagen und Windows 8.1 Pro 64-Bit mit 149 Euro. Windows 7 gibt es auch, wobei Windows 7 Home Premium 64-Bit 99 Euro kostet und Ultimate 64-Bit 189 Euro.

Business und Media kosten beide 599 Euro. Media bietet allerdings eine besser Grafikleistung und lässt sich mit bis zu einem i7 bestücken. Bei Business ist i3 oder i5 möglich. Bei der Media-Edition ist Wi-Fi per Standard verbaut, bei der Business-Version nicht.

Jetzt habe ich mir zum Spaß mal eine Media-Edition mit sämtlichen besten oder größten Komponenten bestellt (allerdings nur M.2 und keine zusätzliche SSD). Also 16 GByte RAM, eine i7 CPU und eine M.2 SSD mit 512 GByte RAM (gut, die kostet alleine schon 409 Euro). Da komme ich auf 1366 Euro. Schick ist der Rechner auf jeden Fall, aber ganz günstig ist er nicht – dennoch hat der den Haben-Will-Touch. Dennoch bekommt man für den Preis auch ein Dell XPS 13 Ultrabook mit Ubuntu.

Es ist definitiv beeindruckend, wie viel Leistung man auf so eine Fläche packen und das Ganze passiv kühlen kann. Wer sich ein Gerät konfigurieren und bestellen möchte, kann das hier tun.

Die Lieferzeit beträgt drei bis fünf Tage (ab 18.05.2015). Varianten der Typen DIY-Kit und Barebone sollen i drei bis vier Wochen zur Verfügung stehen.

Die Mini-Rechner mit Linux vorinstalliert kriechen langsam aus allen Ecken und Enden. Die MintBox Mini lässt sich auch bereits vorbestellen und die ist ebenfalls sehr klein und hübsch. Nicht ganz so leistungsstark, dafür aber günstiger. Als Office-Rechner dürfte die auch reichen.

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