WordPress Auto-Update: Das funktioniert tatsächlich – lässt sich aber auch vollständig deaktivieren

24 Januar 2014 Ein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Wordpress 3 Logo 150x150Erstmalig hat sich meine WordPress-Installation automatisch aktualisiert. Bisher war ich immer zu ungeduldig, beziehungsweise gab es Updates auf eine große Version- Per Standard aktualisiert sich WordPress nur dann selbst, wenn eine Punkt-Version zur Verfügung steht (zum Beispiel 3.8 auf 3.8.1 und nicht 3.7 auf 3.8). Das System hat mir folgendes E-Mail geschrieben.

Hallo! Deine Website unter http://www.bitblokes.de wurde automatisch auf WordPress 3.8.1 aktualisiert.

Von deiner Seite ist nichts weiter zu tun. Um mehr über Version 3.8.1 zu erfahren, schau Dir die Über WordPress-Seite an:
http://www.bitblokes.de/wp-admin/about.php

Wenn Du irgendwelche Fehler feststellst oder Unterstützung benötigst, können dir vielleicht die Freiwilligen im WordPress.org-Supportforum helfen.
http://forum.wpde.org

Das WordPress Team

Wordpress 3.8.1: Automatisch aktualisiert

WordPress 3.8.1: Automatisch aktualisiert

WordPress: Automatische Updates bändigen

Natürlich sind automatische Updates so eine Sache, bei der nicht jedem Wohl ist. Ich wollte es einfach mal sehen und von meiner Seite hängen nun auch keine Leben ab. Wer Updates aller Arten deaktivieren möchte, hinterlegt nachfolgende Zeile in der Datei wp-config.php:

define( 'AUTOMATIC_UPDATER_DISABLED', true );

Mit diesem Filter erreichst Du denselben Effekt (functions.php):
add_filter( 'automatic_updater_disabled', '__return_true' );

Wer zum Beispiel (nächtliche) Updates ganz speziell erlauben möchte:
add_filter( 'allow_dev_auto_core_updates', '__return_true' );

So lassen sich ganz gezielt kleine Updates deaktivieren:
add_filter( 'allow_minor_auto_core_updates', '__return_false' );

Große Update speziell aktivieren:
add_filter( 'allow_major_auto_core_updates', '__return_true' );

Plugin & Theme Updates

Per Standard sind automatische Updates für Plugins und Themes deaktiviert. Dies lässt sich auf Wunsch ebenfalls ändern. Automatische Updates für Plugins würde man so aktivieren:
add_filter( 'auto_update_plugin', '__return_true' );

Bei Themes sieht die Sache so aus:
add_filter( 'auto_update_theme', '__return_true' );

Updates für Übersetzungen

Übersetzungs-Updates sind wie die Punkt-Updates (kleine Aktualisierungen) per Standard aktiviert. Wer das deaktivieren möchte, verwendet nachfolgenden Filter:
add_filter( 'auto_update_translation', '__return_false' );

Core-Updates

Core-Update lassen sich speziell deaktivieren, wenn man diesen Filter verwendet:
add_filter( 'auto_update_core', '__return_false' );

Ich persönlich lasse vorerst die Standard-Einstellung aktiviert und bekomme somit Punkt-Updates und Aktualisierungen für die Übersetzung. Die kleineren Updates sollten relativ sicher sein und nichts am System “zerbrechen”. Es kommen keine neuen Funktionen dazu, sondern lediglich Bug-Fixes. Natürlich kann keiner Versprechen, dass sich durch ein Bugfix-Update neue Fehler ins System schleichen.

Bei großen Updates bin ich lieber zu Stelle. WordPress 3.7 ist da ein gutes Beispiel, bei dem die Funktion wp_list_categories einfach nicht mehr so wollte, wie man das erwartete. Das wurde dann mit WordPress 3.7.1 behoben.

Weitere Informationen zu den automatischen Hintergrund-Updates findest Du im WordPress-Codex.



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Ein Kommentar zu “WordPress Auto-Update: Das funktioniert tatsächlich – lässt sich aber auch vollständig deaktivieren”

  1. dakira sagt:

    Hatte die Meldung auch im "Briefkasten". Schon nicht schlecht, wenn man bedenkt wie häufig WP als Einfallstor für Angriffe auf Server genutzt wird.

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