Linux-Kernel 3.3: ext4 bekommt neue Größenveränderungs-Option

5 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

TuxIn Englisch einfach resize genannt, kommen wir in deutscher Sprache nicht mit einem Wort aus: etwas in der Größe anpassen. Ein neuer Patch für Kernel 3.3 fügt dem Dateisystem ext4 eine Online-Resize-Schnittstelle hinzu.

Der Unterschied zum alten resize ist laut Aussage des Entwicklers Yongqiang Yang, dass der Kernel die komplette Arbeit übernimmt. Ebenso zeigen eigene Benchmarks, dass die neue Funktion wesentlich schneller ist. Ebenso weist der Enwickler ausdrücklich darauf hin, dass das neue resize neue Funktionen wie bigalloc und exclude bitmap unterstützt, weil eben der Kernel die ganze Arbeit übernimmt

Ein kleine Tabelle aus der Ankündigung des Entwicklers. Der Geschwindigkeitssprung ist enorm.:

neues resize20 GByte50 GByte100 GByte
real0m3.558s0m2.891s0m0.394s
usr0m0.004s0m0.000s0m0.394s
sys0m0.048s0m0.048s0m0.028s
derzeitiges resize20 GByte50 GByte100 GByte
real5m2.770s4m43.757s3m14.840s
usr0m0.040s0m0.032s0m0.024s
sys0m0.464s0m0.432s0m0.324s

Der Pull-Request für Kernel 3.3 ist bei lkml.org nachzulesen.

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5 Kommentare zu “Linux-Kernel 3.3: ext4 bekommt neue Größenveränderungs-Option”

  1. cp sagt:

    "Größenänderung" ist kein Wort?

  2. skalieren sagt:

    wie wärs mit skalieren

  3. Gast sagt:

    Und was macht diese resize-Option? Werden damit dynamisch Partitionsgrößen angepasst?

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