900.000 Euro Strafe für Apple in Italien wegen erweiterter Garantie

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Apple LogoThe Register berichtet, dass Apple in Italien zu 900.000 Euro Strafe verdonnert wurde, weil der Hersteller teurer Spielzeuge seinen Kunden eine Garantieverlängerung auf zwei Jahre verkauft hat. Die Geräte kamen per Standard mit einem Jahr Garantie und Kunden konnten für einen gewissen Obolus diese auf zwei Jahre erweitern. Problem an der Sache ist nur, dass in Italien das Gesetz sowieo zwei Jahre Garantie vorschreibt. Der Verkäufer ist außerdem verpflichtet, den Kunden darauf hinzuweisen. In diesem Fall wurde aber lieber versucht, dem Kunden ein „AppleCare Protection Plan“-Paket aufs Auge zu drücken.

Somit muss Apple 400.000 Euro Strafe zahlen, weil die zwei Jahre Garantie nicht gegeben wurden. Weitere 500.000 Euro Strafe fallen an, weil man den Kunedn etwas verkaufen wollte, dass sie nicht brauchten.

Die Garantie-Ansprüche sind in der EU recht unterschiedlich. In Deutschland gibt es eine ähnliche Regel, die 24 Monate Gewährleistung bestimmt. Garantie gibt es sechs Monate und hier liegt die Beweislast beim Verkäufer. Nach dieser Frist dreht sich die Beweislast um und der Käufer muss nachweisen, dass das Gerät bereits zum Zeitpunkt der Übergabe Mängel aufwies. Ist dies der Fall, muss der Hersteller kostenfrei nachbessern. Man möge mich hier korrigieren, falls ich falsch liege, aber ich bin kein Jurist …

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