Google: CalDAV bleibt und wir legen CardDAV noch oben drauf

6 Juni 2013 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Google Logo 150x150Ui, da ist Google aber mächtig zurück gerudert. Im Zuge des Frühjahrsputz war wohl das prominenteste Opfer die Einstellung des Google Reader. Allerdings sollte auch CalDAV mehr oder weniger eingestellt werden – beziehungsweise hatte Google zunächst nur eine Sondergenehmigung ausgestellt.

Nun hat man angekündigt, dass CalDAV weiterhin für jeden und sofort verfügbar sein wird. Man habe so viele Anfragen für Genehmigungen bekommen und nimmt die unpopuläre Entscheidung zurück. Ich hatte damals schon geschrieben, dass ich das Einstellen von Google Reader noch verstehe, Google aber den Mord an CalDAV nicht verzeihe.

Damit aber noch nicht genug. Google hat die Protokoll-Spendierhosen an und legt CardDAV gleich noch oben drauf.

Wer Google-Produkte benutzt, kann diese beiden offenen Schnittstellen nun einsetzen. Jede Software, die mit CardDAV oder CalDAV umgehen kann, lässt sich nun an den Google-Kalender oder die -Kontakte anflanschen.

Man kann aber auch selbst Hand anlegen und sich gleich von Google weg bewegen. Die angekündigte Einstellung von CalDAV seitens Google hat mich gleich komplett von Google vertrieben – also es war der richtige Anstoß. Ich verwalte meinen Kalender und die Kontakte Plattform-übergreifend mit der ownCloud. Das funktioniert mit Thunderbird, Android und auch mittels KDEs Kontact.

Dennoch ist es zu begrüßen, dass Google die beiden offenen Standards weiterhin anbietet.

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