Mit Kernel 3.14: Security-Distribution Kali Linux 1.0.7 (früher BackTrack)

28 Mai 2014 Ein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Kali Linux war früher unter dem Namen BackTrack Linux bekannt. Es handelt sich hier um eine Security-Distribution mit allen möglichen Hacker-Tools an Bord. Die Entwickler möchten Security-Spezialisten ein Werkzeug an die Hand geben, mit dem sie ihre Netzwerke, Server und so weiter auf Herz und Nieren testen können.

Mit Kali Linux lässt sich viel Unsinn treiben und man kann sehr schnell mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Deswegen sollte man sehr aufpassen, was man mit Kali Linux macht und wie man es einsetzt. Möchtest Du in der Firma Tests durchführen, würde ich das Vorhaben unbedingt von den Vorgesetzten absegenen lassen.

Kali Linux 1.0.7 bringt Kernel 3.14 mit sich. Wer Kali Linux bereits installiert hat, muss nicht neu herunterladen und installieren – wie das früher bei BackTrack Linux der Fall war. Es reicht ein Online-Update:

  • apt-get update
  • apt-get dist-upgrade
  • Sollte sich dabei der Kernel aktualisiert haben:
  • reboot

Verschlüsselte USB-Persistenz

Eine neue Funktion ist, dass man nun einen Live-USB-Stick mit Kali Linux erstellen kann. Auf diesem kann man Persistenz erstellen und das Ganze lässt sich mit LUKS verschlüsseln. Somit wird Kali Linux ein ideales portables Security-Instrument.

Kali Linux: Persistent Boot (Quelle: kali.org)

Kali Linux: Persistent Boot (Quelle: kali.org)

Tool-Entwickler: Willkommen!

Ab dieser Version wollen die Kali-Entwickler auch mit Tool-Entwicklern zusammenarbeiten. Damit möchte man sicherstellen, dass die Tools korrekt repräsentiert werden und unter Kali Linux auch vollständig funktionieren. Aus diesem Grund bedankt man sich bei den Entwickler-Teams von metasploit, w3af und wpscan für die Zusammenarbeit.

Kali Linux: Nicht nur eine Distribution mit ein paar Tools

Die Entwickler weisen in der offiziellen Ankündigung zu Kali Linux darauf hin, dass es sich bei dem Betriebssystem nicht nur um eine Distribution mit ein paar Tools handelt. Man investiere jede Menge Zeit, um Kali Linux für Security-Experten so gut wie möglich zu machen. Zu den Funktionen gehören auch live-build, womit man seine eigens modifizierten Kali-ISO-Abbilder erstellen kann.

Es gibt noch diverse weitere Funktionen und man stellt diese nach und nach in der Dokumentation vor. Diese ist einen Blick wert.

Abbilder: Torrents, Virtuelle Maschine und ARM

Du kannst die neueste Version von Kali Linux hier herunterladen. Dort gibt es Abbilder für x86, x86_64, ARMEL und ARMHF. Images für VMware und andere ARM-Abbilder (Raspberry Pi, Chromebook, BeagleBone, Odroid, CuBox, Cubieboard, …) gibt es binnen der nächsten paar Tage  bei offensive-security.com.



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