Zum Glück bin ich nicht der einzige Linux-Anwender, der Probleme mit Windows 8 hat

29 Oktober 2012 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Ich hatte ja vor einigen Tagen berichtet, dass mein Versuch, Windows 8 zu installieren nur mit Starthilfe von Linux geklappt hat – partitionieren wollte das Betriebssystem aus Redmond einfach nicht. Ein Phoronix-Leser hatte auch Probleme damit und die Geschichte ist eigentlich ganz locker geschrieben.

Er wollte Windows 8 Pro auf dem Desktop und Notebook installieren und hat die “Upgrade”-Methode verwendet – also von Windows 7 auf Windows 8. Das Upgrade hat auf dem Desktop auf jeden Fall nicht geklappt und ein Rollback wollte auch nicht mehr. Das Ende vom Lied war ein nicht-bootbares System, die der Anwender Windows 7.5 nennt. Irgendwann hat er dann aufgegeben, seine Daten mittels einer Live-CD gerettet und neu installiert.

Auf jeden Fall war er ziemlich sauer, dass Microsofts hochgelobte Software so ein Chaos verursachte und nicht einmal vernünftige Fehlermeldungen ausgab. Solche Scheiße würde er von Lennart Poettering erwarten, wenn er in Fedora Rawhide mit systemd oder dracut rummurkst. Von einen Multimilliarden-Konzern, die sich mit produktiver Software beschäftigt hätte er sich mehr versprochen.

Auf dem ThinkPad T530 schlug der Upgrade-Versuch beim ersten Mal fehlt – dafür funktionierte das Rollback. Somit habe er Zeit verschwendet, um von Windows 7 auf Windows 7 zu aktualisieren. Microsoft Software sei einfach magisch, meint der Anwender. Beim zweiten Versuch klappte das Upgrade. Als er den Rechner am nächsten Tag neu startete, hatte er nach zwei Stunden Wartezeit aufgegeben, als sich nur der Start-Kreis drehte. Nun hatte er die nase voll und hat Ubuntu 12.10 installiert. Er war in erster Linie mit dem verbesserten Bumblebee zufrieden, das 99,9% seines Optimus-Bedarfs abdeckte. In zwei Stunden sei alles zu seiner Zufriedenheit konfiguriert gewesen – inklusive Bumblebee. Im Gegensatz zu Windows 8 habe hier einfach alle nur funktioniert.

Bisher habe er immer Fedora verwendet und Ubuntu nicht ganz getraut. Er möchte aber Steam laufen haben und das kommt bekanntlich zunächst für Ubuntu. Wenn Valves-Spiele-Client für Linux kommt, könne er alles unter einem Betriebssystem laufen lassen und müsse nicht virtualisieren.



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