CyberGhost VPN Erfahrungen: Test, Preise und Bewertung
Ein VPN gehört heute in die digitale Werkzeugkiste. Das Internet ist voller Gefahren, und je mehr Schutzschichten Du hast, desto besser bist Du geschützt. Eines der besten VPNs für Streaming und den Alltag ist CyberGhost*: günstig im langen Paket, mit 45 Tagen Geld-zurück-Garantie, sieben Geräten pro Konto und Servern in 100 Ländern. In diesem Beitrag berichte ich Dir über meine CyberGhost Erfahrungen. Ich verrate Dir die Stärken und Schwächen des Anbieters und was mir besonders gut gefällt. Auch die Nachteile lasse ich nicht unter den Tisch fallen.
Getestet habe ich CyberGhost im Februar 2023 unter Windows, Android und Linux. Die Screenshots und Speedtests in diesem Artikel stammen aus diesem Test. Preise, Funktionen, Servernetz und Audits habe ich im September 2026 neu geprüft; was sich seit dem Test geändert hat, fasse ich weiter unten zusammen.
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Das Wichtigste in Kürze (Stand September 2026)
- Preis: ab 2,19 € netto pro Monat im 2-Jahres-Paket mit zwei Gratismonaten (56,94 € netto, 67,76 € mit 19 % Mehrwertsteuer); 6 Monate 6,99 €, 1 Monat 11,99 € netto.
- Geld-zurück-Garantie: 45 Tage bei Paketen ab sechs Monaten, 14 Tage beim Monatsabo.
- Geräte: 7 gleichzeitig, Einsatz auf einem VPN-Router erlaubt.
- Netz: über 9.700 Server in 100 Ländern, eigene Server für Streaming, Torrents und Gaming.
- Datenschutz: Keine-Logs-Richtlinie, dreimal von Deloitte geprüft (2022, 2024, 2025), RAM-only-Server, Sitz in Bukarest.
- Schwächen: Split-Tunneling pro App nur unter Android, Linux nur per Kommandozeile mit veralteter Distributionsliste, kein Tarnmodus für Länder wie China.
CyberGhost VPN Test: Was sind die wichtigen Punkte?
Das ist die Preisfrage, richtig? Das Problem an dieser Stelle ist, dass sich nicht pauschalisieren lässt, ob CyberGhost VPN das beste VPN ist oder nicht. Jeder Mensch, jeder User, jede Anwenderin und jeder Anwender hat unterschiedliche Ansprüche und Anforderungen an ein VPN. Deswegen kann ich Dir nun von meinen CyberGhost VPN Erfahrungen berichten und Du machst Dir selbst ein Bild.
Mit Sicherheit kann ich aber Folgendes sagen:
- CyberGhost ist eines der benutzerfreundlichsten VPNs auf dem Markt. Der Anbieter stellt benutzerfreundliche Apps und Clients für Android, Windows, macOS, iOS, Apple TV, Fire TV, Android TV und sogar Linux zur Verfügung. Zudem gibt es Browser-Erweiterungen für populäre Browser wie Google Chrome und Firefox.
- Das VPN eignet sich hervorragend für Streaming, da es spezielle Streaming-Server gibt.
- Es gibt ferner spezielle Server für Gaming und Torrents, die in meinem CyberGhost VPN Test alle hohe Geschwindigkeiten lieferten.
- Erwähnenswert ist außerdem, dass CyberGhost weiterhin einen Standort in Russland anbietet, heute als virtuellen Server mit Moskauer IP-Adresse, dessen Hardware außerhalb Russlands steht. Damit kannst Du unter anderem russisches TV schauen, wenn Du möchtest.
- Das Netz ist groß: über 9.700 Server in 100 Ländern und rund 125 Standorten, davon allein mehr als 1.000 in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt.
Es gibt aber noch weitere Funktionen, die das VPN attraktiv machen:
- Der Anbieter setzt auf Verschlüsselung mit 256-Bit AES. Damit verschlüsseln auch Banken und das Militär.
- Der automatische Kill-Switch trennt Deine Internetverbindung, sobald das VPN aus irgendwelchen Gründen deaktiviert ist. Das ist ein wichtiger Schutz, damit es keine Datenlecks gibt.
- Das VPN hat integrierten DNS- und Leck-Schutz. Ich habe das in meinem CyberGhost Test ausprobiert und kann bestätigen, dass es keine Lecks gibt.
- Das Unternehmen hat eine strikte Keine-Logs-Richtlinie, die Deloitte Audit Romania inzwischen dreimal unabhängig geprüft hat: 2022, 2024 und zuletzt 2025 nach dem Prüfstandard ISAE 3000. Die Server laufen nur im Arbeitsspeicher (RAM-only), bei jedem Neustart ist alles weg. Zudem veröffentlicht das Unternehmen jedes Quartal einen Transparenzbericht. Dort kannst Du unter anderem nachlesen, wie viele Anfragen Behörden und Rechteinhaber gestellt haben. Es ist gut, dass der Anbieter offen mit diesen Daten umgeht, das schafft Vertrauen.
- Es gibt mehrere VPN-Protokolle: OpenVPN, IKEv2 und WireGuard. Diese Protokolle bieten hervorragende Kompromisse zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit. Auch hier kommt es auf Deine Anforderungen an. Persönlich würde ich das neue und schlanke WireGuard bevorzugen, sofern es nicht gesperrt ist.
- Du darfst bis zu 7 Geräte gleichzeitig schützen. Der Einsatz auf einem VPN-Router ist gestattet. Damit kannst Du auch Spielekonsolen wie die PlayStation oder eine Xbox anschließen, also Geräte, für die es keine nativen VPN-Apps gibt. Der VPN-Router zählt als eine Verbindung, deswegen kannst Du theoretisch so viele Geräte mit dem VPN verbinden, wie Du möchtest.
- Unbegrenzt viel Bandbreite und Datenvolumen, wie nicht anders zu erwarten.
- 24/7 Kundenservice via Live-Chat
Benutzerfreundliche Apps
Damit Du mir auch wirklich glaubst, dass die Apps und Clients von CyberGhost* benutzerfreundlich sind und sich einfach bedienen lassen, stelle ich Dir hier einige der Programme vor. Insgesamt bietet CyberGhost native Apps und Clients für folgende Geräte und Betriebssysteme:
- Android
- Windows
- macOS
- iOS
- Linux
- Android TV
- Apple TV (tvOS)
- Amazon Fire Stick
Zudem gibt es ein Smart DNS, womit Du auch Smart-TVs und Geräte konfigurieren kannst, für die es keine nativen Apps gibt. Wie bereits erwähnt, ist auch der Einsatz auf einem VPN-Router gestattet, den Du allerdings selbst einrichten musst. Manuelle Konfiguration ist via OpenVPN (UDP / TCP) und IPsec möglich; WireGuard bleibt den Apps vorbehalten, fertige WireGuard-Konfigurationsdateien für Router gibt es weiterhin nicht.
Weitere CyberGhost VPN Erfahrungen unter Windows
Die Software an sich kannst Du schnell installieren. Du lädst eine Installationsdatei herunter und führst sie aus. Das Programm lädt alle weiteren notwendigen Daten herunter und Du folgst einfach den Anweisungen. Das dauert nur wenigen Minuten.

Sobald die VPN-App installiert ist, gibst Du Deine Benutzerdaten ein und schon kannst Du loslegen.
Möchtest Du lediglich Deine Verbindung schützen, klickst Du einfach auf die große Schaltfläche und wirst mit dem besten Server-Standort verbunden. Das ist sozusagen die Schnellverbindung, die auf Deinem momentanen Standort basiert. Natürlich darfst Du auch manuell einen Standort wählen.

Im Screenshot oben fallen Dir vielleicht auch die speziellen Server auf, die das Unternehmen anbietet. Abgesehen von den bereits erwähnten No-Spy-Servern gibt es Spezial-Server für:
- Gaming
- Torrents
- Streaming
Speziell die Streaming-Server machten beim CyberGhost* Test Spaß. Du musst nicht lange rätseln oder ausprobieren, welcher Server das Geoblocking der jeweiligen Streaming-Anbieter entsperren. Die Server sind gekennzeichnet, sodass Du schnell den besten findest.

Die VPN-App für Windows ist auf maximale Sicherheit vorkonfiguriert. IPv6-Leckschutz, DNS-Leckschutz und auch der Kill-Switch sind per Standard aktiviert.

Nur der Content Blocker (so heißt der Adblocker inzwischen) ist per Standard nicht aktiviert; er blockiert Werbung, Tracker und bekannte Malware-Domains. Das ist bei den meisten VPNs per Standard deaktiviert, da es Probleme mit einigen Websites und Services bereiten kann.
Für Windows gibt es sogar eine umfassende Security Suite
Für Windows bietet das Unternehmen sogar eine komplette Security Suite an. Dabei arbeitet die Firma mit den Sicherheitsexperten von Intego zusammen. Du kannst die Security Suite zusätzlich kaufen, regulär für 4,50 € netto pro Monat, im 2-Jahres-Paket deutlich günstiger. Auf jeden Fall kümmert sich die Security Suite um:
- Schadsoftware
- Trojaner
- Spyware
- Adware
- Ransomware
- Zahlreiche andere Bedrohungen
Das Zusatzprodukt ist aber nur sinnvoll, wenn Du Windows-Geräte hast.
Private Browser: gibt es nicht mehr
Unter Windows gab es bis 2024 außerdem einen Private Browser auf Chromium-Basis, der Tracking blockierte und sämtliche automatische Kommunikation mit Google abschaltete. Ich hatte ihn 2023 mitgetestet; damals stufte Windows Defender das Programm fälschlich als Malware ein. CyberGhost hat den Browser zum 28. März 2024 eingestellt, der Installer ist aus den Kundenkonten und Stores verschwunden. Brauchst Du einen datensparsamen Browser, nimm Firefox mit uBlock Origin oder Brave.
CyberGhost VPN Test: Android App
Mit CyberGhosts Android-App sollten alle zurechtkommen. Sie ist wirklich benutzerfreundlich und toll vorkonfiguriert. Ich habe etwa das WLAN gewechselt und die App hat sich sofort gemeldet, dass ich mit einem neuen Netzwerk verbunden bin. An dieser Stelle hat mich CyberGhost gefragt, was ich machen möchte: einmalig schützen oder die Konfiguration aufrufen. Das ist eine tolle Funktion, die vor potenziellen Datenlecks schützt.

Möchtest Du Dich einfach mit dem bestmöglichen Server verbinden, läuft das äquivalent zu Windows ab. Du tippst einfach auf die große Schaltfläche und die VPN-App erledigt den Rest für Dich.

Die Android-App bietet zudem Split-Tunneling an. Damit darfst Du Apps bestimmen, die nicht durch das VPN geleitet werden sollen. Praktisch ist das etwa für Apps, die Du im lokalen Netzwerk nutzen möchtest oder auch für Online-Banking-Apps. Einige davon reagieren ziemlich allergisch auf VPNs.

Die App ist übersichtlich und überhaupt nicht kompliziert. Selbstverständlich ist es auch hier einfach, Server manuell zu wählen oder die Spezial-Server für Streaming zu finden. Inzwischen ist der Kill-Switch unter Android dauerhaft aktiv und lässt sich nicht abschalten; IKEv2 bietet die Android-App nicht, dafür WireGuard und OpenVPN.
CyberGhost Linux Client
Die Linux-App von CyberGhost war 2023 eher enttäuschend, muss ich zugeben. So toll die Apps für die anderen Betriebssysteme sind, so lieblos war die Linux-Unterstützung: Ubuntu 22.04 und das darauf basierende Linux Mint 21 wurden damals nicht unterstützt, die Installation unter Ubuntu 20.04 schlug bei mir fehl, Fedora hinkte einige Versionen hinterher, ein Client für Raspberry Pi OS oder Debian fehlte.
Heute sieht es etwas besser aus, aber nicht gut. CyberGhost bietet Installationspakete für Ubuntu 20.04 und 22.04, Pop!_OS, Linux Mint, Kali, Fedora und CentOS 7 an, und die Linux-App beherrscht inzwischen WireGuard. Sie bleibt aber ein reines Kommandozeilen-Werkzeug ohne grafische Oberfläche, und aktuelle Systeme wie Ubuntu 24.04 oder Linux Mint 22 stehen weiterhin nicht auf der offiziellen Liste; in den Foren berichten Nutzer von Verbindungsproblemen. Wer Linux ernsthaft nutzt, ist mit NordVPN und seinem Linux-Client samt grafischer Oberfläche besser bedient.

Wird Deine Distribution nicht unterstützt, kannst Du eine Verbindung immerhin manuell konfigurieren. Für Linux gibt es allerdings nur die Option mit OpenVPN. Eine manuelle WireGuard-Verbindung ist nicht unterstützt.

Die Unterstützung für Linux könnte deutlich besser sein, und viel bewegt hat sich seit 2023 nicht. Meine CyberGhost Erfahrungen für Linux sind nicht überragend. Allerdings konzentriert sich CyberGhost offensichtlich auf Windows, Android, iOS und macOS, und dort macht das Unternehmen seine Sache deutlich besser.
Geschwindigkeiten der Server
Die folgenden Messungen stammen aus meinem Test im Februar 2023. Sie zeigen die Größenordnung, nicht den heutigen Tageswert; inzwischen ist WireGuard Standardprotokoll und das Netz auf über 9.700 Server gewachsen. Meine Grundgeschwindigkeit in Deutschland betrug damals circa 200 MBit/s und mein Upload um die 45 MBit/s. Du kannst Dir merken, dass Du für Streaming in HD circa 5 MBit/s benötigst und für Ultra HD oder 4K sind etwa 25 MBit/s notwendig.
Ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass alle VPNs Deine Geschwindigkeiten etwas reduzieren. Dein Traffic wird über einen anderen Server geleitet und zudem verschlüsselt. Das benötigt ein paar Ressourcen. Bei den besten VPNs merkst Du den Unterschied aber nicht. Sowohl beim normalen Surfen, als auch beim Streaming oder Videoanrufen habe ich nicht gemerkt, dass ich mit CyberGhost verbunden war.
Hier sind meine Speedtests im Überblick.
| Land | Download | Upload |
| Deutschland | 182,90 MBit/s | 41,01 MBit/s |
| Österreich | 177,16 MBit/s | 41,09 MBit/s |
| UK | 164,23 MBit/s | 41,09 MBit/s |
| USA | 130,36 MBit/s | 23,71 MBit/s |
| Russland | 159,69 MBit/s | 41,08 MBit/s |
Die Resultate zeigen, der Geschwindigkeitsverlust lag circa zwischen 10 % und 30 %. Je weiter ein Server entfernt ist, desto mehr nimmt die Geschwindigkeit normalerweise ab. Dennoch waren alle Server schnell genug, um in Ultra HD streamen zu können. Das hat auch wirklich funktioniert.
Deutschland und Österreich
Werfen wir kurz noch einen Blick auf die einzelnen Länder. Das ist immer ganz interessant. Wenig überraschend war, dass der Server in Deutschland am schnellsten bei mir war, da ich mich im gleichen Land aufhalte. Klar, die Geschwindigkeit ist etwas langsamer, aber gemerkt habe ich das nicht.

Österreich liefert ebenfalls ausreichend hohe Geschwindigkeiten. Das Land ist insbesondere wegen ServusTV interessant, weil dort viel Sport im Free-TV gezeigt wird. Du kannst den Sender mit CyberGhost entsperren und die Geschwindigkeiten reichen locker für Streaming in hoher Qualität. Wie das Schritt für Schritt geht, steht im Artikel ServusTV im Ausland schauen.

Für den deutschsprachigen Raum eignet sich CyberGhost also exzellent.
UK und USA
Möchtest Du BBC iPlayer oder Netflix USA, Hulu und dergleichen streamen, dann benötigst Du Server in diesen Ländern, damit Du das Geoblocking umgehen kannst. An der Geschwindigkeit des Servers in London kann ich nichts aussetzen. BBC iPlayer und ITV (heute ITVX) haben damit hervorragend funktioniert, was insbesondere für die Six Nations brillant ist. Welche Spiele Du dafür brauchst und was in Deutschland frei läuft, steht im Artikel Rugby live und kostenlos schauen.

Bei den USA ist die Geschwindigkeit relativ deutlich eingebrochen, reicht aber immer noch mehr als aus, um in höchster Qualität zu streamen. Es kann hier auch an der Tageszeit gelegen haben oder es war ein Ausreißer. Dennoch habe ich kaum einen Unterschied gemerkt und ein Ping von 126 ist mehr als genug für Video-Konferenzen und so weiter.

CyberGhost erweitert meinen Streaming-Horizont deutlich und die Geschwindigkeiten sind hoch genug.
Besonderheit: Server in Russland
CyberGhost ist eines der wenigen VPNs, die noch IP-Adressen aus Russland anbieten. Das Land ist bekannt dafür, das Internet zu zensieren, und man könnte erwarten, dass die Geschwindigkeiten ziemlich gedrosselt sind. Deswegen hat mich der Speedtest mit dem russischen Standort 2023 angenehm überrascht.

Heute ist der Standort Moskau ein virtueller Server: Du bekommst eine russische IP-Adresse, die Hardware steht aber außerhalb Russlands, laut PCMag in Schweden. Für den Zugriff auf russische Websites und TV-Streams reicht das völlig. Für Nutzer in Russland selbst ist CyberGhost dagegen keine Empfehlung, weil es keinen Tarnmodus gegen die Sperren der Behörde Roskomnadsor gibt.
Dedizierte IP-Adressen
Der Anbieter stellt auch dedizierte IP-Adressen zur Verfügung. Das ist eine echte IP-Adresse, die nur Dir gehört und die niemand anderes benutzt. Die Funktion ist nicht im normalen Abonnement enthalten, sondern kostet extra: regulär 5 € netto pro Monat, im 2-Jahres-Paket die Hälfte. Dedizierte IP-Adressen gibt es unter anderem für Deutschland (Frankfurt), die USA, Großbritannien, Frankreich, Kanada und Australien; die aktuelle Standortliste zeigt Dir der Bestellprozess.
Interessant ist das Token-System: Nach dem Kauf erzeugst Du im Kundenkonto einmalig einen Token und löst ihn in der App ein. CyberGhost kann die Adresse danach nicht Deinem Konto zuordnen; verlierst Du den Token, ist die Adresse allerdings weg. Deloitte hat dieses System beim Audit 2024 mitgeprüft.
Andere VPN-Anbieter stellen auch statische IP-Adressen zur Verfügung, die aber nicht immer nur Dir gehören. Das bedeutet lediglich, dass keine andere Person die derzeit benutzte IP-Adresse benutzt. Bei CyberGhost bekommst Du eine echte dedizierte IP-Adresse, die auch nur Dir gehört.
No-Spy Server
CyberGhost betreibt einige Spezial-Server, die das Unternehmen No-Spy-Server nennt. Du bekommst Zugriff darauf, wenn Du den Service mindestens sechs Monate lang abonnierst; im Monatsabo sind sie nicht enthalten. Diese Server sind deswegen besonders, weil sie sich in einem privaten Data Center im Hauptquartier der Firma befinden, das im Datenschutz-freundlichen Rumänien ist. Auf diese Server haben nur die Mitarbeiter von CyberGhost Zugriff.
Das bedeutet erhöhte Sicherheit, weil sich die Server nicht in einem Data Center Dritter oder in einem Colocation-Rechenzentrum befinden. Legst Du erhöhten Wert auf Datenschutz und Privatsphäre, ist die Option mit den No-Spy-Servern sicherlich attraktiv und einen genaueren Blick wert. Ein Nachteil bleibt: Über diese Server bekommst Du immer eine rumänische IP-Adresse.
Split-Tunneling
Split-Tunneling ist eine praktische Funktion, womit Du bestimmen kannst, welche Apps das VPN nutzen sollen und welche nicht. Du beeinflusst damit, welcher Datenverkehr durch die Server von CyberGhost geleitet wird und welcher Traffic Deine lokale Internetverbindung nutzt. Das ist praktisch, wenn Du Apps hast, die empfindlich auf VPN-Verbindungen reagieren. Einige Banken-Apps tun das etwa. Schade ist, dass es echtes Split-Tunneling pro App auch 2026 nur für Android gibt. Für macOS, iOS und Linux ist die Funktion weiterhin nicht verfügbar.
Unter Windows kannst Du lediglich Ausnahmen für einzelne Websites festlegen, die nicht durch das VPN geleitet werden sollen. Das kannst Du in den Smart Rules unter Ausnahmen einstellen. Das ist etwas schade, muss ich ehrlich zugeben. Ich hätte auch gerne unter Windows gewisse Apps außen vor gelassen.
App-Schutz
Statt Split-Tunneling bietet CyberGhost einen App-Schutz und das ist ebenfalls eine tolle Option. Hier kannst Du Apps bestimmen, bei deren Nutzung sich das VPN automatisch verbindet. Du definierst also eine Liste mit Apps und sobald Du sie aufrufst, startet sich CyberGhost VPN und verbindet sich mit einem Server.

Persönlich habe ich das VPN lieber gleich im Autostart, wenn der Computer hochfährt.
CyberGhost VPN Erfahrungen mit dem Content Blocker
Der Content Blocker von CyberGhost (2023 hieß er noch Adblocker) funktioniert ordentlich, blockiert aber nicht sämtliche Werbung. Dennoch ist Surfen im Internet nahezu werbefrei. Es lohnt sich auf jeden Fall, den Content Blocker zu aktivieren.
Als Fazit kann ich sagen, dass der Adblocker von CyberGhost VPN Luft nach oben hat. Am besten kombinierst Du ihn mit einem anderen Service. Auf Desktops gibt es genügend Browser-Erweiterungen, die Werbung, Tracker und Malware hervorragend blockieren. Auch eine Kombination mit Pi-hole kannst Du in Erwägung ziehen.
WLAN-Schutz
Den WLAN-Schutz findest Du unter Windows ebenfalls in den Smart Rules. Du kannst hier Regeln festlegen, was passieren soll, wenn die Software:
- Ein neues, abgesichertes WLAN entdeckt
- Ein neues, ungesichertes WLAN entdeckt

Die Funktion ist in erster Linie sinnvoll, wenn Du viel auf Reisen oder generell unterwegs bist.
Torrent-Downloads: Sind die erlaubt?
Ja! CyberGhost gestattet Torrent-Downloads. An dieser Stelle musst Du allerdings aufpassen. Nur weil Du mit dem VPN Torrents anonym herunterladen kannst und das VPN eine Keine-Logs-Richtlinie hat, ist das kein Freibrief, urheberrechtlich geschützte Filme und Serien herunterzuladen.
Die Technologie Torrent ist an sich legal. Es werden auch viele legale Inhalte darüber verbreitet, etwa Linux-Distributionen. Allerdings liegt es in Deiner Verantwortung, die Gesetze des jeweiligen Landes einzuhalten. Erkundige Dich sorgfältig zu den Regeln und mache Dich nicht strafbar, indem Du kopiergeschütztes Material herunterlädst. Was in Deutschland erlaubt ist und was eine Abmahnung kostet, liest Du im Artikel Sind Downloads via Torrents legal oder illegal?
Die von CyberGhost eingesetzten VPN-Protokolle
Der VPN-Anbieter stellt die VPN-Protokolle OpenVPN (TCP und UDP), IKEv2 und WireGuard zur Verfügung:
- WireGuard ist relativ neu, schlank und auf Geschwindigkeit getrimmt. Es eignet sich perfekt für Streaming oder Video-Anrufe und dergleichen. Persönlich stelle ich immer auf WireGuard um, außer es funktioniert etwas nicht. WireGuard ist Roaming-fähig.
- OpenVPN ist das renommierte VPN-Protokoll, das Du nimmst, wenn Du Probleme hast. Hier kannst Du sogar zwischen UDP und TCP wählen, wobei letzteres robuster und noch stabiler ist. Das VPN-Protokoll hat sich seit Jahrzehnten bewährt, ist tendenziell aber etwas langsamer als WireGuard und IKEv2.
- IKEv2 eignet sich gut für Mobilgeräte. Es ist schlank und wie WireGuard Roaming-fähig. Das VPN-Protokoll ist ebenfalls blitzschnell, aber nur für Windows, iOS und macOS verfügbar.
Was sich seit meinem Test geändert hat (Stand September 2026)
- Audits: Zum Deloitte-Audit von 2022 sind zwei weitere gekommen (Januar 2024 und 2025). Geprüft wurden Servernetz, Keine-Logs-Systeme und das Token-System der dedizierten IPs.
- Servernetz: von rund 9.000 Servern in 91 Ländern auf über 9.700 Server in 100 Ländern gewachsen.
- Private Browser: zum 28. März 2024 eingestellt.
- No-Spy-Server: jetzt ab sechs Monaten Laufzeit statt erst ab einem Jahr.
- Linux: Die App kann WireGuard und unterstützt mehr Distributionen, bleibt aber Kommandozeile; Ubuntu 24.04 und Linux Mint 22 fehlen offiziell weiterhin.
- Russland: Der Standort Moskau ist inzwischen ein virtueller Server mit Hardware außerhalb Russlands.
- Neue Apps und Extras: eine App für Apple TV, ein Passwortmanager als Zusatzoption und ID Guard, das Dich warnt, wenn Deine E-Mail-Adresse in einem Datenleck auftaucht.
- Unverändert: 7 Geräte, WireGuard, OpenVPN und IKEv2, Split-Tunneling pro App nur unter Android, kein Tarnmodus für China.
Preise und Tarife (Stand 7. September 2026)
CyberGhost zeigt auf seiner Website Nettopreise, die Mehrwertsteuer kommt an der Kasse dazu. Alle Pakete enthalten denselben Funktionsumfang; nur die No-Spy-Server fehlen im Monatsabo. Die Preise sind Aktionspreise und ändern sich regelmäßig.
| Laufzeit | Preis pro Monat (netto) | Gesamt netto | Gesamt mit 19 % MwSt. | Geld-zurück-Garantie |
|---|---|---|---|---|
| 2 Jahre + 2 Monate (26 Monate) | 2,19 € | 56,94 € | 67,76 € | 45 Tage |
| 6 Monate | 6,99 € | 41,94 € | 49,91 € | 45 Tage |
| 1 Monat | 11,99 € | 11,99 € | 14,27 € | 14 Tage |
Nach den 26 Monaten verlängert sich das lange Paket jährlich zum dann gültigen Jahrespreis (heute 56,94 € netto). Zusatzoptionen: dedizierte IP-Adresse 5 € netto pro Monat (im 2-Jahres-Paket 2,50 €), Security Suite für Windows 4,50 € netto pro Monat, Passwortmanager als neues Add-on. Eine kostenlose Testphase gibt es nur kurz in den Apps; wer den Dienst wirklich ausprobieren will, nutzt die Geld-zurück-Garantie.
Fazit zu meinen CyberGhost Erfahrungen
CyberGhost* macht Spaß und ist benutzerfreundlich. Es ist ein exzellentes, universelles VPN für die meisten Anwenderinnen und Anwender, die Windows, Android, macOS, iOS oder einen Streaming-Stick einsetzen. Benutzt Du allerdings Linux, rate ich von CyberGhost eher ab.
Die Stärken von CyberGhost liegen eindeutig beim Streaming, aber auch beim Schutz der Privatsphäre. Das VPN richtet sich sowohl an Beginner als auch an Datenschutz-Profis, die nicht so viele Einstellungen benötigen, sondern ein Rundum-sorglos-Paket haben wollen. Andere VPNs bieten wesentlich mehr Einstellungen, allerdings kann die Konfiguration auch ungleich komplexer werden. Brauchst Du Split-Tunneling auf dem Mac, einen Linux-Client mit Oberfläche oder ein VPN für China, schau Dir NordVPN an; einen Überblick über alle Anbieter gibt unser VPN-Ratgeber.
Für Streaming, Torrents und den Alltag auf Windows, Android und Apple-Geräten bleibt CyberGhost meine Empfehlung im Preis-Leistungs-Vergleich. Testen kannst Du CyberGhost* im langen Paket 45 Tage lang mit Geld-zurück-Garantie.
FAQ zu CyberGhost
Hier noch ein paar Fragen und Antworten zu diesem interessanten VPN-Anbieter.
Ja, auf jeden Fall. Das VPN ist eines der besten für Streaming. Es markiert seine Server sogar, für welche Streaming-Anbieter sich der Einwahlpunkt am besten eignet. So findest Du schnell einen Server für Netflix, HBO, Disney+ und so weiter.
Leider nicht. Beim Umgehen von Firewalls und VPN-Sperren ist CyberGhost nicht die erste Wahl. Es funktioniert in einigen Ländern mit VPN-Blockaden, aber garantiert ist das nicht. Reist Du in ein Land mit starker Zensur und VPN-Sperren, dann nimm lieber einen anderen Anbieter, der einen funktionierenden Tarnmodus hat.
Ja! CyberGhost ist eines der günstigsten VPNs auf dem Markt: Im 2-Jahres-Paket zahlst Du 2,19 € netto pro Monat (Stand September 2026). Suchst Du ein VPN für Streaming, Torrents und Anonymität, dann ist das Preis-Leistungs-Verhältnis von CyberGhost fast unschlagbar. Nur das Monatsabo ist mit 11,99 € netto vergleichsweise teuer.
Jein. In den Apps für Android und iOS gibt es eine kurze Testphase, unter Windows und macOS einen Test von 24 Stunden. Ansonsten gilt die Geld-zurück-Garantie: 45 Tage bei Paketen ab sechs Monaten, 14 Tage beim Monatsabo. Du musst das Abonnement zwar erst bezahlen, entspricht das VPN allerdings nicht Deinen Anforderungen, bittest Du um eine Rückerstattung. Du bekommst Dein Geld binnen weniger Tage wieder, im Prinzip ist das eine kostenlose Testversion.
Abonnierst Du ein Paket mit mindestens sechs Monaten Laufzeit, bekommst Du mit 45 Tagen eine der längsten Geld-zurück-Garantien überhaupt. Beim Monatsabo sind es 14 Tage. Gefällt Dir der Anbieter nicht, bittest Du einfach um eine Rückerstattung. Das funktioniert unkompliziert, und binnen weniger Tage hast Du Dein Geld wieder.
Der VPN-Anbieter ist im Gegensatz zu vielen anderen Providern ziemlich großzügig mit den simultanen Verbindungen. Du darfst 7 Geräte gleichzeitig verbinden und ein Einsatz auf einem VPN-Router ist gestattet, die als eine Verbindung zählt. Damit kannst Du nicht nur unzählig viele Geräte mit dem VPN verbinden, sondern auch WLAN-fähige Geräte mit einem VPN versorgen, für die es keine native App gibt.
Nein, aber das ist auch gut so. Der Anbieter ist wirklich günstig und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend. Dafür hat der VPN-Provider aber auch eine Keine-Logs-Richtlinie und muss Deine Daten nicht an Dritte verkaufen, um seine Infrastruktur zu modernisieren und auf dem aktuellen Stand zu halten.
Alle VPNs verlangsamen Deine Internetverbindung. Das liegt daran, dass Dein Traffic durch einen Server des Unternehmens geleitet und auch verschlüsselt wird. Benutzt Du allerdings ein so hervorragendes VPN wie CyberGhost, wirst Du die Verlangsamung kaum merken.
Das VPN kann Geoblocking hervorragend umgehen und wenn Du wirklich nicht weiterkommst, kontaktiere den 24/7 Live-Chat. Der kann Dir einen Server nennen, der wirklich funktioniert.
CyberGhost bietet weiterhin einen Standort in Russland an, inzwischen als virtuellen Server mit Moskauer IP-Adresse, dessen Hardware außerhalb Russlands steht. Damit kannst Du auf lokale Websites in Russland zugreifen und russisches TV via Streaming schauen.
Aktualisiert am 08.09.2026 von Henry. Fakten geprüft.

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