LibreOffice 4.4.2 steht zum Download bereit

2 April 2015 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

The Document Foundation hat LibreOffice 4.4.2 ins Osternest gelegt. Wie üblich gibt es die freie Office Suite für Linux, Mac OS X und Windows.

LibreOffice 4.4.2 „Fresh“

Bei LibreOffice 4.4.2 „Fresh“ handelt es sich um die zweite Wartungs-Version aus der Serie 4.4. Gegenüber LibreOffice 4.4.0 und 4.4.1 haben die Entwickler laut eigenen Angaben über 50 Fixes eingepflegt.

Neue Funktionen gibt es in Ausgabe 4.4.2 keine, da es sich wie gesagt um einen kleineren Versionsprung handelt.

Wer die Änderungen im Detail betrachten möchte, kann die Changelogs studieren: RC1, RC2

LibreOffice 4.4.2 kannst Du im Download-Bereich der Projektseite herunterladen. Es stehen Versionen für Linux, Mac OS X und Windows zur Verfügung.

Diverse Linux-Distributionen werden LibreOffice 4.4.2 über den Paket-Manager ausliefern. Wer Ubuntu oder Linux Mint einsetzt, vor allen Dingen die LTS-Versionen, kann ein PPA verwenden. Dort ist derzeit LibreOffice 4.4.2 RC2 hinterlegt. Bei mir hat es sich bereits installiert.

Man kann die Office-Suite, die als Open-Source entwickelt wird, mithilfe des üblichen Dreisprungs installieren:

  • sudo add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa
  • sudo apt-get update
  • sudo apt-get install libreoffice
  • Ist LibreOffice schon installiert, hilft möglicherweise auch ein sudo apt-get upgrade oder sudo apt-get dist-upgrade
LibreOffice 4.4.2 unter Linux Mint 17.1

LibreOffice 4.4.2 unter Linux Mint 17.1

So eine Wartungs-Version ist natürlich weniger spektakulär und spannend, dient aber der Stabilität der Software. Worauf man im LibreOffice-Lager mit wesentlich mehr Spannung wartet, sind eine Android-Version und das kürzlich angekündigte LibreOffice Online. Damit möchte man eine freie Alternative zu Cloud-Angeboten von Google (Google Docs) und Microsoft (Office 365) zur Verfügung stellen. Darauf freue ich mich, muss ich ehrlich gestehen. Ich hoffe auch, dass man das Paket selbst hosten kann, weil man in diesem Fall natürlich die Kontrolle über die eigenen Daten nicht aus der Hand geben würde. Bei einer Public Cloud muss man ja einem Dritten das Vertrauen schenken.

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