Apple hat die Financial Times aus dem iTunes-Store gekickt und der FT ist es egal

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Apple LogoDie Firma mit dem Logo des angebissenen Apfels macht keine Ausnahmen. Die Financial Times weigerte sich den Wegelagererzoll von 30 Prozent an Apple zu zahlen und Cupertino hat die App der FT einfach aus dem iTunes-Store geschmissen.

Der Financial Times wird es egal sein. Sie haben bereits eine auf HTML5-basierende Alternative, die mit jedem Browser funktioniert – auch dem verkrüppelten Safari in iOS. Somit umgeht die FT nicht nur die Apple-Abgabe, sondern kann auch mit einer App gleich mehrere Betriebssysteme unterstützen.

Die FT ist nicht die einzige Firma, die von Apples Gängeleien die Schnauze voll hat. Auch Amazon hat eine auf HTML5 basierte Kindle-eBook-Reader-App entwickelt. Sie wollen damit auch die Restriktionen von Apple umgehen, eigene Produkte feilzubieten.

Braucht Apple noch mehr Beweise zu sehen, dass sie endgültig zu weit gegangen sind? Ich kann der FT zu diesem Schritt nur gratulieren.

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