Linux Mint 17 “Qiana” KDE RC ist veröffentlicht

14 Juni 2014 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Nach den finalen Versionen von Linux Mint 17 “Qiana” Cinnamon und Mate ist nun auch ein Veröffentlichungs-Kandidat der KDE-Ausgabe verfügbar.

Wie bei den beiden anderen Geschmacksrichtungen gibt es auch bei Linux Mint 17 KDE Verbesserungen beim Update-Manager. Der Anwender erhält wesentlich mehr Informationen und es gibt einen speziellen Bereich nur für den Kernel. Weiterhin zeigt der Update-Manager den Verlauf an. Bisher hat die Software das nur für Aktionen getan, die vom Update-Manager selbst ausgeführt wurden. Nun sieht der Anwender auch den Verlauf von apt-get, aptitude oder auch gdebi und dpkg.

Mithilfe des Treiber-Managers lassen sich auch Treiber installieren, ohne dass man mit dem Internet verbunden sein muss. In Sachen MDM (Anmelde-Bildschirm) gibt es Verbesserungen und der HTML-Greeter bringt Unterstützung für HiDPI mit sich.

Linux Mint 17 KDE setzt auf KDE 4.13. Die Vorgänger-Version brachte KDE 4.11 mit sich.

Linux Mint 17 basiert auf Ubuntu 14.04 LTS und erhält ebenfalls fünf Jahre Unterstützung – also bis ins Jahr 2019. Als Kernel dient 3.13. Wie auch für die anderen Mint-Versionen gilt (außer LMDE, die Debian-basiert ist), dass man sich nur noch an die LTS-Versionen von Ubuntu hält. Bis ins Jahr 2016 werden alle Linux-Mint-Ausgaben auf der Basis von Linux Mint 17 oder Ubuntu 14.04 entwickelt und ausgegeben. Ab 2016, wenn eine neue LTS (Long Term Support) von Ubuntu verfügbar ist, wird man sich an dieser Distribution orientieren.

Linux Mint 17 "KDE" (Quelle: linuxmint.com)

Linux Mint 17 “KDE” (Quelle: linuxmint.com)

Du findest weitere Informationen und Download-Links in der offiziellen Ankündigung und der “What’s New“-Seite.

Bekannte Probleme in Linux Mint 17 KDE

Es handelt sich noch nicht um eine finale Version und deswegen sollte man sie nicht in produktiven Umgebungen einsetzen. In den Veröffentlichungs-Hinweisen gibt es einige Hinweise auf bekannte Probleme.

Wer die 64-Bit-Version einsetzt und Probleme mit Skype hat, soll das Paket ia32-libs installieren.

Findet VLC den DVD Player nicht, sollten Nutzer das Gerät /dev/sr0 manuell öffnen.

Verwendest Du eine NVIDIA-Grafikkarte und das System friert regelmäßig ein, solltest Du die Option nomodeset an die Boot-Parameter anhängen. Alternativ ließe sich auch nouveau.noaccel=1 verwenden. Sobald das System installiert ist, kannst Du den proprietären NVIDIA-Treiber installieren.



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