Virtualisierungs-Software Xen 4.0.0 ist fertig

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Xen LogoXen 4.0.0 hat das Licht der Welt erblickt und wartet mit einigen Neuerungen auf. Die Entwickler sprechen von besserer Skalierbarkeit, blktap2 für VHD-Unterstützung (Schnappschüsse und Klonen), verbessertes IOMMU PCI pass-through für Intel VT-d und AMD IOMMU und Netchannel2 für verbesserte Netzwerkfunktionen. Des Weiteren wurde die pass-through-Unterstützung der primären Grafikkarte verbessert. Das funktioniert für AMD-Systeme aber noch nicht reibungslos. Einige NVIDIA– oder AMD-Karten können an Xen-Gäste durchgestellt werden, benötigen aber bestimmte Modifikationen. Weitere Details hierzu finden Sie in diesem Wiki-Eintrag. Gast-Systeme können nun direkt auf diese zugreifen. Die paravirtuelle USB-Schnittstelle wurde ebenfalls verbessert.

Xen 4.0.0 unterstützt bis zu 128 virtuelle CPUs per Gast-System. Per Standard können Sie bis zu einem TByte RAM und 128 physikalische CPU-Kerne auf einem Host verwenden. Die Release-Notizen inklusive Installations-Anleitung finden Sie auf dieser Wiki-Seite. Die Entwickler haben auch eine Video-Demonstration der neuen Xen-4-Funktion VGA-pass-through zur Verfügung gestellt.

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