Martin Gräßlin wird sich Blue Systems anschließen und Vollzeit an KWin arbeiten

8 Oktober 2012 8 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

KDE 4 LogoIn einem Blog-Eintrag hat Mr. KWin geschrieben, dass er sich künftig komplett der KDE-Software widmen kann. Vor knapp 5 Jahren habe er sich dem KWin-Entwickler-Team angeschlossen und er ist der Meinung, das Projekt brauche mindestens einen Vollzeit-Entwickler. Schließlich sei KWin der wichtigste Teil von KDE Plasma Workspaces. Zu oft konnte man wichtige Änderungen wegen zu wenigen Entwicklern nicht umsetzen.

Mit den kommenden Änderungen wie Qt5 und Wayland brauche man einfach mehr Entwicklerzeit. Ab Januar wird sich Martin Gräßlin Blue Systems anschließen. Er bedankt sich bei der Firma für diese Möglichkeit und kann dann seine gesamte Zeit der Zukunft des freien Desktops widmen. Er möchte diese Chance auch nutzen, um KWin Richtung Wayland zu bewegen.

Das sind tolle Neuigkeiten für KDE-Fans und wird dem Projekt sicher einen gewaltigen Schub geben.

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8 Kommentare zu “Martin Gräßlin wird sich Blue Systems anschließen und Vollzeit an KWin arbeiten”

  1. bostaurus sagt:

    Ich schätze die Beiträge Martins sehr (auch wenn ich nicht immer seiner Meinung bin) und freue mich für ihn und KDE, das leider in der Publikumsgunst an Boden verloren hat. Glückwunsch an Martin!

    • jdo sagt:

      Ich muss sagen, dass ich in letzter Zeit KDE wieder mehr und mehr benutze. Sabayon 10 mit KDE gefällt mir ausgezeichnet und die ganze GNOME-Splitterei geht mir, so sehr ich Cinnamon auch mag, gehörig auf den Senkel. Anstatt zusammenzuarbeiten kocht wieder jeder an seiner eigenen Suppe. Langfristig scheint mir KDE die stabilere Lösung zu sein - aber man wird sehen.

  2. axt sagt:

    Nur, daß nach wie vor nichts konkretes über diese Fa. bekannt ist.

  3. greendevil sagt:

    Was ist eigentlich Blue Systems. bzw womit verdienen die ihr Geld??? Deren website ist ja recht nichssagend.

  4. Michael sagt:

    Dein Blogeintrag hat mich dazu veranlasst, Blue Systems mit einer kurzen Email zu danken. Ihre Antwort:

    "Hello Michael,
    thanks for your email, it encourages us to keep doing what we do!
    Greetings, xxx"

    Ich bin eben der Meinung man darf sich ruhig mal bedanken und sich nicht nur melden wenn es irgendwo klemmt 😉

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