Tag 2: Ubuntu Edge verliert deutlich an Fahrt

24 Juli 2013 5 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Ubuntu Edge Teaser 150x150Nach einem furiosen Auftakt und mehr als 3,2 Millionen US-Dollar in weniger als 24 Stunden, hat die Ubuntu-Edge-Kampagne doch erst einmal deutlich an Fahrt verloren. Das war auch zu erwarten. Die größte Schwierigkeit bei Crowdfunding ist, das Momentum aufrecht zu erhalten.

Wie Michael außerdem in einem Kommentar bemerkte, war wohl zum Großteil auch der 600-US-Dollar-Perk mitverantwortlich. Davon gab es 5000 und das ergibt schon mal drei Millionen. Nun müsste man mindestens 830 US-Dollar hinblättern – oder für 1400 US-Dollar gäbe es zwei Geräte.

Zirka 24 Stunden später konnte Canonical „nur“ zirka 500.000 US-Dollar sammeln. Andere Crowdfunding-Kampagnen würden bei solchen Zahlen blass vor Neid. Allerdings hat sich Canonical mit 32 Millionen US-Dollar auch kein kleines Ziel gesteckt. Man muss auch kein Rechengenie sein: 500.000 US-Dollar pro Tag reichen nicht. Geht es in dem Tempo weiter, wird man bei knapp unter 20 Millionen US-Dollar bleiben.

Ubuntu Edge: Es geht langsamer ...

Ubuntu Edge: Es geht langsamer …

Damit würde das Projekt nicht finanziert, weil es sich um eine Fixed-Funding-Kampagne handelt. Es gibt also nur Geld, wenn das Ziel vollständig erreicht ist. In den FAQs ist übrigens zu lesen, dass bei einem Scheitern der Kampagne das Ubuntu Edge nicht auf den Markt kommen wird. In diesem Fall wird man sich nur auf kommerzielle Geräte konzentrieren.

Ziel nicht erreicht? Kein Ubuntu Edge ...

Ziel nicht erreicht? Kein Ubuntu Edge …

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5 Kommentare zu “Tag 2: Ubuntu Edge verliert deutlich an Fahrt”

  1. robert sagt:

    Also das Teil ist schon schnieke. Aber irgendwie find ich den Preis von über 800$ nen klein bisschen happig.

    Dennoch hoffe ich das die Jungs es schaffen. Konkurrenz belebt ja bekanntlicherweise..

  2. Michael sagt:

    Das wird wohl nix. Bleibt noch das Firefox OS als realistische Alternative bis Ubuntu-OS eines Tages dann mal fertig wird. Wobei, so wie Ubuntu sich entwickelt ist es vielleicht bald überflüssig, wenn es inkompatibel zum Rest der (Linux-)Welt wird.

  3. dos sagt:

    Mit Crowdfunding hat das ja auch nicht wirklich viel zu tun. Das ist einfach eine werbewirksame Vorbestellung. Eigentlich spendet man ja, damit eine Idee in die Tat umgesetzt wird und nicht für das Erwerben eines Geräts.

    PS @ Jürgen: Ich fände es schön, wenn du externe Seiten mehr verlinken würdest. In diesem Fall also die Kampagne. Interne Links sind schön und gut, aber führen den Leser auch etwas in die Irre.

    • jdo sagt:

      Ja, verstehe ich. Ich vergesse es nur teilweise immer, weil ich einfach nach passenden Link bei mir in WordPress suche. In meinem Gehirn ist ja drin, dass bei so einer Serie ja auf die Kampagne irgendwo verlinkt ist. Da natürlich nicht jeder der Serie folgt, wird es unübersichtlich - gebe ich Dir Recht. Ich bemühe mich um Besserung ... 🙂

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