Linux-Kernel 3.3: ext4 bekommt neue Größenveränderungs-Option

11 Januar 2012 5 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

TuxIn Englisch einfach resize genannt, kommen wir in deutscher Sprache nicht mit einem Wort aus: etwas in der Größe anpassen. Ein neuer Patch für Kernel 3.3 fügt dem Dateisystem ext4 eine Online-Resize-Schnittstelle hinzu.

Der Unterschied zum alten resize ist laut Aussage des Entwicklers Yongqiang Yang, dass der Kernel die komplette Arbeit übernimmt. Ebenso zeigen eigene Benchmarks, dass die neue Funktion wesentlich schneller ist. Ebenso weist der Enwickler ausdrücklich darauf hin, dass das neue resize neue Funktionen wie bigalloc und exclude bitmap unterstützt, weil eben der Kernel die ganze Arbeit übernimmt

Ein kleine Tabelle aus der Ankündigung des Entwicklers. Der Geschwindigkeitssprung ist enorm.:

neues resize 20 GByte 50 GByte 100 GByte
real 0m3.558s 0m2.891s 0m0.394s
usr 0m0.004s 0m0.000s 0m0.394s
sys 0m0.048s 0m0.048s 0m0.028s
derzeitiges resize 20 GByte 50 GByte 100 GByte
real 5m2.770s 4m43.757s 3m14.840s
usr 0m0.040s 0m0.032s 0m0.024s
sys 0m0.464s 0m0.432s 0m0.324s

Der Pull-Request für Kernel 3.3 ist bei lkml.org nachzulesen.



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5 Kommentare zu “Linux-Kernel 3.3: ext4 bekommt neue Größenveränderungs-Option”

  1. cp sagt:

    "Größenänderung" ist kein Wort?

  2. skalieren sagt:

    wie wärs mit skalieren

  3. Gast sagt:

    Und was macht diese resize-Option? Werden damit dynamisch Partitionsgrößen angepasst?

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