Installation des neuesten NVIDIA-Treibers unter Ubuntu soll einfacher werden

13 August 2015 10 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Canonical möchte es den Anwendern anscheinend einfacher machen, die neuesten Grafikkarten-Treiber von NVIDIA unter Ubuntu zu installieren.

Ubuntu-Entwickler überlegen sich derzeit, wie man den neuesten Grafikkarten-Treiber von NVIDIA so einfach wie möglich ausliefern könnte. Die logische Wahl ist natürlich ein PPA. So nutzt man das PPA. Die Entwickler weisen aber darauf hin, dass man noch einge Tage warten soll, bis man das PPA hinzufügt und nutzt.

  • sudo add-apt-repository ppa:graphics-drivers/ppa
  • sudo apt-get update

Darin sind die neuesten Treiber für Ubuntu 14.04, 15.04 und 15.10 enthalten. Für das immer noch unterstützte Ubuntu 12.04 gibt es einige ältere Pakete (NVIDIA 346.87).

Für normale Anwender ist das weniger relevant. Never change a running System und man fummelt nicht mit Treibern, wenn das System gut läuft.

Für Zocker ist das schon eine andere Geschichte. Wer das Maximum aus der Performance holen möchte, der will sehr warhscheinlich den neuesten Treiber haben. Spieler, die Ubuntu, Linux Mint oder ein Ubuntu-Derivat einsetzen, dürften diesen Schritt Willkommen heißen.

Sollte es also einen neuen Treiber geben, würde das PPA entsprechend aktualisiert und wer es abonniert hat, bekommt die aktuellste Software. Alle anderen bekommen natürlich die NVIDIA-Treiber, die sich im Standard-Repository von Ubuntu befinden.

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10 Kommentare zu “Installation des neuesten NVIDIA-Treibers unter Ubuntu soll einfacher werden”

  1. axt sagt:

    Abgesehen davon, daß man den URL des PPAs nennt - launchpad.net/~graphics-drivers/+archive/ubuntu/ppa - es beinhaltet lediglich nvidia-Pakete der xorg-edgers (die seit langem ohnehin von Zeit zu Zeit in die Ubuntu-Repositories übernommen werden, statt vom toten ubuntu-x-swat-PPA). Der einzige Vorteil besteht derzeit lediglich darin, daß beim Subscribing nur diese installiert werden und nicht versehentlich unzählige weitere bleeding-edge-Pakete, wenn man das PPA nicht wieder deaktiviert.

    • jdo sagt:

      Das Gesetz muss ich verpasst haben, dass man den Link nennen muss ... aber danke für den Zusatz - der erhobene Zeigefinger lässt sich nicht so schnell aus dem Deutschen rausbrüten mir deucht. Das mit den Edge-Paketen in Sachen Xorg war mir noch nie so richtig geheuer, deswegen gefällt mir dieser Weg wesentlich besser.

  2. axt sagt:

    Da Du nicht zum ersten Mal eine apt-add-repository-Zeile postest ohne Link zum PPA, habe ich das dieses Mal bemängelt. Das hat auch seinen guten Grund. Ich habe geschrieben, daß das xorg-edgers-Pakete sind - und sieh' mal auf deren Site:

    launchpad.net/~xorg-edgers/+archive/ubuntu/ppa

    Üblicherweise stehen bei den PPAs _wichtige Informationen_ (beispielsweise Inkompatibilitäten zu bestimmten LTS Enablement Stacks. Explizit bitten xorg-edgers daher auch um folgendes, Zitat:

    "Please do not publish instructions for how to install from this archive without linking to this page!"

    Davon abgesehen gehört es sich schlicht, entsprechend zu verlinken, um den Leser nicht unnötig suchen zu lassen.

    • jdo sagt:

      "bemängelt" - "gehört es sich" ... ich bin wohl schon viel zu lange aus Deutschland und den Lehrerstil einfach nicht mehr gewohnt.

      Nicht dass im Beitrag stehen würde, dass man mit einem System nicht pfrimelt, wenn es funktioniert.

      Und wenn ich dann zur Seite verlinkt hätte, dann hätte sich bestimmt jemand beschwert, dass dasnicht auf Deutsch übersetzt ist.

      Mea maxima culpa - mea aber auch scheißegal ... mea sowieso ans Aufhören denkt und mea dann Sachen macht, wo ich mich nicht rechtfertigen muss ...

  3. axt sagt:

    Sich mit "scheißegal" über Formulierungen eines anderen echauffieren.

    > mea sowieso ans Aufhören

    Wenn Du sachlich korrekte Kritik nicht verträgst und in diesem Tenor antwortest, wird das kein Fehler sein.

    Natürlich kannst Du Dein Blog füllen, wie Du es möchtest (auch mit den vielen Fehlern der letzten Zeit, die wirklich ins Auge springen). Nur willst Du doch sicher gelesen und ernst genommen werden.

    • jdo sagt:

      Sachliche Kritik, gerne. Kritik im Oberlehrerstil, ungerne.

      Aber wenn ich anscheinend sowieso nur noch Scheiße schreibe, dann ist es möglicherweise langsam an der Zeit...

  4. Martin Zabinski sagt:

    cool du bist jetzt einer der großen Blogger: du hast deinen ersten Hater...

  5. Max sagt:

    Hallo,

    erst mal vielen Dank für die Info, bin neuer Mint User und habe Probleme mit meinem
    Monitor an einer LVA 4200 NVIDIA Notebook. Würde mich über mehr Infos zum Einsatz
    unter z.B. Linux Mint 17.2 xcfe und weniger rumgekabbel freuen..
    Gruß, Max

  6. Joe sagt:

    Ich hatte es aufgegeben, Nvidia aus den PPAs zu installieren.
    Entweder ging Glx-3D-Beschleunigung nicht, oder CUDA wollte nicht.
    CUDA möchte ich gern für Darktable.
    Ich habe dann den Treiber von der Nvidia-webseite eingespielt.

    Komischerweise musste ich Darktable einmalig als root starten, damit wurden die Devices /dev/nvidia* angelegt.

    Allerding file mir die Webseite:
    https://wiki.ubuntuusers.de/Darktable
    erst später auf, vielleicht hätte ich mit diesem Workoround auch die volle Unterstützung auch aus den PPAs bekommen?
    Gruüße Joe

  7. Joe sagt:

    Update

    Auch der in der ersten Septemberwoche installierte NVidia-Treiber verhielt sich zu meiner Nvidia M940 unter Last und openGL nicht sehr stabil.
    Das äußerte sich, in dem das Bildfenster in Darktables Dunkelkammer nur diagonal zur Hälfte oder gar mehr angezeigt wurde.
    Erst das eine Woche später eingestellte Update von Nvidia behebt diesen Fehler.

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