Digitale Dunkelkammer Darktable 1.2 ist veröffentlicht

8 April 2013 4 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Darktable Teaser 150x150Ab sofort gibt es eines der besten Nachbearbeitungs-Tools für Linux als Version 1.2: Darktable. Eine Neuerung ist, dass sich das Rauschen von Fotos anhand von Kamera-Profilen  reduzieren lässt. Es sind bereits 72 Kamera-Profile an Bord, auch das meiner Canon EOS 7D. Du findest eine vollständige Liste in der offiziellen Ankündigung.

Weiterhin gibt es eine Import-Funktion von Lightroom. Dieser findet in zwei Phasen statt. Zunächst werden die Tags importiert und beim Betreten der digitalen Dunkelkammer für die Nachbearbeitung wird der Entwicklungs-Prozess eingeladen. Oder auf Deutsch: bereits getätigte Arbeiten an Bildern in Lightroom musst Du in Darktable nun im Idealfall nicht mehr nachbearbeiten. Du findest weitere Informationen dazu in diesem Beitrag der Entwickler.

Außerdem lassen sich Module nun mehrmals benutzen und mit unterschiedlichen Einstellungen einsetzen. Neu ist auch Unterstützung für jpeg2000 und es gibt einen OAuth2-basierten Uploader für Picasa. Nach eigenen Angaben laden sich die Thumbnails wesentlich schneller. Das Handbuch haben die Entwickler ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht.

Installations-Anweisungen für Ubuntu, Debian, Fedora, Arch Linux, openSUSE und Gentoo findest Du auf der Projektseite.

Unter Linux Mint oder Ubuntu kannst Du ein PPA benutzen, um an die neueste Version zu kommen:

  • sudo add-apt-repository ppa:pmjdebruijn/darktable-release
  • sudo apt-get update
  • sudo apt-get install darktable
Darktable 1.2

Darktable 1.2

Darktable 1.2: Denoise (profiled)

Darktable 1.2: Denoise (profiled)

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4 Kommentare zu “Digitale Dunkelkammer Darktable 1.2 ist veröffentlicht”

  1. Lo sagt:

    Danke für Deine Artikel zu Aftershot Pro und Darktable. Mich würde interessieren, ob Du von ersterem nun umgestiegen bist auf Darktable? Ich wechsele immer mal hin und her, da mir bei beiden verschiedene Dinge gefallen. Kollidieren die Begleitdateien eigentlich (die XMPs)? Hast Du da was festgestellt?

    • jdo sagt:

      Ich wechsle auch hin- und her. Mit den Begleitdateien hab ich mich noch nicht so beschäftigt, sondern würde eher eine Möglichkeit suchen, dass sämtliche Programme auf eine zugreifen können. Digikam (bin wieder mit KDE unterwegs) kann nämlich nichts mit den Dateien anfangen und meine ganzen in AfterShot Pro eingegebenen Tags sind nun in Digikam nutzlos *hmpf*

  2. Lo sagt:

    Laut einem Artikel in der ct über Foto-Workflow unter Linux sind die XMPs wohl oft inkompatibel (ganz toll!), aber die Kombination darktable-Digikam geht wohl, solange man immer nach Änderung der Stichwörter in Digikam die Bilder aus Darktables Bibliothek entfernt und dann neu wieder hinzufügt. Mit Aftershop scheint dies aber leider nicht hinzuhauen.

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