Cinnamon: GNOME-Shell-Fork im GNOME-2-Look

22 Dezember 2011 Ein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Linux Mint LogoDer Gründer von Linux Mint, Clement Lefebvre, arbeitet anscheinend an einem GNOME Shell Fork mit Namen Cinnamon. Ziel des Projekts ist es, dem Anwender ein GNOME-2-ähnliches Layout zur Verfügung zu stellen. Somit sollen sich Anwender wieder „zu Hause“ fühlen. Das berichtet zumindest webupd8.org und der auf github.com gehostete Quellcode bestätigt das.

Linux Mint 12 wurde ja schon mit MSGE (Mint GNOME Shell Extensions) ausgeliefert. Allerdings sei man damit sehr limitiert. Es gibt auch schon fertige deb-Pakete zum Download. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass es sich hier um Entwickler-Software handelt und somit mit Bugs zu rechnen ist.

 

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Ein Kommentar zu “Cinnamon: GNOME-Shell-Fork im GNOME-2-Look”

  1. bostaurus sagt:

    1. Meine selbstgebastelten Desktops stellen tatsächlich eine Art Mischung dar zwischen Gnome 2 mit vielen kleinen Helferchen und Informations-"bildchen" und vielen virtuellen Desktops und den Expo-/Übersichtsfunktionen von Unity/Gnome 3/Compiz. Insofern wird mir viel zu sehr alternativ diskutiert, was besser integriert gehört.
    2. Es gibt Nutzer, die wollen einige wenige überschaubare Funktionen und ansonsten wünschen sie, dass das Betriebsystem alle Funktonen bietet, die in ihrer Szene gerade up-to-date sind. Und gleichzeitig gilt: Die meisten Nutzer hassen (vor allem überraschende) Veränderungen der Darstellungsformen auf ihrem Desktop. Um mit einem Bild zu sprechen: Der Blinkerhebel im Auto sollte immer an derselben Stelle bleiben, und der Wechsel von Glühbirne auf LED beim Blinkerlicht wird begrüßt. Diese Bild spricht für die Sinnhaftigkeit des Projektes der Mint-Leute.
    3. Folglich muss ein Betriebssystem auf der Treiber- und Codecsseite auf dem neuesten Stand sein. Wenn es ein neues Dateiformat gibt, wenn es neue Programmfeatures gibt, sollten sie binnen kürzester Zeit in ein Betriebssystem integrierbar sein. Da haben alle Linuxe aus bekannten Gründen Probleme, und die in den letzten Jahren stattgefundene Aufholjagd kann sich wirklich sehen lassen. Ob Gnome 3, Unity etc. dazu unterschiedlich geeignet sind, entzieht sich meiner Kenntnis als Laie.
    4. Darüberhinaus wünscht sich eine kleinere Gruppe von Anwendern einen hochkonfigurierbaren Desktop. Sowohl Unity als auch Gnome 3 haben im letzten Jahr daran gefeilt und sind auf Kritiken eingegangen. Insofern stimmt bei allen die Entwicklungsrichtung, was den Desktop angeht.
    5. Wir als Community sollten uns deshalb mehr auf die Frage Glühbirne oder LED konzentrieren. Mein Dauerwunsch: ein Diktierprogramm. Aber ich bin nicht repräsentativ. Viel sinnvoller könnte sein, Jugendliche und junge Erwachsene danach zu befragen, was sie sich von einem Computer-Laptop-Tablet erhoffen. Ich vermute, dass optische Eleganz ein wichtiges Kriterium ist. Und auch daran wird in der Linux-Szene fleißig gearbeitet.

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