FBI soll OpenBSD-Entwickler für Hintertüren bezahlt haben

15 Dezember 2010 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

OpenBSD Logo 150x150Theo De Raadt hat eine E-Mail bekommen, in der behauptet wird, dass einige Ex-Entwickler des OpenBSD-IPSEC-Stacks Gelder von US-Behörden bekommen hätten, um Hintertüren (Backdoor) einzubauen. Dies soll sich vor ungefähr zehn Jahren ereignet haben. In den letzten zehn Jahren sei der IPSEC-Code durch eine Menge Änderungen und Verbesserungen gegangen. Somit sei nicht ganz klar, welche Auswirkung diese Anschuldigung noch habe.

Die E-Mail wurde ihm von Gregory Perry, früher CTO der NETSEC, geschickt, dessen Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA – Non Disclosure Agreement) mit dem FBI vor jurzer Zeit auslief. De Raadt habe mit Perry seit fast zehn Jahren nicht gesprochen und er wolle auch nicht Teil einer solchen Verschwörungstheorie werden. Aus folgenden Gründen habe er beschlossen, die E-Mail zu veröffentlichen:

  • Leute die den Code benutzen können diesen somit auf diese Probleme untersuchen.
  • Wer über die Geschichte verärgert ist, kann damit machen was er will
  • Wenn die Anschuldigungen falsch sind, können sich die Beschuldigten verteidigen

Die komplette E-Mail finden Sie auf gmane.org.



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