Brain Fuck Scheduler 426 für Linux-Kernel 3.7

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Tux Logo 150x150Con Kolivas hat eine neue Version von BFS (Brain Fuck Scheduler 426) ausgegeben, damit sich der Patch im aktuellen Kernel verwenden lassen kann. Mit diesen Veränderungen steigt die Reaktionsfreudigkeit des Systems und diverse Bereiche in einer Desktop-Umgebung. Die eher knapp gehaltene Ankündigung für BFS 426 findet sich in der Linux-Kernel-Mailingliste. Etwas mehr Informationen gibt es im Blog von Con Kolivas. Im neuesten Beitrag erklärt er allerdings in erster Linie, warum er kein git verwendet.

In einer anderen Nachricht an die Kernel-Mailingliste hat ein Entwickler BFS geforkt. Dabei soll der Brain Fuck Scheduler mehrere Run Queues unterstützen. BFS selbst unterstützt nur eine, was einen Overhead von Load Balancing vermeidet. Für die Skalierbarkeit des System ist das allerdings eher ein Nachteil. Der For des Schedulers soll jegliches Run-Queue-Szenario unterstützen. Wie bei BFS kann das eine sein, allerdings lassen sich auch mehrere laufen lassen. Somit hat der Systemverwalter beim Finetuning mehrere Optionen. Der Fork ist aber nach eigenen Angaben noch sehr instabil und der Quellcode sei noch ein bisschen unaufgeräumt. Eine Dokumentation gibt es ebenfalls noch nicht.

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