Projekt: 31 Linux-Distributionen in 31 Tagen

18 Juli 2012 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Tux Logo 150x150Todd Robinson will im Monat August ganz alleine und ohne weitere Hilfe 31 Linux-Distributionen ausgeben. Wer rechnen kann – an jedem August-Tag 2012 eine. Damit möchte er den enormen Vorteil von Open-Source und geteiltem Wissen demonstrieren. Das Experiment soll außerdem Entwickler-Kosten, -Geschwindigkeit und -Manpower gegenüber neueren Windows-Varianten vergleichen. Funktionen, Viren, Malware und so weiter sind nicht auf dem Diskussions-Plan. Mich erinnert das ein bisschen an das Humble Bundle Mojam.

Zudem möchte Robinson die Vielfalt der verfügbaren Desktop-Linux-Distributionen demonstrieren. Er spielt laut eigenen Angaben seit Jahren mit den verschiedenen Geschmacksrichtung herum und hätte mit dem Projekt die Möglichkeit, einige seiner Erfahrungen weiter zu geben.

Außerdem sei es eine persönliche Herausforderung und auch wenn es dafür keine aufgezeichneten Rekordversuche gibt, ist sich Robinson sicher, dass noch nie jemand etwas wie das versucht hätte. Er sei auch kein Laie im Produzieren von Linux-Distributionen und einige davon, wie zum Beispiel Unite!, sind öffentlich verfügbar. Andere wiederum habe er speziell für Firmen entworfen.

Der Plan steht: Im August 2012 wird jeden Tag eine neue Distribution ausgegeben. Ich gehen schwer davon aus, dass Robinson nicht nur die Hintergrundbilder von Ubuntu ändert. Alle Ausgaben werden öffentlich verfügbar sein und jeder kann diese kostenlos auf On-Disk.com herunterladen. Zwei Spiegel haben sich bereits angeboten und laut Robinson wären einige weitere nicht verkehrt.

Über The Road to 31 Flavors wird es am 2012 Ohio Linux Fest eine Präsentation in Columbus, Ohio geben. Hier will Robinson über Open-Source gegen Closed-Source sprechen.

Die selbst auferlegten Regeln sind wie folgt:

  1. Ein Desktop mit grafischer Oberfläche
  2. Kann sich zum Internet oder LAN via Ethernet und WiFi verbinden
  3. Hat eine grafische Paketverwaltung, die sich selbst um entsprechende Abhängigkeiten bei einer Installation kümmert.
  4. System- und Sicherheits-Update werden angeboten
  5. Die Entwicklung muss frei verfügbar sein, um weitere Entwicklung zu erlauben

Eine Spitze kann sich Robinson Richtung Microsoft nicht verkneifen. Windows würde die Regeln 3 bis 5 nicht erfüllen. Auch wenn es für Nummer 4 Sicherheits-Updates gibt, betreffe das nicht die installierten Applikationen.

Als Ausrüstung steht Robinson folgendes zur Verfügung:

  • Quad Core AMD 3200 Desktop PC mit 4 GByte Arbeitsspeicher und einem sechs Jahre alten 19″-Monitor
  • Sony Vaio VGN-NR220OE Laptop für Tests
  • IBM Thinkpad R31 für Low-End-TestsPC testing (1,13 GHz PIII, 512 MByte RAM)
  • IBM Thinkpad 390X, um wirklich alte PCs zu testen (450 MHz PII, 320 MByte RAM)

Download-Spiegel-Sponsoren seien Herzlich Willkommen. Wer 60 GByte Download-Platz übrig hat, möchte sich bitte an Robison wenden. Die Sponsoren werden natürlich öffentlich erwähnt.

Echt saublöd, dass ich vom 2. bis 9. August nicht verfügbar bin, sondern mir eine Woche Urlaub gegönnt habe. Nun bekomme ich das Spektakel nicht komplett mit. Es hat nicht zufällig jemand Lust, jeden Tag diese Distributionen herunterzuladen, ein kleines Review zu schreiben und ein paar Screenshots zu machen? Nein? Hätte ich auch nicht mitten im Sommer, wenn ich ich und im Urlaub wäre … 🙂

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