NVIDIAs eigene Spiele-Konsole: Project SHIELD soll Android- und PC-Titel abspielen

8 Januar 2013 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)
Project SHIELD (Quelle: shield.nvidia.com)

Project SHIELD (Quelle: shield.nvidia.com)

Also an Spiele-Geräten und Spielen bezüglich Android und Linux wird es wohl im Jahre 2013 nicht mangeln. NVIDIA hat auf der CES nicht nur den Tegra-4-Chip vorgestellt, sondern gleich noch eine passende mobile Spielekonsole. Der neueste Tegra-Streich von NVIDIA soll 6 mal so schnell sein (Grafik) und bis zu 45 Prozent weniger Strom brauchen als sein Vorgänger.

Am Interessantesten an der Geschichte finde ich, dass die Konsole nach NVIDIAs Angaben sowohl Android- als auch PC-Titel (Windows) abspielen soll. Als Android-Gerät haben Nutzer natürlich ach Zugriff auf Google Play. Project SHIELD lässt sich auch als drahtloser Empfänger und Controller benutzen. Damit kann es Spiele von einem PC mit NVIDIA® GeForce® GTX GPUs aus der Steam-Bibliothek streamen. Also nur um das klar zu stellen: Project SHIELD kann Android-Spiele nativ abspielen, Windows-Spiele aber nicht! Keiner soll nun denken, dass man damit seine Windows-Spiele überall mit hinnehmen kann. Hierzu ist ein PC notwendig, der die Windows-Spiele auf die Konsole überträgt!!! Der PC muss dabei mit einer NVIDIA GeForce GTX 650 GPU oder höher ausgestattet sein.

Logischerweise verfügt die Spielekonsole über WiFi – wie sollte man sonst streamen – ja gut, ein langes Kabel würde auch funktionieren … Ich bin gespannt, ob man die Linuxer mit dieser Technologie auch wieder an den Straßenrand setzt. Bis heute gibt es keine Lösung von NVIDIA, die Linux mit Optimus verbindet. Hier musste sich die Community selbst helfen und hat den, ich nenne es mal Workaround Bumblebee zu Wege gebracht.

Project SHIELD: Multi-Touch Display (Quelle: shield.nvidia.com)

Project SHIELD: Multi-Touch Display (Quelle: shield.nvidia.com)

NVIDIAs Tegra® 4 soll der Konsole den notwendigen Dampf machen – eine Kombination aus  „Custom 72-core NVIDIA GeForce® GPU“ und „Quad-Core CortexA15 CPU“ (ARM). Irgendwie hören sich die Chip-Kombinationen für mobile Geräte langsam wie Supercomputer an. Der 5-Zoll-Bildschirm des Geräts liefert eine Auflösung von 1280×720 und ist Multitoch-fähig. Die Lautsprecher sollen auch ganz toll sein – wobei das immer relativ ist :).

Ubisoft schient von der Idee begeistert zu sein. Die PC-Version von Assassin’s Creed III auf Project SHIELD zu sehen, sei nur eines der Beispiele. Auch andere Spiele-Hersteller loben die NVIDIA-Spielekonsole. Weitere Informationen gibt es unter shield.nvidia.com. Project SHIELD wird mit Android „Jelly Bean“ ausgeliefert -ob das Version 4.1 oder 4.2 ist, steht nicht da. Auch Informationen zum Preis konnte ich nicht finden und wann man mit einer Auslieferung beginnen möchte. Man kann sich zu einem Newsletter eintragen, um auf dem Laufenden zu bleiben – hab ich mal gemacht – bin ja neugierig … 🙂

Wie viel RAM oder sonstigen Speicher man reinpacken möchte, konnte ich ebenfalls nicht finden. Dass man HD-Videos abspielen kann, lassen die Entwickler allerdings schon verlauten. Optisch gefällt mir Project SHIELD wirklich gut – das hat was, das kleine Ding.

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