Synology: Linux-Rechner per rsync und SSH ohne Passwort sichern (DSM 7)

50 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Mit rsync über SSH sicherst Du Deinen Linux-Rechner auf ein Synology-NAS, ohne bei jedem Lauf das NAS-Passwort einzugeben. Ein SSH-Schlüssel übernimmt die Anmeldung, SSH verschlüsselt die Übertragung. Eine SMB- oder NFS-Freigabe musst Du dafür nicht einbinden. Nach der ersten Kopie überträgt rsync bei weiteren Läufen die Änderungen.

Der ursprüngliche Erfahrungsbericht entstand 2013 mit einer Synology DS212j. Damals lief die Anleitung direkt als root. Der folgende Ablauf richtet sich an DSM 7 und einen Linux-Client, etwa Ubuntu, Linux Mint oder Raspberry Pi OS. Er verwendet Dein eigenes DSM-Administratorkonto. Die alte Änderung an /etc/ssh/sshd_config mit RSAAuthentication entfällt.

Auf dem Synology-NAS vorbereiten: SSH, rsync und Benutzer-Home

Für die SSH-Anmeldung unterstützt DSM lokale Konten der Gruppe administrators. Das ist ein Konto mit weitreichenden Rechten, kein auf einen Backup-Ordner beschränktes Konto. Verwende den Zugang im eigenen Netz oder über ein VPN. Richte dann in DSM Folgendes ein:

  1. SSH einschalten: Systemsteuerung → Terminal und SNMP → Terminal → SSH-Dienst aktivieren. Merke Dir den Port, normalerweise 22.
  2. rsync einschalten: Systemsteuerung → Dateidienste → rsync → rsync-Dienst aktivieren. Prüfe unter Anwendungsberechtigungen die Freigabe für rsync.
  3. Home aktivieren: Systemsteuerung → Benutzer und Gruppe → Erweitert → Benutzer-Home → Benutzer-Home-Dienst aktivieren. Belasse die Berechtigungen der übergeordneten Freigabe homes bei den Standardwerten.
  4. Ziel anlegen: Erstelle einen freigegebenen Ordner, beispielsweise Backups, mit einem Unterordner notebook. Dein DSM-Konto benötigt dort Lese- und Schreibrechte.

Die Beispiele verwenden nasbackup als DSM-Benutzer, 192.168.100.10 als NAS-Adresse und /volume1/Backups/notebook/ als Ziel. Ersetze diese Werte durch Deine Angaben, auch die Volume-Nummer. bitblokes steht für Deinen lokalen Linux-Benutzer.

Hier kommt das DSM-Konto über SSH zum Einsatz. Die zusätzliche Option „rsync-Konto aktivieren“ betrifft separate Konten für unverschlüsselte rsync-Verbindungen. Verwechsle auch die Zielschreibweisen nicht: nas:/volume1/Backups/ bezeichnet einen Pfad über SSH, nas::NetBackup ein rsync-Modul. Unsere Übertragung läuft über den SSH-Port; Port 873 gehört zum direkten rsync-Daemon.

SSH-Schlüssel erzeugen und aufs NAS bringen

Auf dem Linux-Rechner brauchst Du rsync und den OpenSSH-Client. Unter Ubuntu, Debian, Mint und Raspberry Pi OS installierst Du sie bei Bedarf so:

sudo apt install rsync openssh-client
mkdir -p ~/.ssh
chmod 700 ~/.ssh
ssh-keygen -t ed25519 -f ~/.ssh/nas-rsync
chmod 600 ~/.ssh/nas-rsync

Überschreibe keinen vorhandenen Schlüssel. Für die unten gezeigten unbeaufsichtigten Jobs ohne SSH-Agent lässt Du die Passphrase dieses separaten Schlüssels leer. Wer die private Datei besitzt, kann sie dann zur Anmeldung verwenden. Sie bleibt auf Deinem Rechner. Alternativ schützt Du sie mit einer Passphrase und entsperrst sie über ssh-agent; der geplante Job muss diesen Agenten ebenfalls erreichen können.

Den öffentlichen Schlüssel mit der Endung .pub überträgst Du mit ssh-copy-id. Der Tipp dazu kam seinerzeit von Leser Dakira:

ssh-copy-id -i ~/.ssh/nas-rsync.pub -p 22 [email protected]

Dabei gibst Du noch das DSM-Kennwort ein. Vergleiche beim ersten Kontakt den angezeigten Host-Schlüssel-Fingerabdruck mit einem bereits vertrauenswürdig bekannten Fingerabdruck des NAS, bevor Du ihn bestätigst. ssh-copy-id ergänzt ~/.ssh/authorized_keys auf dem NAS.

Die Rechte-Falle: Home, .ssh und authorized_keys

Kommt weiterhin eine Passwortabfrage, prüfe die Rechte. Melde Dich mit ssh -p 22 [email protected] und dem DSM-Kennwort an. Führe die folgenden Befehle auf dem NAS unter diesem Benutzer aus:

cd ~
pwd -P
mkdir -p .ssh
touch .ssh/authorized_keys
chmod 755 .
chmod 700 .ssh
chmod 600 .ssh/authorized_keys
ls -ld . .ssh .ssh/authorized_keys

Verzeichnis und Schlüsseldatei müssen dem vorgesehenen Benutzer gehören. ~ führt zu dessen Home, typischerweise unter /var/services/homes/nasbackup beziehungsweise dem gewählten Volume. Ändere nur dieses Home, nicht rekursiv die gesamte Freigabe homes. Die früher genannte Berechtigung 644 für authorized_keys ist keine Pflicht: 600 genügt, solange Besitzer und Verzeichnisrechte stimmen.

Beende die NAS-Sitzung mit exit und prüfe vom Linux-Rechner aus den Schlüsselzugang. Bei abweichendem SSH-Port passt Du -p 22 in allen Beispielen an:

ssh -p 22 -i ~/.ssh/nas-rsync -o IdentitiesOnly=yes -o BatchMode=yes [email protected] 'id; command -v rsync'

BatchMode=yes unterbindet interaktive Rückfragen. Du solltest Benutzerinformationen und den Pfad zu rsync erhalten. Erst wenn dieser Test ohne Passwort funktioniert, folgt die Sicherung.

rsync testen: erst Probelauf, dann Sicherung

Starte auf dem Linux-Rechner mit --dry-run. Dieser Probelauf verändert keine Dateien im Sicherungsziel:

rsync -avz --no-owner --no-group --dry-run --itemize-changes \
  --exclude='/.cache/' --exclude='/.ssh/' --exclude='/nas-rsync.log' \
  -e 'ssh -p 22 -i /home/bitblokes/.ssh/nas-rsync -o IdentitiesOnly=yes -o BatchMode=yes' \
  /home/bitblokes/ [email protected]:/volume1/Backups/notebook/

Der Schrägstrich hinter /home/bitblokes/ bedeutet: Kopiere den Inhalt dieses Ordners. -a erhält unter anderem Zeitstempel und Berechtigungen. --no-owner --no-group nimmt Besitzer und Gruppe davon aus, weil ein DSM-Administratorkonto bei diesem Aufruf nicht als root arbeitet. Das Beispiel ist eine Dateisicherung, kein vollständiges Systemabbild. -z komprimiert die Übertragung.

Cache, SSH-Schlüssel und das spätere Log bleiben draußen. Sichere wichtige Schlüssel separat und verschlüsselt. Prüfe die Dateiliste und entferne für den echten Lauf nur --dry-run. Öffne anschließend einige gesicherte Dateien oder kopiere sie testweise in einen separaten lokalen Ordner zurück.

--delete ist optional und löscht im Ziel Dateien, die in der Quelle fehlen. Für eine exakte Spiegelung ergänzt Du es zunächst beim Probelauf und kontrollierst jede angekündigte Löschung. Eine Spiegelung bietet keine älteren Dateiversionen. Plane dafür zusätzlich Versionierung oder eine getrennte Sicherung ein. Für ein komplettes Raspberry-Pi-System passt die Anleitung zum Sichern und Klonen der SD-Karte.

Automatisieren mit Cron oder systemd-Timer

Lege auf dem Linux-Rechner mit mkdir -p ~/bin das Skriptverzeichnis an. Speichere dort als backup-nas.sh den folgenden Inhalt mit Deinen angepassten Werten:

#!/bin/sh
exec /usr/bin/rsync -avz --no-owner --no-group --itemize-changes \
  --exclude='/.cache/' --exclude='/.ssh/' --exclude='/nas-rsync.log' \
  -e '/usr/bin/ssh -p 22 -i /home/bitblokes/.ssh/nas-rsync -o IdentitiesOnly=yes -o BatchMode=yes' \
  /home/bitblokes/ [email protected]:/volume1/Backups/notebook/

Mache es mit chmod 700 ~/bin/backup-nas.sh ausführbar und teste ~/bin/backup-nas.sh einmal manuell. Richte danach eine der beiden Zeitsteuerungen ein.

Cron: alle zwei Stunden

Öffne als derselbe lokale Benutzer crontab -e und ergänze diese Zeile. Der Cron-Dienst muss installiert sein und laufen; flock verhindert überlappende Cron-Läufe:

0 */2 * * * /usr/bin/flock -n /home/bitblokes/.ssh/nas-rsync.lock /home/bitblokes/bin/backup-nas.sh >> /home/bitblokes/nas-rsync.log 2>&1

Das startet zu jeder geraden Stunde. Stündlich lautet der Zeitteil 0 * * * *, alle 30 Minuten */30 * * * *. Prüfe das Log regelmäßig und begrenze seine Größe. Ist der Rechner ausgeschaltet, holt dieser Cron-Eintrag den Lauf nicht nach.

systemd: verpassten Lauf nachholen

Erstelle alternativ mit mkdir -p ~/.config/systemd/user den Ordner für Benutzer-Units. Speichere darin nas-backup.service:

[Unit]
Description=Dateisicherung auf das Synology-NAS

[Service]
Type=oneshot
ExecStart=/home/bitblokes/bin/backup-nas.sh

Daneben liegt nas-backup.timer:

[Unit]
Description=NAS-Sicherung alle zwei Stunden

[Timer]
OnCalendar=*-*-* 00/2:00:00
Persistent=true

[Install]
WantedBy=timers.target

Aktivieren und Protokoll ansehen:

systemctl --user daemon-reload
systemctl --user enable --now nas-backup.timer
systemctl --user list-timers nas-backup.timer
journalctl --user -u nas-backup.service -n 50

Persistent=true holt beim erneuten Aktivieren einen während der Inaktivität verpassten Kalenderlauf nach. Der Benutzer-Dienstmanager startet üblicherweise mit Deiner Anmeldung. Ein gerade laufender Sicherungsdienst wird vom Timer nicht doppelt gestartet. Ein fehlgeschlagener Lauf wegen eines unerreichbaren NAS wird dadurch aber nicht sofort wiederholt.

Fehlersuche bei Passwortabfrage und rsync-Fehlern

  • „Permission denied (publickey,password)“: Prüfe Benutzer, Gruppe administrators, Schlüsseldatei und Home-Rechte. Mit ssh -v zusätzlich zu den oben gezeigten SSH-Optionen siehst Du, welcher Schlüssel angeboten wird. Synologys eigene Schlüsselanleitung beschreibt RSA; lehnt Dein NAS Ed25519 ausdrücklich ab, prüfe dessen unterstützte Verfahren.
  • „Connection refused“ oder Zeitüberschreitung: Prüfe NAS-Adresse, SSH-Port, Dienst und Firewall. Ist das NAS selbst nicht gestartet, hilft die Anleitung zur blau blinkenden Synology-Power-LED.
  • SSH klappt, rsync scheitert: Prüfe rsync-Dienst, Anwendungsberechtigung, Zielpfad und Schreibrechte. Fehler zu Besitzern oder Gruppen sind etwas anderes als eine abgelehnte SSH-Anmeldung.
  • Manuell klappt es, geplant nicht: Verwende denselben Linux-Benutzer und absolute Pfade. Kontrolliere Cron-Log beziehungsweise Journal. Ein Schlüssel mit Passphrase benötigt auch im geplanten Job einen erreichbaren, entsperrten Agenten.

Alternativen: Hyper Backup, Active Backup, Drive und rclone

Hyper Backup sichert Daten vom NAS auf weitere Ziele und eignet sich damit für eine zusätzliche Sicherung der hier abgelegten Kopie. Active Backup for Business bietet auf kompatiblen NAS und unterstützten Rechnern zentral verwaltete Systemsicherungen. Synology Drive Client ist eine Alternative für Ordnersynchronisation und PC-Backups mit grafischer Oberfläche.

Soll die zusätzliche Kopie in Nextcloud oder einen anderen Cloud-Speicher, schau Dir rclone für Cloud-Backups an. Für ausgewählte Linux-Dateien auf dem eigenen NAS bleibt rsync über SSH ein gut durchschaubarer Weg: Du bestimmst Quelle, Ziel und Zeitplan selbst.

Aktualisiert am 09.09.2026 von Henry. Fakten geprüft.




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50 Kommentare zu “Synology: Linux-Rechner per rsync und SSH ohne Passwort sichern (DSM 7)”

  1. dakira says:

    Tip: ssh-copy-id root@NAS

    So haste den key auch auf dem NAS und musst nichts extra machen.

    • jdo says:

      stimmt, danke für den Tipp ... ich nehme das oben noch auf. Ich vergesse das immer, weil die andere Methode hat sich über die Jahre so bei mir eingebläut ... ich verwende in der Regel scp, um den .pub-Schlüssel zu kopieren - im Endeffekt ist es egal, wie man das Ding dahin bekommt, aber Deine Methode ist wohl deutlich am Einfachsten 🙂

  2. Joachim says:

    Hi,
    habe das Schlüsselpaar ohne Passwort erzeugt (mit ENTER übersprungen), aber beim ausführen des Befhels wird immer das root-Passwort verlangt. Ist das richtig so und wird das dann beim crontab auch verlangt?

  3. Lasse says:

    Hi,
    habe das gleiche Problem wie Joachim. Auch nachdem ich die Anleitung nochmal abgearbeitet habe... Ne Idee, woran das liegen könnte oder wie ich jetzt vorgehen sollte, um den Fehler zu finden? Bin noch ziemlich frisch mit dem Synology NAS unterwegs...

    • jdo says:

      Hast Du es als root oder als Benutzer versucht?

      • Lasse says:

        Mit einem anderen Benutzer. Jetzt läuft es aber, komisch. Vor ein paar Tagen ging es erst, nachdem ich in sshd_config Strictmodes auf No gestellt hatte. Das habe ich jetzt aber wieder geändert und es geht immer noch. Also danke für die Anleitung!!

  4. Joachim says:

    ja, ist komisch.
    Wenn ich ein Schlüsselpaar MIT PW erzeuge, verlangt er das neu erzeugte Passwort UND das root-PW.
    Allerdings habe ich den Befehl nur in der Console getestet. Noch nicht automatisch per cron.

    • jdo says:

      Ob Konsole oder cron sollte egal sein. Du musst Dich so oder so ohne Passwort anmelden können. Was passiert denn, wenn Du versuchst, Dich mit ssh -i root@NAS anzumelden? Kommt da eine Fehlermeldung oder geht das glatt durch?

  5. Joachim says:

    Dann kommt keine Fehlermeldung, sonder ein PW Abfrage 🙂
    die rsync-key, rsync-keys.pub und authorized_keys habe ich 100%ig ohne PW erstellt... (ich erzeug aber zur Sicherheit nochmal die Keys und überspringe dann die Eingabe wieder mit [ENTER])

    • jdo says:

      Dann überprüfe mal auf dem Synology im Verzeichnis .ssh (falls Du root verwendest ist es unter /root/.ssh) die Datei authorized_keys. Der Schlüssel muss in einer Zeile stehen. Da darf kein Return dazwischen sein. Wenn Du die Datei mit vi aufmachst, siehst Du am unteren Rand die Zeile in der Du Dich befindest. Ist der Schlüssel über mehrere Zeilen verteilt, würde das ein Problem sein und Dein Phänomen erklären.

      Du kannst die Datei auch wegsichern und dann nochmal komplett löschen und oder erstellen lassen.

  6. Joachim says:

    Hi,
    "leider" alles in eine Zeile 🙂
    Macht es nen Unterschied wenn ich den Prozess mit einem anderen User ausführe? Probier ich mal...

    • jdo says:

      Der Anwender ist eigentlich nicht entscheidend, weil das eben über das Schlüsselpaar geregelt wird. Ich hab das gerade verifiziert und mich über den Schlüssel sowohl aus root als auch mit meinem Anwendernamen ohne Passwort angemeldet.

  7. QuestionM says:

    Hi, habe folgendes Problem.
    habe alle Anweisungen so befolgt wie oben genannt.
    Jedoch bekomme ich immer folgende Fehlermeldung wenn ich

    rsync -avuz --delete -e '/usr/bin/ssh -i /volume1/homes/admin/.ssh/
    rsync-key' //[email protected]:/volume1/homes/admin/Sicherung

    eingebe.

    sending incremental file list
    rsync: link_stat "/rsync" failed: No such file or directory (2)
    rsync: change_dir#3 "//[email protected]:/volume1/homes/admin" failed: No such file or directory (2)
    rsync error: errors selecting input/output files, dirs (code 3) at main.c(653) [Receiver=3.0.9]
    rsync error: rsync service is no running (code 43) at io.c(687) [sender=3.0.9]

    Das Problem wird der Pfad sein den ich angegen habe.
    Ich habe einen Ordner unter Homes/admin/Sicherung eingerichtet und will darin die Sicherung unseres Servers rein haben.

    Bin sehr unvertraut mit Synology und weiß nicht wie ich den Pfad angeben soll. Bitte um Hilfe
    Lg

    • jdo says:

      In Deinem rsync Befehl fehlt die Quelle. Schau Dir mal an, wie rsync funktioniert (man rsync). Die Syntax ist rsync [Quelle] [Ziel]

  8. lutz says:

    Ist es auch möglich, dass das rsync vom synology aus läuft?
    Also einfach ein paar cron jobs auf dem synology installieren, die regelmäßig backups von clients/servern ziehen.
    So hat man alles zentral und muss auf den clients/servern nur den Zugang ermöglichen.

    Hat jemand Erfahrung damit?

    • jdo says:

      Hi,

      rsync läuft natürlich von beiden Richtungen aus. Voraussetzung ist, dass auf beiden Rechnern rsync installiert ist. Das gilt natürlich dann nicht, wenn der eine Rechner ein Remote-Laufwerk des anderen einbindet - dann sieht es ja so aus, als wäre es ein lokales Laufwerk.

      In Deinem Fall sollten dann die Rechner allerdings eine fixe IP-Adresse haben, oder via DNS oder Zeroconf immer gleich erreichbar sein.

      Viele Grüße,
      Jürgen

  9. René says:

    Hallo,

    nach etwa 5 Stunden (statt 15 Minuten :/) habe ich eine kleine Ergänzung, da bei mir ein sehr nerviges "Permission denied" ohne weitere Erläuterung beim Absetzen des rsync-Befehls auftrat.

    Auf der Synology muss im Hauptmenü "Datensicherung & Replikation" aufgerufen werden. Dort unter Sicherungsdienste zwei Haken setzen (Netzwerk-Sicherungsdienst... und Benutzerdefinierte rsync...) Port 22 darf so bleiben.

    Zumindest bei meiner DS414 mit DSM 5.1-5004

    Ansonsten: Sehr schöne Anleitung für sehr elegante Methode die Daten "nebenbei" auf das NAS zu bekommen. Vielen Dank dafür!

  10. Olli says:

    Hi,

    vorne weg - Danke für die Anleitung!

    leider muss ich mich in die Reihe derer einreihen bei denen es nicht klappt (weder mit root noch mit einem anderen User... 🙁 )

    Ich gehe zudem mal davon aus, dass du nicht chown 600 sondern chmod meintest?! " Diese kannst Du auch wieder mit chown 600 authorized_keys besser schützen (wobei nur root Zugriff auf das Verzeichnis /root/ hat, aber notwendig, wenn Du das mit einem andern Anwender realisierst)."

    Gibt es denn weitere Erkenntnisse zum Thema: "Passwort wird trotzdem abgefragt" ?

    • jdo says:

      Wenn das Passwort abgefragt wird, dann stimmt irgendetwas mit dem Schlüssel nicht, beziehungsweise wird dieser nicht akzeptiert. Bei mir klappt das immer noch. Ich sichere so 2 Rechner automatisch.

      Stimmt, das muss chmod heißen - danke für den Hinweis!

  11. Olli says:

    Danke für die schnelle Antwort!

    Ich vermute, dass es an der verwendeten Firmwareversion der Synology liegt, da ich mich mittels ssh und Passwort verbinden kann und trotzdem über den Befehl "synoservicectl --status sshd" die Meldung bekomme, dass der Dienst gestoppt ist... Ich stehe gerade echt auf dem Schlauch...

  12. Wolf says:

    Ich bekomme beim Verbinden immer ein
    ssh_exchange_identification: Connection closed by remote host

    der Key liegt unter /volume1/homes/Benutzer/.rss
    Muss ich, wenn ich es nicht über root mache etwas in der config ändern?

    • jdo says:

      Guck mal in der Datei /etc/passwd nach, ob Dein User ein nologin stehen hat. Dann dürfte er sich nicht anmelden.

  13. Wolf says:

    Ok Das war mein Fehler. Das NAS hat die IP wegen zuvielen versuchen geblockt.

    Allerdings muss ich trotzdem das password eingeben.

  14. Wolf says:

    Das Home vom User hat 755 .ssh 700 und die authorized_keys 600

  15. Wolf says:

    Jetzt gehts. Fehler gefunden nach langem suchen. Die authorized_keys braucht die 644

    • jdo says:

      SSH ist bei den Berechtigungen eine echte Zicke 🙂 aber schön, dass e nun funktioniert. Ich glaube, dass ich das oben noch aufnehmen sollte.

  16. IT-Wolf says:

    Kannst du gerne machen. Erleichtert vielleicht den einen oder anderen die Suche 😉

  17. Sven says:

    Hallo Jürgen

    Erst einmal Danke für die tolle Anleitung.

    Aber leider klappt es bei mir nicht so recht.
    Also folgende Dinge habe ich durchgeführt:
    - Alles nach Beschreibung gemacht.
    - Da ich einen eigenen user für das backup habe, hab ich den pfad für die authorized_keys Datei von .ssh/authorized_keys auf /volume1/homes/user/.ssh/authorized_keys geändert.
    - Besitzer aller Ordner und Dateien ist der User.

    Wenn ich mich jetzt auf dem DS mit dem User anmelde, kommt immer noch eine password Abfrage. Reboot half auch nicht.
    Woran kann es jetzt noch hängen???

    viele Grüsse

    Sven

  18. Sven says:

    Jep hat sie
    Hab alle rechte nach lesen deiner Anleitung und der Kommentare angepasst.

    • jdo says:

      Hmmm schwer zu sagen. Ich würde es an dieser Stelle mal mit root versuchen, nur um sicher zu sein, dass es generell klappt.

    • jdo says:

      Habe gerade anderswo gelesen, dass die . ssh auf 700 setzen. Das ist immer schwer zu sagen. Das kleinste Detail kann hier zu unerwünschten Ergebnissen führen. Bei mir klappt das genau so seit Jahren - aus nach mehreren OS-Upgrades...

  19. Sven says:

    Hab ich gemacht.
    - .ssh ordner auf /root angelegt
    - authorized_keys rein kopiert
    - Rechte angepasst
    - in der /etc/ssh/sshd_config den Pfad für die authorized_keys Datei wieder angepasst

    Dann log out und log in mit root user und wieder mit password. 🙁

    Hier noch ein Ausschnitt aus der ssh_config

    #RSAAuthentication yes
    PubkeyAuthentication yes

    # The default is to check both .ssh/authorized_keys and .ssh/authorized_keys2
    # but this is overridden so installations will only check .ssh/authorized_keys
    #AuthorizedKeysFile .ssh/authorized_keys

    • jdo says:

      Sind Anwender auf Rechner und Synology gleich? Oder bei root wäre es SSH root@... Ansonsten fällt mir auch nichts mehr ein. Das sollte so funktionieren.

    • jdo says:

      Ah! Und das Doppelkreuz vor AuthorizedKeysFile .ssh/authorized_keys muss weg!

  20. Sven says:

    Jep
    Das Doppelkreuz hab ich auch schon gesehen 🙁 Immer diese dummen Fehler...
    Der Benutzer auf meiner Linux Kiste ist der selbe, wie der den ich auf dem DS eingerichtet hatte. Gleicher Nane, gleiches PW.

    Ich werd mal noch ein bischen rum probieren und alle Schritte noch einmal einzeln durchgehen.....aber nicht mehr heute.
    Wenn ich es schaffe und weiss woran es gelegen hat, melde ich mich.
    Ein ganz grosses DANKE für deine schnelle Hilfe.

  21. Sven says:

    Hallo Jürgen / Alle

    Ich bin den Fehlern auf die Schliche gekommen.

    Thema ssh:

    Mit einem anderen User (nicht root auf der DS) konnte ich nicht anmelden.
    Der Fehler lag bei mir. Und zwar, das .ssh/rsync-key ja im eingenen Home Verzeichnis auf meinem PC liegt.

    Tehma rsync:

    Beim rsync bekam ich immer die Fehlermeldung "Permission denied".
    Hier lag es daran, das mein DS DSM 5.2 benutzt.
    Hier muss unter Datensicherung & Replikation > Sicherungsdienste > der Netzwerk Sicherungsdienst aktiviert werden.

    Ich hoffe, es hilft euch.

  22. IT-Wolf says:

    Mahlzeit.

    Weißt du wie das mit DSM 6 ist? Seit dem das drauf ist, geht die Sicherung nicht mehr

    • jdo says:

      weiß ich leider nicht ... bin derzeit auch nicht zuhause und omit nicht mal in der Nähe meines Synos ... weiß auch noch nicht, ob ich aktualisiere ...

  23. MiRa says:

    Bei DSM 6 gibt es unter Systemsteuerung / Dateidienste extra einen Reiter rsync, in der der Dienst aktiviert werden kann. Danach gab es andere Fehlermeldungen ... aber das hatte mit den Rechten zu tun.

  24. IT-Wolf says:

    Nach dem Aktivieren kan aich jetzt den rsync starten, allerdings kommt dann wieder die PW Abfrage nd nach Eingabe u.a. folgendes:
    Could not chdir to home directory /var/services/homes/Backup: Permission denied

    Dabei hat der Backup zugriff auf alle Ordner und die authorized_keys
    chown is Backup:root

  25. mo says:

    ich veranstaltete gleiches, mit einem shclüssel, liess die daten automatisiert sichern. bis der tag kam. ich weiss nicht wie es dazu kam, aber die quellfestplatte gab keine daten mehr aus. das backup wurde gelöscht. grosse augen. der stecker hatte einen wackeligen. ich habe keine ahnung was passierte. das hätte alles viel schlimmer kommen können. das problem bei automatisierungen ist, das men etwas erst dann mitbekommt wenn es bereits zu spät ist.

    • jdo says:

      Du könntest mit einem Script und einer if-Abfrage testen, ob zum Beispiel eine bestimmte Datei auf der Quelle vorhanden ist und erst dann rsync laufen lassen. Dann wäre das nicht passiert. Nur so als Anregung.

  26. mf says:

    Noch ein Hinweis: Das Home-Verzeichnis des Users darf nur Rechte für den User haben, sonst klappt das Login mit Key nicht.

    > chmod 700 ~

    Dann sollte es funktionieren.

  27. Popcornboy says:

    Ich hatte auch ständig das Problem, dass ich nach dem Passwort gefragt wurde. Ich habe folgende zwei Fehler gemacht, für alle, die damit kämpfen:
    1. Das .ssh-Verzeichnis auf dem NAS lag nicht direkt im rsync-Verzeichnis.
    2. Aus irgendeinem Grund war mein authorized_keys-File leer, bzw. der Pipe-Vorgang hat nicht geklappt. Das habe ich aber erst relativ spät bemerkt. Daher: Unbedingt nach dem Pipen mit dem cat-Befehl gegenprüfen, ob das File auch den entsprechenden Inhalt erhalten hat (das könnte man oben in der Doku noch ergänzen).

    Jetzt klappt bei mir alles wie es soll.

    Ansonsten: Danke an den Autor für den wertvollen Beitrag!

  28. Erich Mühsam says:

    Besten Dank für die hilfreiche Anleitung! Funktioniert im wesentlichen auch heute noch so ähnlich (DS218+).

    Bzgl. den notwendigen Rechten auf Home-Verzeichnis und dem authorized_keys-File gibt es einen hilfreichen Artikel bei Synology:
    https://www.synology.com/de-de/knowledgebase/DSM/tutorial/Management/How_to_log_in_to_DSM_with_key_pairs_as_admin_or_root_permission_via_SSH_on_computers
    Dort wird beschrieben wie auf der DS die Benutzerrechte zu setzen sind. In meinem Fall für den eingerichten Benutzer 'rsync' in dessen Home-Verzeichnis:
    chmod 711 .
    chmod 711 .ssh/
    chmod 711 .ssh/authorized_keys
    chown -R rsync .ssh/

    Also nochmal vielen Dank für den Super Beitrag, ist auch heute noch immer hilfreich 😉

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