Nextcloud Deck für Android im Test – gefällt mir echt gut

9 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Ich habe schon vor einiger Zeit angefangen, Nextcloud Deck zu benutzen. Es ist ein Tool für die Organisation im Kanban-Stil. Natürlich kannst Du damit Projekte organisieren, aber ich habe es auch für den persönlichen Gebrauch entdeckt. Nextcloud Deck für Android ist die dazu passende Mobile App. Sie ist nicht kostenlos, aber mit 2,99 € auch nicht wirklich teuer. Bin ich unterwegs und mir fallen Dinge ein, kann ich sie nun gleich in Deck hinterlegen und muss nicht den Umweg über einen digitalen Notizzettel machen.

Der Beitrag stellt Nextcloud Deck für Android kurz vor und zeigt Dir, was die App kann. Die App installieren ist einfach über den Google Play Store. Sobald das erledigt ist, öffnest Du die App.

Erste Schritte mit Nextcloud Deck für Android

Zunächst einmal begrüßt Dich die App, wie sich das eben gehört. Im ersten Bildschirm wählst Du ein Konto aus.

Nextcloud Deck für Android –zunächst wählst Du ein Konto aus

Nextcloud Deck für Android –zunächst wählst Du ein Konto aus

Hast Du bereits die Nextcloud App auf Deinem Smartphone oder Tablet installiert und dort mehrere Konten hinterlegt, kannst Du Dir sogar ein Konto aussuchen. Abgesehen davon sind auch mehrere Konten möglich. Ich habe auf meinem Smartphone eigentlich immer meine produktive Instanz und die Beta-Version verbunden.

Nextcloud Deck für Android –Du kannst Dir ein Konto aussuchen

Nextcloud Deck für Android – Du kannst Dir ein Konto aussuchen

Sobald das Konto ausgewählt ist, hast Du sofort Zugriff auf alle Deine Boards und kannst mit der App arbeiten.

Alle Boards im Überblick

Alle Boards im Überblick

Natürlich kannst Du innerhalb der Boards auch neue Listen und Karten anlegen, wie Du es von der Browser-Version eben gewohnt bist.

Mit Nextcloud Deck für Android arbeiten

Die Reihenfolge der Karten änderst Du, indem Du sie berührst, festhältst und dann eben an eine andere Stelle verschiebst. Das ist äquivalent zum Browser. Du kannst natürlich Karten auch Leuten  zuordnen, in andere Listen verschieben, archivieren und löschen.

Hat eine Karte einen Anhang, siehst Du das. Öffnest Du sie und den Reiter Anhang, informiert Dich die Software außerdem über die Größe des Anhangs.

Karte mit Anhang und einem User zugewiesen

Karte mit Anhang und einem User zugewiesen

Weist Du jemandem eine Karte zu, würde das entsprechend auch mit einem Symbol angezeigt. Da ich mir selbst als einziger Benutzer keine Karten zuweise, fällt das flach. Für den Screenshot oben habe ich das trotzdem gemacht.

Wischt Du in der App nach unten, erzwingst Du eine Aktualisierung. Das ist ganz nützlich.

Solltest Du sehr viele Karten ansammeln, darfst Du nach gewissen Kriterien filtern. Dabei kannst Du nicht nur nach Schlagworten filtern, sondern auch nach zugewiesenen Benutzern. Ebenso ist es möglich, nach Fälligkeitsdatum zu filtern. Auf diese Weise findest Du Karten natürlich sehr viel einfacher.

Nextcloud Deck für Android –nach Karten filtern

Nextcloud Deck für Android –nach Karten filtern

Die Listen kannst Du natürlich auch bearbeiten. Dabei darfst Du sie nicht nur anders benennen, sondern kannst auch deren Reihenfolge ändern. Das ist praktisch, wenn eine LIste häufiger als andere gebraucht wird. Somit musst Du nicht immer scrollen.

Listen bearbeiten

Listen bearbeiten

Du kannst mit der App also alles erledigen, was auch im Browser möglich ist.

Einstellungen

Bei den Einstellungen kannst Du Dir aussuchen, ob die App sofort synchronisieren oder die Hintergrundsynchronisierung in gewissen Abständen erfolgen soll. Ebenso darfst Du einstellen, dass die App nur via WLAN synchronisiert.

Hintergrundsychronisierung

Hintergrundsychronisierung

Geht es nur um Text und keine Anhänge, dann werden normalerweise sehr wenige Daten übertragen. Ich habe die Standardeinstellungen gelassen und werde sie erst ändern, wenn ich merke, dass hierfür Bedarf besteht. Im Moment scheint das ganz gut zu funktionieren.

Die App bietet übrigens auch einen dunkeln Modus. Der sieht so aus.

Dunkler Modus

Dunkler Modus

Der Beitrag war mehr eine Screenshot-Tour, aber im Prinzip ist alles gesagt. Bisher funktioniert Nextcloud Deck für Android bei mir sehr gut. Die App reagiert schnell und macht ganz genau, was sie soll. Die 2,99 € sind auf jeden Fall gut angelegt.

Hast Du eine Nextcloud und verwendest Deck noch nicht, solltest Du es Dir ansehen. Sobald Du auf den Geschmack gekommen bist, überlege Dir eine Investition in die App.

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9 Kommentare zu “Nextcloud Deck für Android im Test – gefällt mir echt gut”

  1. cithrix sagt:

    Danke für die kurze Vorstellung. Sieht interessant aus und war mir noch nicht bekannt, obwohl ich Nextcloud schon länger nutze.

    Gerade solche Beiträge mag ich an deinem Blog. Da entdecke ich öfter etwas Neues.

  2. Hans Müller sagt:

    Dito das gefällt mir auch sehr gut. Weiter so!

  3. olaf sagt:

    Hallo,

    Ich suche sowas wie eine Einkaufsliste. Habe schon einiges versucht u.a. über die Aufgaben mit einem sync zu Evolution und einer Aufgaben App. Vorbild wäre sowas wie Wunderlist. Deck habe ich mir gerade angesehen. So auf die schnelle ist das glaube ich auch nicht daß richtige. Vielleicht muss ich da nochmal genauer schauen. Danke für einen interessanten Artikel

  4. Artur sagt:

    Hallo Jürgen,

    erstmal vielen, vielen Dank für den Beitrag!

    Als Entwickler der App bedeutet uns Feedback wirklich viel, und positives wie in diesem Artikel ist sehr motivierend.
    Wir haben die App nie aktiv beworben oder vermarktet, daher ist das für uns eine Ehre, so unerwartet diese Bühne zu bekommen.

    Ich finde, du hast unsere App schön dargestellt und alle wichtigen Features super mit Bildern untermauert, sodass der Leser einen guten Überblick über die Funktionalitäten bekommt.

    Ergänzend hierzu möchte ich noch erwähnen, dass wir unsere App von Anfang an Offline-fähig gehalten haben, heißt: Wenn man in der Sahara "Wasser kaufen" in der App einträgt, wird diese Information bei der nächsten Synchronisierung (mit Internet-Verbindung) zum Server publiziert. Online geschieht das selbstverständlich sofort.

    Da vor einigen Tagen die neue Server-App Version (1.0.0) released wurde, unterstützt unsere App inzwischen auch Kommentare, um Kollaboration weiter zu erleichtern. Hierfür ist es ausreichend die Server-App zu aktualisieren, unsere App sollte das dann bei der nächsten Synchronisierung direkt erkennen.

    Unsere App ist aktuell weder perfekt, noch komplett vollständig, aber wir arbeiten sehr hart - neben unserem Beruf - weiter an ihr, um euch den Alltag so weit wie möglich zu erleichtern. Was uns hierbei sehr hilft, ist Feedback. Sowohl positives wie hier für die Motivation, als auch negatives, um die App weiter zu verbessern. Somit möchte ich alle Leser, die unsere App nutzen, dazu ermutigen, uns auf GitHub (https://github.com/stefan-niedermann/nextcloud-deck/issues) gerne jedes Problem zu melden, damit wir uns weiter verbessern können.

    Ihr könnt auf GitHub übrigens immer unseren Code einsehen, die App ist komplett open source, und, was vielleicht einige euerer Leser interessieren könnte, auch via FDroid installierbar, dort sogar kostenlos. Die 2,99 im PlayStore betrachten wir jedoch als gern gesehene Spende, die wir unter Anderem dazu verwenden, uns auf Nextcloud Konferenzen herumzutreiben und uns mit den Server-Entwicklern weiter zu vernetzen. Da fallen ab und an mal ein paar nette Features für euch raus 😉

    Für alle Leser, die vielleicht nicht auf FDroid unterwegs sind: Hier habt ihr 10 Gutscheincodes für den PlayStore, first come, first serve!

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    Vielen Dank nochmal für das Feedback!

    Grüße
    Artur (GitHub: @desperateCoder)

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