Seit vier Wochen Nichtraucher – so habe ich es gemacht und so geht es mir derzeit

3 Januar 2015 13 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Nun bin ich seit vier Wochen Nichtraucher und schweife deswegen etwas vom normalen Themengebiet dieser Website ab. Nachdem die Weihnachtsfeiertage und Silvester / Neujahr rauchfrei überstanden sind, bin ich hoffentlich aus dem Gröbsten heraus. Hinzu kommt noch, dass ich mich tatsächlich wesentlich besser fühle und das Verlangen, nach der Zigarette zu greifen eigentlich schon nicht mehr vorhanden ist.

Was ich auf keinen Fall tun möchte, hier nun als militanter Nichtraucher aufzutreten. Die meisten Raucher sind erwachsene Menschen und sollen selbst entscheiden, ob sie rauchen wollen oder nicht.

Allerdings möchte ich die ersten vier Wochen meiner eigenen Entwöhnungskur beschreiben und damit vielleicht anderen helfen, die ebenfalls aufhören möchten. Das kann ja nicht verkehrt sein. 🙂

Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht, um mit dem Rauchen aufzuhören

Ich habe eigentlich schon sehr lange im Hinterkopf, mit dem Rauchen aufzuhören. Was mir nun, vier Wochen nach der letzten Zigarette, bewusst ist, dass es den perfekten Zeitpunkt niemals gibt. Man findet immer eine Ausrede, um nicht aufzuhören. Einmal hat ein Kumpel Geburtstag, den man noch „mitnehmen“ möchte, Champions-League-Finale, Weihnachten oder der Klassiker „Ab dem neuen Jahr ist Schluss mit dem Rauchen“.

Ich habe mich mehr oder weniger aus heiterem Himmel dazu entschieden – naja, fast. Eigentlich habe ich in meinem Leben immer relativ viel Sport getrieben und bin sogar schon drei Marathons mitgelaufen. Somit ging es mir gesundheitlich immer gut. Im letzten Jahr zog ich mir allerdings eine Entzündung der Achillessehne zu. Das ist dummerweise sehr sehr schmerzhaft und eine Heilung zieht sich und zieht sich. Nun konnte ich natürlich nicht mehr laufen und habe mich etwas gehen lassen. Ende November manifestierte sich dann eine Art Reizhusten, der nicht mehr so richtig verschwinden wollte. Das kam mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Rauchen und nach zwei Wochen wurde es mir dann zu dumm. Also machte ich mich daran, Nichtraucher zu werden.

Ein guter Zeitpunkt sind meiner Meinung nach so Zeitspannen wie Urlaub, bei denen man sich ganz gezielt auf andere Dinge konzentrieren kann. Einmal einen 14-tägigen Urlaub zu „opfern“ um mit dem Rauchen aufzuhören oder aus dem Gröbsten heraus zu sein scheint mir auch gut angelegte Zeit.

Die ersten Tage als Nichtraucher

Was ich auf keinen Tag wollte war verstecken. Mein Leben sollte sich nicht grundlegend ändern, da mir ein Kneipenbesuch gefällt, eine Tasse Kaffee schmeckt und so weiter. Die ersten beiden Tage tat ich das aber, trank Tee statt Kaffee und ich hatte eine E-Zigarette mit Flüssigkeiten, die kein Nikotin enthalten. Daran wurde dann ab und zu gezogen. Allerdings achtete ich bewusst darauf, dass ich mich anderweitig vom Rauchen ablenke.

Das genau war der Knackpunkt bei mir. Die alten Gewohnheiten aufbrechen und andere schaffen. Statt zur Zigarette zu greifen habe ich zum Beispiel, jetzt nicht lachen, Erdbeer-Eis gemacht. Auch im weiteren Verlauf habe ich mich wesentlich mehr mit Essen beschäftigt.

Gleichzeitig habe ich mit dem Radfahren begonnen. Meine Achillessehne ist immer noch nicht wieder 100 Prozent belastbar (schmerzfrei) aber beim Radfahren merke ich das nicht. Ich behalte das weiterhin bei, dass ich jeden Tag mittlerweile mindestens 25 Kilometer auf dem Rad abspule. Dieser Umstand soll auch der Gewichtszunahme entgegenwirken, mit der viele nach dem Aufgeben der Zigarette zu kämpfen haben.

Anmerkung: Radfahren und Erdbeer-Eis im Winter? Noch alle Latten am Zaun? Ich wohne nicht in Deutschland 🙂

Jede andere Sportart hilft mit Sicherheit auch. In Deutschland würde ich wahrscheinlich im Winter Schwimmen gehen. Oder irgendeine Tätigkeit, bei der man schlecht rauchen kann.

Bereits nach wenigen Tagen war der lästige Reizhusten weg und mir ging es deutlich besser. Über den Berg ist das aber noch nicht und bisher hatte ich nur die „echten Zigaretten“ aufgegeben.

Der erste Kneipenbesuch

So, Feuertaufe – ab in die Kneipe. Dass dies nicht einfach wird, war mir klar, aber ich hatte die E-Zigarette eingepackt. Nach ein paar Bier bin ich rückfällig geworden und habe an diesem Abend allerdings nur zwei Zigaretten geraucht. Für mich war es dennoch ein kleiner Erfolg, wenn es auch ein Rückschlag war. Ich ärgerte mich darüber. Dennoch fiel es mir am nächsten Tag nicht schwer, die Hände von der Zigarette zu lassen.

An dieser Stelle bin ich in mich gegangen und habe mir nur noch die Vorteile des Nichtrauchens vor Augen gehalten:

  • Ich wollte diesen nervigen Reizhusten loswerden und nie wieder haben
  • Das Radfahren macht Spaß und macht noch mehr Spaß, wenn man noch mehr Luft bekommt
  • Ich spare Geld – das ich auf die Seite legen möchte, um mich damit zu belohnen. Wenn ich also nicht mehr rauche, werde ich mir was richtig Gutes von dem Geld tun. Ob das ein Gadget, ein Flugticket oder was auch immer ist.
  • Mein Sodbrennen, das ich ab und zu bekomme, war plötzlich weg (außer man übertreibt es mit Essen / Trinken und so weiter).
  • Ich schlafe wesentlich besser und fühle mich am nächsten Morgen frischer.

Es kommt noch ein Vorteil hinzu, der mir erst später bewusst wurde.

Es klappte, ich hatte aber immer noch einige Male am Tag das Bedürfnis, an der E-Zigarette zu ziehen. Ich habe gelesen, dass sich manche damit das Rauchen abgewöhnt haben. Mir wurde schnell klar, dass das bei mir nicht funktioniert. Bei mir sind es eindeutig die Gewohnheiten. Ich muss das schaffen: Dinge, die ich vorher mit Zigarette erledigt habe, ohne zu tun. Das gilt auch für die E-Zigarette. Also entweder Nichtraucher oder Raucher. Aber E-Zigaretten-Raucher geht nicht, das war mir klar. Irgendwann käme der Punkt, an dem die E-Zigarette leer ist oder man sie vergessen hat und man greift in Gesellschaft wieder zu einer normalen Zigarette. Das wollte ich nicht mehr, denn das Ziel war schließlich Nichtraucher.

Der zweite Kneipenbesuch

Also probieren wir das Ganze noch einmal, aber bemühen uns, gar nicht zu rauchen. Es wurde ein sehr feuchtfröhlicher Abend, eine Art Vor-Weinachtsfeier. Ich schaffte es tatsächlich, die Finger komplett von der Zigarette zu lassen. Die größte Belohnung dafür bekam ich am nächsten Tag und nun der Vorteil, den ich bereits erwähnte:

  • Kein Hangover mit Kopfschmerzen. Eigentlich sollte ich nach so einem Abend ziemliche Kopfschmerzen haben und mich schrecklich fühlen. Das war allerdings nicht der Fall und konnte nur daher kommen, dass ich nicht geraucht hatte. Eine tolle Nichtraucher-Überraschung und ich fühlte mich nach einer wachen Stunde sogar so fit, eine Radtour zu machen. Zwar etwas langsamer als sonst, aber immerhin.

Wissenschaftliche Studien muss man natürlich bestätigen und über Weihnachten und Silvester hat sich bestätigt, dass ohne Rauchen der nächste Tag nach einer Sauferei (nennen wir das Ross beim Namen) so viel angenehmer ist.

Wie es mir nach vier Wochen als Nichtraucher geht

Ich kämpfe als Nichtraucher nun ein klein wenig mit den Bronchien, aber das ist laut vieler Foren normal. Bei mir scheint das im Vergleich zu anderen absolut harmlos zu sein. Keine Hustenanfälle, während sich das klebrige Zeug langsam löst. Ich merke allerdings ganz klar, dass mir das Radfahren viel hilft und nach 25 – 30 Kilometer Vollgas pumpt man die Lungen schon gut durch. Mir ist bewusst, dass das mit den Bronchien noch eine Weile dauern wird. Allerdings fühle ich mich nach vier Wochen schon wie ein neuer Mensch und richtig wohl. Ich spüre förmlich, wie sich meine Lungen befreien – vielleicht rede ich mir das auch nur ein, aber es hilft und deswegen ist es mir egal.

Wie schon angedeutet habe ich sowohl Weihnachten als auch Silvester ohne Rauch überstanden und denke, aus dem Gröbsten raus zu sein. Vor allen Dingen habe ich wirklich keine Lust mehr, zum Glimmstengel zu greifen. Kommt doch so eine Art schwacher Moment auf, halte ich mir die ganzen Vorteile kurz vor Augen und das war es dann. Ich bin richtig froh, diese vier Wochen ohne „echte Zigarette“ hinter mir zu haben. Die E-Zigarette habe ich vor drei Wochen in den Schrank gepackt und da staubt sie nun vor sich hin. Die Investition bereue ich trotzdem nicht. Sie hat mir gezeigt, dass bei mir nur das komplette Aufhören Sinn ergibt und es hat sich bereits nach vier Wochen gelohnt.

Einen guten Vorsatz für das neue Jahr habe ich mir heuer gespart. Ich finde, dass ich mir bereits Anfang Dezember schon viel Gutes getan habe und im Falle von nicht mehr rauchen bin ich dieses Jahr einfach mal komplett egoistisch.

Außerdem bekomme ich viel Zuspruch von Freunden. Selbst diejenigen, die noch rauchen, machen Mut und sagen zumindest, dass sie auch irgendwann als Nichtraucher dastehen möchten. Die Unterstützung an dieser Stelle ist großartig und es hilft tatsächlich, wenn man auch anderen über die bereits in Erfahrung gebrachten Vorteile als Nichtraucher erzählen kann. Auch so bläut man sich die Vorteile immer wieder ein und man will nicht mehr zurück in den Raucher-Trott. Ich freue mich sogar schon auf den nächsten Flughafen-Aufenthalt, bei dem man nicht „verzweifelt“ nach der nächsten Raucherecke sucht.

Zusammengefasst

Jedem fällt das Aufhören wohl unterschiedlich schwer. Aber man kann ja alle Ansätze ausprobieren und wenn es hilft, ist es sowieso perfekt. Ich bezeichne mich auch nicht als Raucher, der lediglich aufgehört hat, sondern bewusst als Nichtraucher mit einer dummen Vergangenheit.

Ich weiß nun auch, dass sich die Geschichte nur im Kopf abspielt. In den ersten Tagen die gewohnten Routinen aufbrechen und etwas anderes einführen, man muss sich sozusagen ablenken. Kauf Dir zum Beispiel ein schönes Computerspiel und immer wenn Dir nach Rauchen ist, belohnst Du Dich zehn Minuten mit Zocken oder so. Bei mir hat das Kreieren von Erdbeer-Eis geholfen und ich habe mir ein Computerspiel (Metro Redux Bundle) gekauft 🙂 – Es ist egal, Hauptsache etwas anderes. Statt zu rauchen sind es bei mir allerdings oftmals mehr als zehn Minuten Metro: Last Light geworden. Das Spiel ist einfach zu gut und läuft brillant unter Linux – aber da gräme ich mich an dieser Stelle mal nicht.

Nichtraucher-Belohnung - Metro: Last Light Redux

Nichtraucher-Belohnung – Metro: Last Light Redux

Nicht daran denken, wie sehr man gerade eine Zigarette möchte, sondern sich immer das Positive vor Augen halten. Bei mir hat das Radfahren viel geholfen. Der erste Ritt waren 14 Kilometer und ich war fix und fertig. Nur vier Wochen später freue ich mich auf jeden Tag, an dem ich mich auf dem Rad austoben kann.

Am Schlimmsten war bei mir die erste Woche. Muskelkater vom Radfahren, die Lust auf die Zigarette und so weiter. Nachdem sich das Radfahren von Quälerei in Spaß verwandelt hatte, war das Schlimmste schon vorüber. Wie sehr man nach der Zigarette giert, hängt zumindest bei mir von der Einstellung dazu ab. Ich weiß, dass ich nicht mehr rauchen will.

Wenn Dir eine Laus über die Leber läuft oder etwas anderes passiert, bei dem Du gerne eine rauchen möchtest – ist mir ein paar Mal auch so gegangen – habe ich mir gedacht, warum ich mich für etwas Schlechtes auch noch zusätzlich mit einer Zigarette bestrafen sollte? In solchen Situationen war dann wiederum das Erdbeer-Eis von großem Vorteil … 🙂

Mir geht es ohne Zigaretten nach den wenigen Wochen schon so viel besser, dass mir die Lust auf die Glimmstängel schon jetzt komplett vergangen ist. Anders gesagt möchte ich die neu gewonnene Lebensqualität als Nichtraucher auf gar keinen Fall mehr missen und werde den Teufel tun, mir die wieder zu versauen. Ich ärgere mich sogar, nicht schon viel früher aufgehört zu haben.

Aus Gesprächen mit anderen weiß ich, dass die Gefahr rückfällig zu werden relativ hoch ist. Manche denken sich wohl, dass sie nun in der Lage sind, immer wieder aufzuhören. Man hat es ja schon einmal vier Wochen als Nichtraucher ausgehalten. In der Gefahr sehe ich mich nicht, da ich mir vor Augen halte, wie schwer die ersten paar Tage waren und wie viel besser es mir nun geht. Ich will da nicht mehr hin, das ist für mich Geschichte.

Einer meiner Bekannten schwört auf das Buch „Endlich Nichtraucher! Der einfache Weg, mit dem Rauchen Schluss zu machen„, das wesentlich günstiger als eine E-Zigarette ist. Andere verwenden laut diverser Foren Apps wie aha!Rauchfrei, um sich motivieren zu lassen. Die App zeigt an, wie viel Geld man schon gespart hat und so weiter. Im Endeffekt ist der Weg egal, so lange das Ziel Nichtraucher erreicht wird, oder?

Ich hoffe, dass mein Beispiel Mut macht und auch Dir hilft, mit dem Rauchen aufzuhören. Das geht aber nur dann, wenn Du wirklich willst, Nichtraucher zu werden. Viel Glück und Kraft!

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13 Kommentare zu “Seit vier Wochen Nichtraucher – so habe ich es gemacht und so geht es mir derzeit”

  1. Christian sagt:

    Glückwunsch! Ist alles nicht so einfach, aber stimmt auf jeden Fall - reine Kopfsache. Schönes Wochenende 🙂

  2. Marcus sagt:

    Ich rauche seit einem halben Jahr nicht mehr. Zuvor habe etwa 15 Jahre lang geraucht... zuletzt jeden Tag eine Schachtel. Ich habe das bei mir mal ausgerechnet: 5 EUR am Tag * 30 Tage im Monat * 12 Monate = 1800 EUR! Wichtig ist komplett rauchfrei/nikotinfrei zu bleiben. Von Nikotinkaugummis, Pflaster usw. halte ich nichts. E-Zigarette und der Versuch nur am Wochenende zu rauchen scheiterte bei mir zuvor. Dann lieber komplett weg von dem Mist. Also dranbleiben und viel Erfolg weiterhin! 🙂

    • jdo sagt:

      Das glaube ich auch, entweder ganz oder gar nicht. Ich habe fest vor, die Finger davon zu lassen.

      Hier sind die Zigaretten nicht ganz so teuer, "nur" zirka 1,70 Euro pro Schachtel. Aber auch das läppert sich zu einer schönen Summe über das Jahr gerechnet.

  3. Rayman sagt:

    Herzlichen Glückwunsch!

    Ich finde Deinen Bericht sehr gut geschrieben und hoffe, dass er auch andere dazu motiviert, mit dem Rauchen aufzuhören.

  4. J.Ar sagt:

    Wir kennen uns zwar nicht, aber ich lese Deinen Blog regelmäßig und beglückwünsche Dich hiermit für Dein erreichtes Ziel, wirklich toll!
    Dein Bericht ist wie immer super und die Konsequenz nun ohne Zigarette zu leben sowieso 😉
    Ich selbst bin fast 35 Jahre und noch nie Raucher gewesen...fand das immer sehr widerlich...vorallem morgens, wenn die Kleidung oder die Haare nach dem Discobesuch am Abend regelrecht stinken. Jedesmal musste man erneut alles waschen. Ich bin froh nie einer dieser Menschen gewesen zu sein, der sich durch andere mit soetwas belastet hat.
    Daumen hoch auch für Deinen starken Willen, der Dich nun zum Nichtraucher gemacht hat 🙂

  5. Dietrich sagt:

    Langweiler

    Du hast also das rauchen aufgegeben. Wie schade. Abtrünniger aus der Rauchergemeinschaft.
    Jener Gruppe von Leuten, von stinkenden Leuten, die unter großer psychischer Belastung stehen sodaß sie rauchen müssen. Das hat mir meine Gruppe, die Gruppe der Raucher, oder in meinem Falle die der Kettenraucher, immer interessant gemacht. Psychische Belastung = Raucher = schräger interessanter Typ.
    Früher, in der guten alten Zeit, da es noch Raucherabteile in der Deutschen Bundesbahn gab, habe ich mich oft in die Raucherabteile begeben, nicht nur damit ich dort rauchen kann, sondern besonders weil da, wegen der besonderen psychischen Belastungen die interessanteren Leute saßen.
    Ein Leben ohne Rauch, das ist ungefähr so wie ein Krimi ohne Mord. gottgefällig und korrekt, aber eben langweilig.
    Früher, zur Zeit der guten alten Bundesbahn habe ich mich oft in ein Nichtraucherabteil gesetzt.
    Einfach weil die Luft da besser war und ich nicht rauchen „mußte“.
    Das war viel angenehmer als bei den Qualmern zu hocken, bei denen mit der Luft zum schneiden.

    Na, wenigsten säufst du manchmal noch. Richtig sympathisch.
    Wenn du allerdings auch daß noch aufgeben solltest, muß ich mir ernsthaft überlegen, ob ich deine Artikel auch weiterhin regelmäßig lesen werde. Oder ich bin gespannt was dir als nächstes einfällt.
    Gruß und alles Gute für 2015
    D.

    • jdo sagt:

      Bin mir gerade nicht ganz im Klaren, ob bei diesem Kommentar die Satire-Tags fehlen.

      Ich bin der festen Meinung, dass mein Leben auch ohne Rauch alles andere als gottgefällig und langweilig ist. Ich ändere ja nichts ... ich möchte fortan mein Leben ohne Rauch so führen, dass der Mord nicht schon bei der Hälfte des Krimis aufgeklärt wird.

  6. Dietrich sagt:

    Hatte gehofft das du oder andere Leser deines Blogs über meinen Beitrag mit einem lächeln inklusive Erkenntnisgewinn, z.B. bezüglich ausgesprochener Toleranz gegenüber Rauchern (nein, ich halte dich nicht für intolerant), den Tag beginnen.
    Satire tags? Sind doch eigentlich offensichtlich. Aber, ich lerne täglich dazu, um so leichter wenn ich differenzierte Hinweise bekomme.
    Möglicherweise haben wir aber eine unterschiedliche Ausdrucksweise, Sprache, die die Verständigung erschwert

    Übrigens: Ich habe über 2 Jahre nicht geraucht und gedacht ich sei über den Berg , könne mir leisten einfach mal so eine Zigarette zu rauchen. Das wars dann mit meinem rauchfreien Dasein.
    Also stetige Aufmerksamkeit bringt was!

  7. Julius sagt:

    Hallo
    Gratuliere!
    Erdbeereis ist sehr gut.
    Hast Dus schon einmal mit gedörrten Zwetsch(g)en versucht?
    Kannst Du immer dabei haben.
    Halten auch länger an, besonders, wenn noch ein Stein drin ist.
    Altes, bwährtes Rezept; vor vielen Jahren vom Gesundheitsministerium London empfohlen.

  8. uli sagt:

    ja herzlichen glühstrumpf,
    ich musste lediglich von garmisch auf die zugspitze laufen um zu merken das rauchen nicht die schlaueste idee ist :-/
    als ich (wie du) von heute auf morgen aufgehört habe zu rauchen, fing die plautze doch beträchtlich an zu wachsen und ich habe mit dem laufen begonnen (anfangs nichtmal einen kilometer geschafft 🙁 )
    mittlerweile geht mir das rauchen definitiv nicht mehr ab und ich bin letztes jahr meinen ersten halbmarathon gelaufen und trainiere nun auf einen ganzen marathon.
    mach weiter so!
    viele grüße und respekt

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