KlyDE: KDE-Entwickler bastelt an einer leichtgewichtigen KDE-Ausgabe

17 April 2013 3 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

KDE 4 LogoUnter dem Namen KlyDE entwickelt Will Stephenson derzeit einen leichtgewichtigen Abkömmling von KDE. Darin sollen viele Funktionen nicht enthalten sein, die die meisten Anwender sowieso nicht brauchen.

Der Plan des Entwicklers ist es, eine minimalisitsche und modulare Version von KDE zur Verfügung zu stellen. Dieses System soll dem Anwender dann erlauben, selbst entscheiden zu können, was er denn gerne so verwenden würde. Im ersten Schritt geht es darum, die Paketierung der Apps neu zu gestalten.

KlyDE bringt zum Beispiel Nepomuk und Akonadi auch mit. Diese sind aber als Extra-Pakete verfügbar und nicht per Standard installiert. Gerade diese beiden Programme stehen immer wieder mal in der Kritik, Ressourcen-Schweine zu sein, was sich negativ auf die Geschwindigkeit des Desktops auswirkt. Ohne die beiden Applikationen würde KDE schneller starten und der Desktop schneller reagieren.

In KDE kann man eigentlich alles einstellen. Aber gerade hier liegt auch der Hase im Pfeffer, weil sich manche Anwender davor scheuen oder ganz einfach nicht finden, was Sie suchen. Mit dieser Herangehensweise will man KDE Anfängern schmackhafter machen, weil die Software damit weniger verwirrend wäre – oder anders gesagt Anwender-freundlicher.

Du findest detaillierte Informationen dazu im KDE-Blog. Der Ansatz gefällt mir sehr gut muss ich sagen. Bin gespannt auf die erste Distribution damit.

Du kannst gerne Deinen Senf zu diesem Beitrag geben: Hier geht es zu den Kommentaren




Schreiben macht durstig! Eine kleine Erfrischung kann daher nie schaden. Wem dieser freie Artikel gefallen hat, der darf mir gerne einen frisch gezapften Hopfen-Tee ausgeben (Paypal - der Spenden-Knopf
oder bitcoin - Adresse: 1NacVNwcLLePUVv8uSafu5Ykdwh8QyDfgK). Ich freue mich über jede noch so kleine Spende. Vielen Dank und Prost!
 Alle Kommentare als Feed abonnieren

3 Kommentare zu “KlyDE: KDE-Entwickler bastelt an einer leichtgewichtigen KDE-Ausgabe”

  1. Georg sagt:

    Sehr geil!
    Von Windows kenne ich noch die Anpassung der ISO mit Tools wie vLite. Da kann man sich anklicken, welche Features man braucht, der Rest kann dann aus der ISO entfernt werden.
    Sowas wäre für KlyDE klasse. Ein Menü, welches die Elemente des KDE-Desktops wie Akonadi kurz erläutert und (de-)installierbar macht. Bein ersten Boot des Systems kann man sich dann gleich sein KlyDE nach Maß aufpeppen.
    Hast du eigentlich schon die News-App von OwnCloud ausprobiert? Bin gespannt, ob sie schon mit dem Akregator harmoniert.

Antworten