The Document Foundation (TDF) schließt sich der Open Source Business (OSB) Alliance an

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Die Entwickler von LibreOffice, The Document Foundation (TDF), schließt sich der Open Source Business Alliance (OSB Alliance) an. Man will damit nach eigenen Angaben das Ökosystem von LibreOffice stärken. Das gilt im Hinblick auf Firmen und Organisationen, die LibreOffice im großen Stil einsetzen möchten.

Das Ziel der OSB Alliance ist es, den Erfolg von Open-Source-Software zu verbessern. Für diesen Zweck stellt man Informationen zur Verfügung, erschafft positive Konditionen für Software-Entwickler und -Anwender und will mit allen Beteiligten stetig in Verbindung bleiben. In den verschiedenen Umgebungen spielt Interoperabilität eine wichtige Rolle. Das gilt vor allen Dingen für Enterprise-Anwender.

Vorsitzender von The Document Foundation, Thorsten Behrens, sagte, dass die Open Source Business Alliance für LibreOffice sehr wichtig sei. Aus diesem Lager seien diverse Interoperabilitäts-Funktionen in Bezug auf Microsoft OOXML entsprungen. Weiterhin betrachte man sie als eine wichtige Quelle an Informationen hinsichtlich großer LibreOffice-Implementierungen.

Willkommen The Document Foundation

Auf Seiten der OSB Alliance freut man sich über den Beitritt von The Document Foundation. Open-Source-Office-Software wie LibreOffice sei für viele Mitglieder schon immer ein sehr wichtiger Punkt.

Business-Anwender werden gerne hören, dass sich die Code-Qualität von LibreOffice in den vergangenen Jahren sehr verbessert hat. Laut Coverity Scan gibt es heutzutage pro Tausend Zeilen eine Fehler-Rate von 0,07. Vor ein paar Jahren war das noch 0,8. Grund dafür ist, dass man 6.000 Probleme adressiert hat. LibreOffice besteht insgesamt aus über neun Millionen Zeilen an Code.

Ich finde schon, dass man merkt, wie sich LibreOffice verbessert hat. OK, ich brauche in erster Linien LibreOffice Writer und mache damit keine zu komplizierten Sachen. Dafür kann ich mich aber auch nicht erinnern, wann es das letzte Mal einen Absturz oder ein Problem damit gegeben hätte.

Tolle Sache, weil sich das im Endeffekt nur positiv auf Open-Source und den ganzen freien Software-Bereich auswirken kann. Gemeinsam ist man in der Regel immer stärker. Die Mitglieder-Liste der OSB Alliance ist schon beeindruckend. Selbst echte Schwergewichte wie IBM und die Deutsche Telekom findet man.

The Document Foundation ist für die Entwicklung von LibreOffice zuständig

The Document Foundation ist für die Entwicklung von LibreOffice zuständig




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