Korora 21 „Darla“: Anwenderfreundliches Fedora 21

9 Februar 2015 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Korora 21 Darla ist da. Die Linux-Distribution basiert auf Fedora 21. Laut Angaben der Entwickler hat es ein paar Wochen länger als geplant gedauert, die Distribution vom Stapel zu lassen. Nun ist es aber geschafft und man kann Korora 21 mit vier verschiedenen Desktop-Versionen herunterladen.

Korora 21 mit Cinnamon, GNOME, KDE oder Xfce

Gegenüber der Beta-Version musste man nur wenige Änderungen vornehmen. Wer Korora 21 Beta bereits im Einsatz hat, muss nicht neu installieren. Die Updates liefert der Paket-Manager. Wer Korora 20 im Einsatz hat, kann aktualisieren, muss aber nicht, da diese Version zirka weitere sechs Monate unterstützt wird.

Korora 21 gibt es mit den Desktop-Umgebungen Cinnamon, GNOME, KDE und Xfce. Cinnamon- und Xfce-Varianten sind möglich, da es zwei fleißige Mithelfer gibt, die sich darum kümmern. Die MATE-Version musste man allerdings leider einstellen, da nicht genug Mithelfer zur Verfügung stehen.

Cinnamon 2.4

Cinnamon 2.4 ist vor allen Dingen Anwendern von Linux Mint bekannt, beziehungsweise den Nutzern von Linux Mint 17.1.

Korora 21: Cinnamon (Quelle: kororaproject.org)

Korora 21: Cinnamon (Quelle: kororaproject.org)

GNOME 3.14

GNOME 3.14 hat eine überarbeitete Wetter-Anwendunge an Bord, Fotos unterstützt weitere Online-Konten und die Desktop-Umgebung kann auf Multimedia-Server via DLNA zugreifen. Weitere Informationen gibt es in den Veröffentlichungs-Hinweisen zu GNOME 3.14.

Korora 21: GNOME (Quelle: kororaproject.org)

Korora 21: GNOME (Quelle: kororaproject.org)

KDE Software Compilation 4.14.3

Der Entwicklungs-Fokus bei KDE geht stark Richtung KDE Frameworks 5. Für Korora 22 darf man Neuerungen in dieser Richtung erwarten. Korora 21 liefert das solide KDE 4.14.

Korora 21: KDE (Quelle: kororaproject.org)

Korora 21: KDE (Quelle: kororaproject.org)

Xfce 4.10.1

Wer es etwas leichtgewichtiger mag, kann auf Xfce zurückgreifen. Das heißt aber nicht, dass Xfce komplett rudimentär ist. Die Desktop-Umgebung ist einfach eher klassisch. Der Datei-Manager Thunar kann mittlerweile auch auf Windows-Netzwerke (Freigaben mit Samba / CIFS) zugreifen, was früher für mich immer ein Problem war.

Korora 21: Xfce (Quelle: kororaproject.org)

Korora 21: Xfce (Quelle: kororaproject.org)

Da Korora 21 von Fedora 21 abstammt, gibt es natürlich noch weitere Funktionen. Da wäre zum Beispiel Ruby 2.1 an Bord. Oder es gibt OpenCL-Unterstützung. Wer sich hier genauer informieren möchte, kann sich die Veröffentlichungs-Hinweise von Fedora 21 vornehmen.Download Korora 21 und Lens

Wer Korora 21 herunterladen möchte, kann sich ein ISO-Abbild aus dem Download-Bereich der Projektseite holen. Die Entwickler raten, die BitTorrent-Option zu wählen.

Weiterhin weisen die Entwickler auf eine neue Kern-Technologie hin, die sich Lens nennt. Damit hat man nun den Grundstein für Neuerungen in der Zukunft gelegt. Die Technologie stellen die Entwickler in diesem Blog-Eintrag vor.

Was unterscheidet Korora von Fedora?

Korora bringt viele Paket mit, die man bei Fedora manuell nachinstallieren müsste. Dazu gehören auch proprietäre Software-Pakete und Repositories Dritter. man will es dem ANwender so unkompliziert wie möglich machen. Damit sind zum Beispiel gemeint:

  • Adobe Flash
  • DropBox
  • Google Chrome, Google Earth und Google Talkplugin
  • RPMFusion
  • VirtualBox

Unterstützung für Treiber

Korora bringt ein Tool mit, das sich Pharlap (früher Jockey) nennt. Damit lassen sich recht einfach Treiber von Dritten installieren. Zum Beispiel wären das Grafikkarten-Treiber von NVIDIA und diverse Treiber für WLAN-Geräte.

Wer also in die Fedora-Welt schnuppern, diesen Einstieg aber so einfach wie möglich haben möchte, sollte sich Korora 21 einfach mal genauer ansehen.

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