Linux Mint Repository (Main) ist überlastet – Umstellung auf einen Mirror hilft

16 Dezember 2014 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Man könnte es auch als eine Art positiven DoS (Denial of Service) auffassen, wenn das Linux Mint Repository derzeit überlastet ist. Wer also derzeit in Timeouts läuft, Fehler beim Update oder Verzögerungen erfährt, dann liegt das an einem überlastetem Linux Mint Repository (Main) – packages.linuxmint.com. Diese Missstände können sowohl beim Paket-Manager als auch via apt-get auftreten (was im Prinzip das Gleiche ist, nur eines ist schöner verpackt).

Linux Mint Repository umstellen

Die Lösung ist, das Linux Mint Repository auf einen so genannten Mirror umzustellen. Die Entwickler bitten sogar darum. Öffne einfach über das Menü die Anwendungspaketquellen. Entweder tippt man das in das Suchfeld ein oder Menü -> Systemverwaltung -> Anwendungspaketquellen. Alternativ kann man auch mintsources in der Kommandozeile bemühen.

Linux Mint Repository über die Anwendungspaketquellen umstellen

Linux Mint Repository über die Anwendungspaketquellen umstellen

Nun fragt das System nach Deinem Passwort. Im Anschluss geht ein Fenster auf. Dort klickst Du auf das Feld neben Haupt und wählst einen entsprechenden Spiegel-Server (Mirror) aus. Im Anschluss klickst Du auf Zwischenspeicher erneuern und das war es auch schon.

Linux Mint: Haupt-Repository (Main) umstellen

Linux Mint: Haupt-Repository (Main) umstellen

Die Entwickler entschuldigen sich für diesen Umstand. Aber der Traffic habe sich seit November verdoppelt. Das muss irgendwie ein tolles Gefühl sein, wenn man sich für etwas entschuldigen muss, weil man derzeit so populär ist. Die Überlastung kann nur daher rühren, dass es einiges mehr an Installationen von Linux Mint, im Speziellen Linux Mint 17 oder 17.1 gibt. Man ist derzeit dabei, einen CLuster an Servern aufzusetzen, damit das Linux Mint Repository (Main / Haupt) künftig der Last Stand halten kann.

Linux Mint 17 und Linux Mint 17.1 basieren beide auf Ubuntu 14.04 LTS und werden ebenfalls fünf Jahre lang mit Updates versorgt. Der gravierendste Unterschied zwischen Linux Mint 17 und 17.1 ist, dass letzteres Cinnamon 2.4 inklusive vieler Verbesserungen als Desktop-Umgebung mit sich bringt. Anwender von Linux Mint 17 können via Software-Manager auf 17.1 „Rebecca“ aktualisieren, müssen das aber nicht tun. Meiner Meinung nach lohnt sich das Upgrade.

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