OpenCloudMesh – Globale Vernetzung der Private Clouds von Hochschulen und Forschungszentren

30 Januar 2015 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Große Forschungseinrichtungen um den Erdball verteilt wollen zusammen die Weltweit größte Private Cloud schaffen und das Ganze nennt sich OpenCloud Mesh.

Dahinter stecken die Entwickler der ownCloud. Die ownCloud ist bekanntlich eine Open-Source-Software, um eine Private Cloud realisieren zu können. Im Rahmen dieses Projekts werden erstmals Forschungszentren und Hochschulen in Amerika, Europa und Asien über miteinander verbundene, sichere Private Clouds vernetzt.

Wer ist dabei bei OpenCloudMesh

Wer nun glaubt, dass die ein Hirngespinst ist, der irrt. Bereits 14 Organisationen haben zugesagt und die Liste liest sich schon gut:

OpenCloudMesh: Infografik (Quelle: owncloud.org)

OpenCloudMesh: Infografik (Quelle: owncloud.org)

OpenCloudMesh ist eine gemeinschaftliche internationale Initiative unter dem Dach der GÉANT Association. Man setzt dabei auf das API von ownCloud, um den Zugriff auf die Dateien unabhängig vom Standort zu ermöglichen. Somit werden die Private Clouds der Forschungseinrichtungen miteinander verbunden. Die Kontrolle über die Daten bleibt in der Hand der jeweiligen Betreiber. Auch die Security und der Datenschutz wird nicht an Dritte gegeben.

Frank Karlitschek, CTO und Mitbegründer von ownCloud sagte:

Forschungseinrichtungen und Hochschulen haben naturgemäß ein großes Interesse daran, sich auszutauschen, zusammenzuarbeiten und gemeinsame Tests durchzuführen. Zugleich sind sie jedoch gefordert, ihre Studenten, Forscher und Forschungsergebnisse in besonderem Maße zu schützen. Allein aus diesem Grund setzen sie häufig die neueste Technik ein. Im Rahmen von OpenCloudMesh können die Organisationen sowohl über ihre Private Cloud Dateien synchronisieren und austauschen als auch über Federated-Cloud-Sharing, auch als Server-to-Server-Sharing bezeichnet, den sicheren Austausch von Dateien zwischen ihren Clouds sicherstellen. Daraus ergeben sich unzählige Möglichkeiten nicht nur für Forschungszentren und Hochschulen, sondern auch für Unternehmen aller Größen.

Die Funktionen für das Federated-Cloud-Sharing unterstützen einen nahtlosen Austausch zwischen verschiedenen ownCloud-Instanzen. Die Benutzer müssen dafür keine öffentlichen Links per E-Mail verschicken. Somit kann man die Private Cloud eigentlich wie eine Public Cloud nutzen und verliert trotzdem die Kontrolle nicht.

 OpenCloudMesh: Offene API wird spezifiziert

In Kürze will man einen ersten Entwurf der API-Spezifikation für OpenCloudMesh veröffentlichen. Ganz nach dem Open-Source-Gedanken kann sich jeder an deren Entwicklung und Verbesserung beteiligen.

Weitere Informationen gibt es unter https://owncloud.com/opencloudmesh/

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