Dungeon Defenders: Tower Defense kombiniert mit Action RPG

22 Dezember 2012 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Dungeon Defenders Teaser 300x275Neben Legend of Grimrock ist das zweite Bonus-Spiel im neuesten Humble Indie Bundle Dungeon Defenders. Das ist auch neben Legend of Grimrock das Spiel, welches mich an meisten im Humble Indie Bundle 7 anlachte.

Das Prinzip ist sehr schick gemacht. Ich kann leider nur aus der Sicht eines Einzelspielers sprechen, obwohl das Spiel im Multiplayer sicher riesigen Spaß macht. Ich konnte es auch nur kurz anspielen und hoffe, über die Weihnachtsfeiertage ein wenig tiefer reinschnuppern zu können – Die Vier aus Grimrock wollen schließlich auch noch befreit werden 🙂

In Dungeon Defenders musst Du einen Kristall verteidigen. Dazu musst Du verschiedene Wellen an Angreifern abwehren. Es gibt immer eine Bauphase und eine Angriffswelle.

In der Bauphase kannst Du Dich nach immer wieder auftauchenden Kisten umsehen, die Dir entsprechende Mittel zur Verfügung stellen. Diese lassen sich aber nicht nur in Verteidigungs-Türme investieren, sondern Du kannst auch Deine Ausrüstung in der Schmiede damit verbessern. Du musst Dir also gut überlegen, wie viele Deiner Mittel besser in Türme und Barrikaden oder in die eigene Ausrüstung fließen sollen. Du kannst schließlich nicht überall gleichzeitig sein. Die Gegner lassen auch Kristalle und Ausrüstungsgegenstände liege. Letztere kannst Du auch über die Schmiede verkaufen.

In der Taverne kannst Du Dir noch ein Haustier besorgen und ebenfalls Gegenstände verkaufen oder kaufen. Solltest Du Kohle brauchen, kannst Du bestimmte Stücke erst einmal verkloppen, den Wirt allerdings anweisen, dass Du sie später allerdings gerne wieder kaufen würdest. Somit gehen diese nicht verloren.

Ich habe den ersten Level gerade durch und musste dabei insgesamt 5 Angriffswellen abwehren. Wie man das für den Beginn eines Spiels erwartet, ist das wirklich nicht allzu schwer.

Dungeon Defenders: Gerade in Level 2 angekommen

Dungeon Defenders: Gerade in Level 2 angekommen

Dein Held bekommt ebenfalls Erfahrungspunkte und Du kannst Dich bei einem Level-Anstieg entscheiden, wie Du die Punkte verteilen möchtest. Im Prinzip kannst Du Deinen Helden stärker machen, oder auch die Verteidigungsanlagen. Diese würden dann weiter und schneller schießen, mehr Schaden anrichten und so weiter. Je erfahrener Dein Held ist, desto bessere Türme und so weiter kannst Du bauen. Allerdings gibt es hier ein Limit. Am oberen rechten Rand hast Du eine Anzeige, die Defense Units heißt. jede Anlage braucht eine gewisse Punktezahl. Ist die Summe aller Anlagen am Limit dieser Defense Units, kannst Du keine weiteren mehr bauen. Einfach den Weg mit magischen Türmen zupflastern ist also nicht drin – ein bisschen mit Taktik und Grips handeln ist angesagt.

Dungeon Defenders ist echt putzig gemacht und man findet sich zunächst durch die Ebene laufen und im Kopf baut sich dann so ein Schlachtplan auf, wo man welchen Turm hinstellt. Woher die Gegner kommen und wie viele davon, zeigt das System an.

Allerdings musste ich aber eine Hürde überwinden, bevor das Spiel gelaufen ist. Zunächst einmal musst Du die tar.bz-Datei auspacken – das bekommt man noch ganz leicht hin. Nun wollte ich das Spiel mittels ./DungeonDefenders starten, was zu dieser Fehlermeldung führt: Segmentation fault (core dumped). Das ist natürlich unschön. Allerdings habe ich ein Notebook mit NVIDIA Optimus und die Intel-Karte mag das Spiel wohl nicht – nur zur Info verwende ich Linux Mint 14 (Ubuntu 12.10 Basis). Ich habe natürlich Bumblebee installiert (Anleitung dazu gibt es hier) und einfach versucht, das Spiel so zu starten: optirun <Pfad zu Stardatei>/DungeonDefenders – und das funktioniert. Das Spiel ist bezüglich 3D doch recht anspruchsvoll und somit ist die Verwendung der NVIDIA-Karte sowieso ein Vorteil. Wer also Optimus-Technologie an Bord hat, die NVIDIA-Karte aktivieren. Ich kann es nicht bestätigen, aber mir deucht, dass Dungeon Defenders mit den proprietären Treibern der Karten von NVIDIA und AMD besser bedient ist. Ansonsten lief das Spiel bisher ohne Probleme und / oder Abstürze – macht Spaß 🙂

Dungeon Defenders: Läuft unter Linux, braucht bei mir optirun

Dungeon Defenders: Läuft unter Linux, braucht bei mir optirun

Ein wirklich tolles Spiel, das Lust auf mehr macht. Ich kann es nur wiederholen, dass alleine Legend of Grimrock und Dungeon Defenders das neueste Humble Bundle zu einem Volltreffer machen.

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