Pi-hole FTL 5.6 behebt Fehler bei Gruppen-Anfragen (group queries)

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Die neueste Version, FTL 5.6, ist ein Quickfix. Kürzlich ist erst 5.5 erschienen und nun gibt es bereits eine neue Version. Mit dem Vorgänger wurde nicht nur das nagelneue dnsmasq 2.83 veröffentlicht, sondern es hat sich auch ein Bug oder Problem eingeschlichen.

Version 5.5 brachte die neue Funktion Group Queries oder Gruppenanfragen. Wird eine DNS-Anfrage doppelt oder mehrfach gestellt, dann wird sie nur einmal ausgesendet. Die Software kombiniert die Anfragen also. Beim Erhalt der Antwort kennt sich dnsmasq möglicherweise aber nicht mehr aus. Möglicherweise schickt sie die Antworten an die falschen Fragesteller. EIn Problem ist das eigentlich nicht, wenn die falsche Frage gestellt wird. Problematisch wird das nur, wenn die Antworten unterschiedliche Arten von IP-Adressen (IPv4 und IPv6) enthalten.

Du siehst im Log auch, wenn der Bug auftritt. Die Entwickler raten hier zu einem Blick ins Log (/var/log/pihole.log). Dort findest Du Zeilen wie zum Beispiel failed to send packet: Network is unreachable.

FTL 5.6 behebt den Fehler

Das Problem hat laut eigenen Angaben mehrere Leute betroffen. Deswegen wurde relativ zügig dnsmasq 2.84 mit einem Fix veröffentlicht, das wiederum Teil von FTL 5.6 ist.

Weiterhin gibt es in diesem Zusammenhang eine Neuerung. Damit Du leichter siehst, welche Anfragen über eine Gruppe gestellt wurden, gibt es nun den Antwort-Typ already forwarded. Das sieht zum Beispiel s aus:

FTL 5.6 und dnsmasq wurden aktualisiert (Quelle: pi-hole.net)

FTL 5.6 und dnsmasq wurden aktualisiert (Quelle: pi-hole.net)

Die Entwickler erklären auch den Unterschied zwischen retried und already forwarded:

  • retried bedeutet, dass der gleiche Client die Anfrage nochmals oder mehrmals geschickt hat.
  • already forwarded heißt, dass eine Domain aufgetaucht ist, die möglicherweise von einem anderen Client angefragt wurde.

Wie üblich kannst Du Deine Pi-hole-Installation so aktualisieren: pihole -up

Läuft prima auf Raspberry Pi

Der Adblocker für das gesamte Netzwerk lässt sich prima auf einem Raspberry Pi einsetzen. Sogar auf einem der ersten Pis läuft das System. Allerdings weiß ich nicht, wie viele Clients diese Konstellation verträgt. Mit einem Raspberry Pi 3 solltest Du auf jeden Fall im Heimbereich mehr als gut fahren. Der Adblocker filter jede Menge Mist raus – auf jeden Fall ausprobieren.

Nette Pi-Konstellation

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