Raspberry Pi A+ mit Akku – das Ergebnis muss noch etwas warten

14 Juli 2016 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Dass mein Raspberry Pi A+, der bekanntlich weniger Strom braucht als die größeren Brüder, eine ganze Weile mit einem Akku laufen wird, war mir schon klar. Es stellt sich allerdings heraus, dass der Test wohl etwas länger dauert. Gestern Vormittag habe ich das Raspberry Pi A+ an einen Akku mit 5000 mAh gestöpselt und meine Methode der Messung der Laufzeit angestoßen.

Der Akku für das Raspberry Pi A+ ist nach 24 Stunden noch über halb voll

Das Din hält immer noch drei von vier Strichen und das nach fast 24 Stunden. Nun muss ich ein paar Sachen erklären. Dies ist ein reiner Testlauf. Das Projekt soll mal eine WildCam oder Wildkamera werden – oder einfach ein Timelapse-Ding oder was auch immer.

Ich wollte einfach mal testen und deswegen ist kein Kameramodul angeschlossen. Weiterhin läuft das Raspberry Pi A+ im absoluten Leerlauf. Gut, mein Script läuft, das die Zeitstempel in die Dateien schreibt. Das ist aber vernachlässigbar.

Andere Stromverbraucher wie eine WLAN-Karte sind auch nicht angeschlossen. Das ist aber so gewollt, da ich WLAN später voraussichtlich auch nicht brauche.

Nun könntest Du noch argumentieren, dass der Akku ein Solarpanel hat. Das stimmt, aber der Akku steht im Schrank und da kommt keine Sonne hin. Er hat also keine Chance, sich via Solar aufzuladen. Dieser Test steht noch bevor.

Das Raspberry Pi A+ am Akku ... und läuft und läuft ...

Das Raspberry Pi A+ am Akku … und läuft und läuft …

Update: Die Powerbank hat wohl etwas gemogelt … nach insgesamt 30 Stunden war Schluss.

Test läuft weiter

Ich könnte des Test eigentlich schon abbrechen, da der Akku die ganze Nacht durchhält. Ich lasse das A+ am Akku aber trotzdem weiterlaufen. Mich interessiert nun wirklich, wie lange die beiden durchhalten.

In der Zwischenzeit bereite ich eine andere MicroSD-Karte vor, die dann mit dem Kameramodul zusammenarbeitet. Dann gibt es einen weiteren Test.

Was hast Du eigentlich vor?

Das Vorhaben ist, einen Wüstenfuchs vor das Objektiv zu bekommen. Wir wissen, wo sie sich aufhalten, da wir sie dort schon öfters gehört und auf die Augen in der Ferne gesehen haben (mit guten Taschenlampen geht das). Wir sind dort öfters, um Sterne zu fotografieren. Solche Bilder machen wir das zum Beispiel.

Sternenspur (Star Trail) und Palmen

Sternenspur (Star Trail) und Palmen

Der Wüstenfuchs ist in erster Linie bei Nacht unterwegs – was ich ihm im Sommer bei 50 Grad auch nicht verdenken kann. Deswegen muss das Raspberry Pi A+ mit NoIR-Kameramodul und motion am Akku eine Nacht lang durchhalten.

Ein weiterer Test steht demnächst noch an und da hängt auch so ein Knackpunkt dran: Ist das Licht des Vollmondes für die NoIR-Kamera ausreichend? Ich werde es bald wissen.

Nettes Pi-Spielzeug

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