Finnix 123 basiert auf Bullseye – für Administratoren

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Die Linux-Distribution Finnix ist eine Live-CD für Systemadministratoren. Finnix 123 ist natürlich so schlank wie seine Vorgänger, basiert allerdings nicht wie üblich auf Debian Testing. Die Veröffentlichung liegt so na an der von Debian 11 Bullseye, dass sich der Entwickler anders entschieden.

Es gibt auch neue Pakete und neue Funktionen. Der Entwickler Ryan Finnie fasst das so zusammen:

  • Kernel-KOmmandozeilen-Optionen sshd und passwd wurden hinzugefügt. Beispiel: sshd passwd=foo, sshd passwd=root:foo passwd=finnix:bar
  • Die ID der Maschine wird anhand von DMI erstellt und sollte auch nach einem Neustart gleich sein. Unter anderem benutzt das der DHCP-Client und auch nach einem Neustart solltest Du dann die gleiche IP-Adresse bekommen.
  • Der Befehle finnix bietet nun eine Anleitung, wie man Unterstützung für ZFS aktiviert.
  • Es gibt einen einfachen Handler, wenn ein Befehl nicht gefunden wurde. Zum Beispiel wird ftp auf lftp hinweisen.
  • Für Finnix-spezifische Befehle gibt es man pages. Als Beispiele sind wifi-connect und locale-config angegeben.
  • Neues Paket: jove
  • Entfernte Pakete: ftp, ftp-ssl, zile

Download Finnix 123

Wie immer kannst Du die aktuelle Finnix-Version direkt von der Homepage finnix.org herunterladen.

Finnix 123 basiert nicht wie üblich auf Debian Testing
Finnix 123 basiert nicht wie üblich auf Debian Testing

Seit einigen Versionen gibt es nur noch Unterstützung für AMD64. Wer noch eine Version für 32-Bit sucht, kann die ältere Variante Finnix 109 herunterladen.

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