Softmaker Office 2012 für Linux, neue Testversion für Android und günstige Mittelalterschriftarten

1 Oktober 2012 2 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

SoftMaker Logo 150x150Nach diversen Release-Kandidaten hat die Nürnberger Software-Schmiede SoftMaker nun SoftMaker Office 2012 für Linux veröffentlicht. Dabei gibt es natürlich einige Neuerungen. SoftMaker Office verwendet jetzt auch bei 64-Bit-Systemen die in KDE, GNOME oder Unity eingestellten Bildschirmfarben und -schriften. Weiterhin kann die Software auf alle CUPS-Drucker zugreifen.

Weiterhin bietet die Bürosoftware Unterstützung für Microsoft-Office-2010-Dateiformate. DOCX-, XLSX- und PPTX-Dateien lassen sich öffnen und auch wieder schreiben. Die gute Unterstützung von SoftMaker für Microsoft-Dateiformate ist bekannt und eine der größten Stärken der Software. Wer also mit Linux arbeiten möchte, aber nahtlosen zugriff auf die Office-Welt von Microsoft braucht, ist mit SoftMaker Office gut beraten. In Sachen ODF sieht es (noch?) nicht so rosig aus. odt-Dateien funktionieren, bei ods hakt es aber aus.

Durch eine neue Seitenleiste in TextMaker kannst Du die Navigation und die Formatierung fixieren. Ebenso wurde das Arbeiten mit Absatz- und Zeichenvorlagen verbessert. Weiterhin ist eine neue Ausgabe des Duden Universalwörterbuchs integriert. Das gilt auch für die Übersetzungs-Wörterbücher aus dem Hause Langenscheidt.

Schriften stellt die Software besser auf dem Bildschirm dar und PlanMaker beherrscht Datenkonsolidierung. Bei benutzerdefinierten Zahlenformatierungen ist PlanMaker nun komplett kompatibel zu Excel und kennt neue Diagrammtypen. Das Arbeiten mit externen Bezügen wurde ebenfalls erleichtert.

Alle Kunden, die eine beliebige Version von SoftMaker Office, TextMaker, PlanMaker, Presentations oder Ashampoo Office einsetzen, können jetzt zum vergünstigten Upgradepreis von 39,95 Euro auf die neue Version umsteigen. Ansonsten schlägt das Paket mit 69,95 Euro zu Buche. Wer die Linux- und Windows-Version haben möchte, bezahlt 129,95 Euro. Schüler und Studenten können SoftMaker Office 2012 für 19,95 Euro erwerben. Möchtest Du die Katze nicht im Sack kaufen, kannst Du Dir zunächst eine Demo-Version herunterladen, die für 30 Tage gültig ist.

SoftMaker Mobile für Android TextMaker

TextMaker auf dem Tablet

Des Weiteren haben die Entwickler eine neue Testversion für Android zur Verfügung gestellt. Auch diese lässt sich 30 Tage lang kostenlos testen. Die Software ist mit Android-Versionen ab 2.2 kompatibel. Ich bin der Meinung, dass es sich hier derzeit um die einzig vernünftige Office-Lösung für Android handelt. LibreOffice für Tablets wird voraussichtlich erst im Jahre 2014 erscheinen.

Bis zum morgigen Dienstag, den 2. Oktober 2012, gibt es außerdem 32 elegante Mittelalterschriftarten für 12,99 Euro. Wer also von einem Kloster, einem Irish Pub und so weiter Schutzgeld erpressen möchte, kann nun SoftMaker Office unter TAILS instalieren und mit den Schriftarten direkt auf CUPS … ;-)

Mittelalterschriftarten

Mittelalterschriftarten (Quelle: softmaker.de)

 



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2 Kommentare zu “Softmaker Office 2012 für Linux, neue Testversion für Android und günstige Mittelalterschriftarten”

  1. Itchy sagt:

    Durch die wohl gute Unterstützung für MS Office ist SoftMaker Office 2012 durchaus eine gute alternative für Linux. Was ich noch für erwähnenswert halte ist das Schüler/Studenten eine Lizenz für 19,95€ kaufen können.

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