The Bard’s Tale IV – zurück nach Skara Brae

3 Juni 2015 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Es wurde eine Kickstarter-Kampagne gestartet, die The Bard’s Tale IV finanzieren soll. Wer binnen der ersten 24 Stunden zuschlägt und mindestens 20 US-Dollar springen lässt, also bis 6.00 Uhr Morgens PST am 6.3.2015 (das ist 15.00 Uhr in Deutschland), der bekommt Wasteland 2 oder The Witcher oder The Witcher 2: Assassins of Kings kostenlos oben drauf. Die Chance ist allerdings groß, dass Fans von The Bard’s Tale IV Wasteland 2 bereits im Besitz haben. Wasteland 2 wird via Steam oder Gog.com ausgeliefert, die beiden Witchers über Gog.com.

The Bard’s Tale IV

Nach Wasteland 2 und Torment: Tides of Numenera schickt sich inXile um Brian Fargo also an, einen weiteren Klassiker wieder aufleben zu lassen. Vor 30 Jahren erblickte der Dungeon Crawler das Licht der Welt und witzig ist auch, dass Fargo im Video die 4×99 Berserker erwähnt. Diese hat man später gerne zum Hochleven genutzt. Ganz am Anfang musste die Samurai-Statue im Süden herhalten – bizarr, dass ich das noch weiß. Aber Spiele bleiben besser in Erinnerung, wenn man selbst Karten auf kariertes Papier zeichnet und so weiter.

Skara Brae aus dem Original (Quelle: kickstarter.com)

Skara Brae aus dem Original (Quelle: kickstarter.com)

The Bard’s Tale IV hat nichts mit Bard’s Tale zu tun, das es auch für Android gibt – gut, die Entwickler sind gleich. The Bard’s Tale IV wird ein klassischer Dungeon Crawler. In der jüngeren Zeit gab es zum Beispiel Legend of Grimrock, das auch für Linux zur Verfügung steht (Version 2 noch nicht für Linux und wird möglicherweise auch nicht kommen).

Weitere Fakten über The Bard’s Tale IV

  • Das Spiel von inXile wird es für Linux, Windows und Mac OS X geben. Man verwendet dafür die Unreal 4 Engine.
  • The Bard’s Tale IV wird nicht nur von gefährlichen Kämpfen leben, sondern auch von herausfordernden Puzzles und Rätseln.
  • Die Kämpfe sind Phasen-basiert. Man soll genug Zeit zum Nachdenken haben, damit man seine Strategie ausarbeiten kann.
  • Gälische Musik soll das komplette Spiel begleiten.
  • The Bard’s Tale IV wird es in Deutsch, Englische, Französisch, Russisch, Spanisch und Polnisch geben.
  • Das Feedback während der Alpha- und Beta-Phasen wird einen direkten Einfluss auf das Design haben.

Die Party in The Bard’s Tale IV

Als hätte man bei den Originalen (The Bard’s Tale I – III) nicht schon genug Möglichkeiten gehabt, die Charaktere aus der Party individuell zu gestalten, wollen die Entwickler das System noch erweitern. Alle Klassen soll man hinsichtlich Magie oder Kampf umfangreich entwickeln können. Zaubersprüche und Fähigkeiten von verschiedenen Mitgliedern der Party sollen sich kombinieren lassen, um die Effekte zu maximieren. Welche Zaubersprüche man wann erhält, kommt darauf an, wie man die Charaktere entwickelt. Also blind hochleveln ist eine schlechte Idee – Gehirn einschalten eine gute.

Der Barde ist natürlich ebenfalls mit dabei, da er ein wichtiger Teil einer jeden Party ist. Er hilft mit magischen Songs und meiner von damals konnte außerdem ziemlich gut draufhauen. Schade, dass man die alten Charaktere nicht importieren kann – auf der anderen Seite, ist die Diskette mit dem Spiel sehr wahrscheinlich schon auf dem Dachboden verrottet (wenn sie da überhaupt noch ist). Je nach Song, den der Barde trällert, hilft das beim Regenerieren oder den Bogenschützen beim Zielen und so weiter.

Neben den üblichen Rassen wie Menschen, Elfen, Zwerge und Halb-Orcs soll es auch neue geben. Speziell erwähnt man Trow. Wer die Originale kennt, wird einige Orte in Skara Brae wieder erkennen – bis auf dass die Grafik um einiges besser sein wird.

The Bard's Tale IV: In einigen Dungeons brennt anscheinend die Luft

The Bard’s Tale IV: In einigen Dungeons brennt anscheinend die Luft

The Bard’s Tale IV wird nicht linear sein. Man wird auf Monster und Gegenden treffen, für die man einfach zu schwach ist. Also muss man sich an anderer Stelle umsehen, seine Fähigkeiten verbessern, magische Ausrüstung finden und was ein Rollenspieler eben so tut. Ist man stark genug, kann man sich dem vorher zu mächtigen Monster stellen.

Dynamischere Kämpfe und magische Gegenstände

Ein Unterschied zu früher ist, dass ein Charakter in einem Kampf sofort das tut, was man für diesen entschieden hat. Das beeinflusst natürlich die Kämpfe und man wird die nächste Aktion sehr gut überdenken. Das klingt spannend und da freue ich mich ehrlich gesagt drauf.

Bestimmte Gegenstände muss man sehr genau untersuchen, um hinter deren Geheimnisse zu kommen. Die Entwickler vergleichen das mit dem Spiel The Room. Erst wenn diese Kopfnüsse geknackt sind, wird die Waffe, die Ausrüstung oder was auch immer ihre wahre Macht entfalten.

Kickstarter

Mindestens 1,250,000 US-Dollar wollen die Entwickler sammeln und es sieht jetzt schon gut aus. 58 Prozent sind bereits eingegangen und Zeit ist noch bis zum 11. Juli. Das Ding dürfte eigentlich durch sein. Kommen die 1,250,000 US-Dollar zusammen, legt das Entwickler-Studio die gleiche Summe drauf, um das Spiel so gut wie möglich zu machen. Wer das Spiel ebenfalls erwerben möchte, kann das via Kickstarter tun. Ich bin auf jeden Fall dabei (schon passiert … 🙂 )

The Bard's Tale IV: Kickstarter-Kampagne läuft

The Bard’s Tale IV: Kickstarter-Kampagne läuft

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