LibreELEC 9.2.1 (Leia) – WireGuard-Unterstützung in den Einstellungen

8 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Eigentlich ist LibreELEC 9.2.1 Leia eine Wartungs-Version, die auf Kodi 18.6 basiert. Es gibt allerdings viele Änderungen und Verbesserungen. Das darunterliegende Betriebssystem wurde laut eigenen Angaben komplett überarbeitet. Seit Version 9.2.0 gibt es zwei nenneswerte Änderungen:

  • In den Einstellungen ist Unterstützung für das VPN-Protokoll WireGuard, ABER …
  • Die Entwickler haben weitere Verbesserungen für den Raspberry Pi 4 eingepflegt.

LibreELEC 9.2.1 mit Verbesserungen für Raspberry Pi 4

Willst Du 4k Output beim Raspberry Pi 4 haben, musst Du seit Version 9.1.002 hdmi_enable_4kp60=1 in der Datei config.txt hinzufügen. Vorher war das hdmi_enable_4k=1, aber die Einstellungen ist nun ungültig.

LibreELEC 9.2.1 ist da

LibreELEC 9.2.1 ist da

LibreELEC 9.2.1 für den Raspberry Pi benutzt Kernel 4.19, die allgemeinen x86/64-Geräte hingegen mit Linux-Kernel 5.1. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich die WireGuard-Einstellung nicht in den Einstellungen beim Raspberry Pi 4 finde. Ich habe wirklich genau gesucht, aber die Einstellung für WireGuard ist nirgends zu finden. Sollte ich nicht blind sein, hätte man das schon in der Ankündigung explizit erwähnen können. Es ist in meinem Fall nicht so tragisch, da ich LibreELEC an meinen eigenen VPN-Router anbinden könnte, der ebenfalls auf einem Raspberry Pi läuft.

HEVC-Medien werden auf einem Raspberry Pi 4 nun via Hardware dekodiert und das schlägt sich in der Performance nieder. Ansonsten ist die normale 1080p-Ausgabe ähnlich zu den 3er-Modellen. Weiterhin gibt es bei der 4k-Ausgabe noch Ecken und Kanten, die ausgebügelt werden müssen.

Upgrade auf LibreELEC 9.2.1

Die Datenbank der Bibliothek wird beim ersten Start aktualisiert. Je nach Hardware und Größe der Bibliothek kann das etwas dauern. Hier ist ein bisschen Geduld gefragt.

Du findest die aktuelle Version im Download-Bereich der Projektseite.

Noch ein Wort zu WireGuard

Im Wiki gibt es einen längeren Beitrag zu WireGuard und LibreELEC. Als erste Zeile steht da nun groß und breit, dass WireGuard Teil von LibreELEC 9.2.1 und später ist. Wie gesagt kann ich es beim Raspberry Pi nicht finden. Wenn jemand einen Tipp hat, ob ich an der falschen Stelle geschaut habe, dann gerne. Ich habe nur gerade keine Zeit und Lust ein x86-Abbild zu installieren, das ich nicht brauche.

Das Gute ist – wenn es nun schon in den anderen Abbildern ist, wird es irgendwann auch bei den Pi-Abbildern aufschlagen.

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8 Kommentare zu “LibreELEC 9.2.1 (Leia) – WireGuard-Unterstützung in den Einstellungen”

  1. Micha sagt:

    Also ich habe es sofort gefunden.
    Einfach via ssh auf den Pi drauf und im Ordner /storage/.config/wireguard findest du dann eine Beispielkonfiguration.
    Die muss nur angepasst werden und dann kannst du den Tunnel wie im Wiki beschrieben starten.

  2. Nata sagt:

    Hallo Miteinander,

    Bin absoluter Neuling, sorry wenn es vielleicht in der Formulierung meiner Frage happerts.
    Mein Pi4 läuft mit LibreElec 9.2.1. Mein Router (Speedport Smart 3) bitten die Option Virtuelles Netz (VPN) mit WireGuard® an ,wo ich mit die „VPN_Wireguard_Config.conf“ Datei erzeugen/runterladen kann.
    Wie bringe ich ein VPN Tunnel zustande? Config Datei des LibreElec 9.2.1. dementsprechend anpassen?
    Wenn es gelingen sollte (wie gesagt bin absoluter newbie), lohnt es sich überhaupt einen VPN Server auf einem Rapi aufzubauen? Geht es parallel zu LibreElec 9.2.1?

    Vielen Dank im Voraus!
    Gruß: Nata

  3. Nata sagt:

    Hallo Jürgen,

    vielen Dank. Meine Frage ob mein Rasbi gleichzeitig als VPN Server und VPN Client fungieren kann wird m.E. nicht beantwortet.
    Mein Ziel ist
    Prio 1: mit dem Rasbi sicher (ohne externen VPN Dienst) zu streamen
    Prio 2: Rasbi als VPN Server verwenden, falls ich aus dem öffentlichen Netzt über eigenen VPN Tunnel Verbindung aufbauen möchte.
    Vielleicht ist die Darstellung auch zu laienhaft (wie gesagt bin überhaupt nich vom Fach)
    Vielen Dank im Voraus!
    Gruß: N

    • jdo sagt:

      Hi,

      ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das richtig verstehe.

      In dem von Dir beschriebenen Szenario sehe ich keinen VPN-Client. Der Pi streamt ohne externen VPN-Dienst, also ist er ganz normal in Deinem Netzwerk. Benutzt Du den Pi als Server, werden alle Geräte, die sich damit von außen verbinden, über Deine Internet-Leitung zu Hause surfen (also so verhält es sich).

      Aber wie gesagt verstehe ich die Frage nicht ganz, sorry.

  4. Nata sagt:

    Hallo Jürgen,

    sorry für lange Abwesenheit, kam erst an diesem WE dazu mich mit meinen KODI (LibreElec auf Pi4) zu beschäftigen. Ich versuche mein Anliegen nach Prior zu beschreiben:
    Prio 1: mit dem LibreElec auf Pi4 sicher (anonym) streamen. Ist der Einsatz eines VPN Dienstleisters zwingend notwendig oder lässt sich dies eventuell auch mit dem eigenen VPN Server (auf dem anderen KODI) realisieren?
    Mit anderen Worten kann ich einen VPN Anbieter durch eigenen auf dem Pi laufenden Server ersetzen?
    Prio 2: Gesamten Daten-Verkehr im Haushalt durch eigenen VPN Server anonymisieren?

    Ich hoffe, dass ich es etwas verständlicher erklärt habe 😉
    Vielen Dank im Voraus!

    Gruß: Nata

    • jdo sagt:

      Verwendest Du einen eigenen VPN Server, bist Du ja nicht anonym. Benutzt Du einen VPS und da lässt sich herausfinden, zu wem die IP-Adresse gehört.

      Willst Du den gesamten Traffic im Haushalt anonymisieren, dann ist es wohl am schlausten, Du setzt Dich mit dem Thema VPN-Router auseinander. Folgst Du meiner Anleitung, musst Du auch den Hotspot nicht unbedingt benutzen. Einfach die LAN-Adresse des Rechners als Gateway reicht auch. Der Witz an einem VPN-Provider ist ja gerade, dass Dich seriöse Anbieter schützen und Deine Anonymität wahren.

      Pass aber auf IPv6 auf. Vor dem Streamen oder irgendwelchen Experimenten würde ich auf IPv6-Lecks testen.

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