Telegram nun mit Lösch-Timer und Startbildschirm-Widgets

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Es gibt eine neue Version der beliebten Messenger-App Telegram, die doch ordentlich neue Funktionen mit sich bringt.

Eine der wichtigsten Neuerungen ist das automatische Löschen in alle Chats. Bei Telegram kannst Du Nachrichten löschen und zwar bei allen teilnehmenden Parteien. In den Secret Chats ist bereits seit 2013 ein Selbstzerstörungs-Mechanismus implementiert. Nun funktioniert das automatische Löschen auch bei allen Konversationen. Derzeit ist es möglich, Nachrichten automatisch nach 24 Stunden oder 7 Tagen nach dem Senden löschen zu lassen.

Der Unterschied zu den Secret Chats ist, dass der Countdown nach dem Senden und nicht dem Lesen aktiv wird. Wichtig ist auch, dass nur Nachrichten automatisch gelöscht werden, nachdem der Timer aktiviert wurde. Ältere Nachrichten bleiben unberührt.

Du aktivierst die Funktion, indem Du in einem Chat auf die drei Punkte tippst oder klickst und danach auf Verlauf leeren. Nun kannst Du unten einstellen: Nachrichten in diesem Chat automatisch löschen. Hier ein Screenshot, damit Du Dir das besser vorstellen kannst.

Nachrichten automatisch bei Telegram löschen

Nachrichten automatisch bei Telegram löschen

In Gruppen und Kanälen können lediglich Admins den Timer modifizieren.

Widgets

Ab sofort bietet Dir Telegram auch an, Widgets auf Deinen Bildschirm zu legen. Das Chat Widget zeigt dabei eine Vorschau der aktuellen Nachrichten und das Shortcut Widget lediglich Namen und Profilbilder.

Widgets auf den Bildschirm legen

Widgets auf den Bildschirm legen

In der Ankündigung kannst Du lesen, dass Chats und Nachrichten im Widget immer aktuell sind. Außerdem lässt sich das Widget vergrößern. Das ist bei iOS nicht möglich und das Widget wird nur hin und wieder aktualisiert. Systemeinschränkungen geben das vor.

Gruppen und Einladungslinks

Bei Gruppen gibt es ab sofort keine Obergrenze mehr, wie viele Teilnehmer sich darin befinden können. Allerdings gestattet Telegram nur 200.000 Mitglieder in einer Gruppe, die sich austauschen können. Um die Limits bei einer Gruppe aufzuheben, musst Du sie in eine Broadcast-Gruppe wandeln. Hier können lediglich Admins Nachrichten senden, dafür ist die Anzahl der Teilnehmer nicht beschränkt. An Sprach-Chats dürfen aber alle Mitglieder teilhaben.

Dazu passend sind die neuen Funktionen bei den Einladungslinks. Abgesehen vom Haupt-Einladungslink können Admins und Inhaber zusätzliche Links versenden. Sie können zum Beispiel eine begrenzte Dauer haben oder Limits bei der Nutzung. Auch eine Kombination daraus ist möglich.

Weiterhin lassen sich Einladungslinks in einen QR-Code wandeln. Das ist nützlich, wenn Du ihn zum Beispiel auf Flyern nutzen möchtest. Anwenderinnen und Anwender können den Einladungslink dann einfach scannen.

Es gibt noch Verbesserungen beim Melde-System und beim Import von Chats sowie neue Emojis.

Telegram Update auch für Desktop

Die Neuerungen gelten auch für die Desktop-Version – also bis auf die Widgets. Ich benutze Telegram gerne, weil es hierfür eine vernünftige Desktop-App für Linux gibt. Die funktioniert tadellos. Bei Threema arbeitet man noch an Desktop-Apps und deswegen bin ich zugegeben derzeit mehr mit Telegram unterwegs.

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