WhatsApp und Dropbox sollen anscheinend in Ubuntu Touch integriert werden

4 Juni 2015 4 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Ubuntu Touch nennt sich bekanntlich das Betriebssystem, das Canonical auf mobilen Geräten ausliefern will – was heißt will – es gibt ja mit Bq Aquaris E4.5 und E5, beziehungsweise dem Meizu MX4 (kommt sehr bald nach Europa) Geräte mit Ubuntu.

Wer der Sache folgt, weiß, dass man bei Ubuntu mit sogenannten Scopes arbeitet. Diese sollen nicht nur Vorteile bei der Verwendung bringen, sondern auch einfacher zu entwickeln sein.

WhatsApp und Dropbox und Dropbox integriert in Ubuntu Touch?

Nun ist zu lesen, dass Canonical offenbar mit großen Services wie zum Beispiel WahtsApp und Dropbox in Gesprächen ist. Man möchte anscheinend, dass diese Services nicht durch dedizierte Apps im System verwendbar sind, sondern diese gleich komplett integrieren. Das würde wohl die Kosten für eine Portierung reduzieren, wenn solche Services gleich in Ubuntu Touch vorhanden sind.

Auch wenn man einen Backup-Service in der Cloud anstrebt, gibt es wohl keine Anstrengungen Ubuntu One, also den gescheiterten Cloud-Service von Canonical wieder Leben einzuhauchen. Dafür will man eben Services von Dritten zu Raten ziehen.

Der Standard-Backup-Service des Systems soll allerdings ownCloud werden. Das setzt natürlich voraus, dass der Anwender irgendwo Zugriff auf eine ownCloud-Instanz hat.

ownCloud soll das Standard-Backup-System von Ubuntu Touch werden

ownCloud soll das Standard-Backup-System von Ubuntu Touch werden

Das mit der ownCloud ist schon mal beruhigen, allerdings muss man abwarten, wie weit diese Integration von WahtsApp, Dropbox und anderen Services gehen soll. Natürlich werden das einige verwenden und wer das will, profitiert sicherlich davon. Hoffentlich können aber Leute, denen eine Integration solcher Services unheimlich ist, diese komplett deaktivieren oder sogar deinstallieren.

Darüber ist leider nicht viel zu lesen. Spannend wird Ubuntu Touch dieses Jahr auf jeden Fall. Voraussetzung ist, dass man die Ziel erreicht, die man sich vorgenommen hat. Mit großer Spannung wird natürlich die Konvergenz erwartet. Ein Hardware-Hersteller entwickelt angeblich gerade ein Smartphone, das speziell für Ubuntu Touch optimiert ist. Es soll noch dieses Jahr verfügbar sein und Konvergenz mit sich bringen. Dann ließe sich das Smartphone in einen kompletten Desktop verwandeln, sobald man es an einen Bildschirm steckt, eine Maus verbindet und so weiter.

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4 Kommentare zu “WhatsApp und Dropbox sollen anscheinend in Ubuntu Touch integriert werden”

  1. Ubuntu Touch wird so bestimmt für mehr Leute interessant.
    Falls es aber nicht möglich sein sollte, Dienste wie WhatsApp und Dropbox komplett zu entfernen, hat es für mich keinen Reiz.

    Warum nicht einfach auf OpenSource und Privatsphäre setzen und TextSecure und Seafile integrieren? TextSecure ist eh umsonst und bei seacloud.cc gibt es 1GB Speicher für lau...

  2. Alter Sack sagt:

    Ich sehe es ähnlich wie Fliegentöter. Ubuntu Touch würde mich, besonders mit funktionierender Konvergenz, sehr interessieren. Zwangsweise zum Whats App-Jünger möchte ich mich aber nicht bekehren lassen.

  3. Gatzby sagt:

    Whatsapp für ubuntu touch wäre ein Riesen Fortschritt, denn das ist immer noch ein Grund für viele (mich eingeschlossen) noch nicht umzusteigen. So wird das System wieder interessant.

  4. HansWurst sagt:

    Alle die ich kenne, die mein Aquaris e5 Ubuntu Edition gesehen haben sind von der Handhabung des Betriebssystems begeistert. Kaufen würde es keiner, da WhatsApp im Software Center nur als Web Version verfügbar ist und man dann eh noch ein 2. Smartfone mit Android ect. benötigt.

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