Synology funktioniert auch mit WiFi-USB-Dongles – Hotspot möglich, aber mit Vorsicht zu genießen

26 Mai 2013 5 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Synology 212j Teaser 150x150Ich habe gerade meinen Schreibtisch etwas „umorganisiert“ – ok, ich hab mal aufgeräumt 🙂 . Dabei fiel mir das Raspberry Pi in die Hände, was ich kurzfristig auf dem Synology NAS geparkt habe. Da dachte ich mir: Was passiert eigentlich, wenn ich die Edimax-WLAN-Karte (so ein USB-Dongle), die ich für das Raspberry Pi zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, in das Synology stecke?

Wundersame Dinge passieren da. Das funktioniert nämlich und in den Netzwerk-Einstellungen beim Synology taucht plötzlich WLAN auf. Mit wenigen Klicks war die Karte dann auch schon aktiviert und hat sich mit meinem WiFi-Router verbunden – via DHCP eine Adresse bezogen und einsatzbereit. Kein manuelles Gefrickel notwendig – hat einfach funktioniert.

Synology: Kann auch mit WLAN-USB-Dongles ...

Synology: Kann auch mit WLAN-USB-Dongles …

Synology: ... und schon ist WiFi verbunden.

Synology: … und schon ist WiFi verbunden.

Man könnte sogar IPv6 konfigurieren und der WLAN-Karte natürlich eine fixe IP-Adresse verpassen.

Weiterhin gäbe es die Möglichkeit, ein Ad-Hoc-Netzwerk zu erstellen – also aus dem Synology einen Hotspot machen. Das ist zwar ganz nett, aber das scheint nur WEP als Authentifizierungs-Methode zu mögen. Von daher ist das mit sehr viel Vorsicht zu genießen. WEP ist alles andere als sicher. Zum WLAN-Router selbst kann es sich allerdings schon mit WPA2 verbinden. Also das WEP-Grauen gilt nur für das Ad-Hoc-Netzwerk.

Synology: Ad-Hoc-Netzwerk möglich, aber nur WEP-Verschlüsselung

Synology: Ad-Hoc-Netzwerk möglich, aber nur WEP-Verschlüsselung

Da die Edimax-Karte ein Geschenk war, weiß ich nicht genau, was für eine das ist. Sie meldet sich aber so: rtl8192cu: Loading firmware rtlwifi/rtl8192cufw.bin. Eine Liste mit allen unterstützten Karten habe ich dann auch noch bei Synology selbst gefunden. Voraussetzung für diesen WLAN-Spaß ist allem Anschein nach DSM 4.0 (bei mir läuft 4.2).

Das kleine weiße Dig ist wirklich eine Wunderkiste. Es kommen immer neue verborgene Schätze zum Vorschein. Ich hab das Synology normalerweise am LAN hängen, da hier einfach die Datenübertragung besser ist. Aber es ist gut zu wissen, dass man das NAS auch an WiFi-Netzwerke anflanschen kann und ich gleich noch eine funktionierende WLAN-Karte dafür habe.

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5 Kommentare zu “Synology funktioniert auch mit WiFi-USB-Dongles – Hotspot möglich, aber mit Vorsicht zu genießen”

  1. Michael sagt:

    Southpark? Springfield? hehe 🙂

    Ich versehe meine Wlan-Netze, Computernamen, etc. immer mit ein bisschen Schleichwerbung à la Ubuntu Linux etc. 😉 ich sehe schliesslich auch dauernd Nachbarns "Marcel's iMac blabla", da sollen die ruhig auch mal "Linux" lesen ]:-)

  2. dion sagt:

    Bei meinen W-LAN Netzen sieht man den Namen nicht. Ist besser so 😉

  3. Martin sagt:

    Ich finde das sehr interessant, da ich bei meinem Sat Receiver Probleme habe, wenn die Aufnahmen nicht per LAN direkt auf die Synology kommen, zumindest bei HD Sendern ist es so. Wenn ich jetzt die Synology direkt anschließe und dann die Synology per Wlan mit dem Netzwerk verbinde, sollte das Problem gelöst sein 🙂

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