Das Humble “gar nicht nette” THQ Bundle

11 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

The Humble Teaser 150x150Meine komplette Meinung über die Jungs von Humble Bundle ist deutlich in Wanken gekommen. Für mich stand diese Initiative für DRM-frei, Cross-Plattform (Linux, Mac OS X, Windows – dann und wann Android) . Nun hat wohl der schnöde Mammon das Ruder übernommen und das Humble THQ Bundle ist nicht nur Windows-only, sondern gleich auch noch mit DRM verbandelt – es gibt Steam-Schlüssel.

Im Bündel selbst befinden sich Company of Heroes und zwei vollständige Erweiterungen, Darksiders,Metro 2033 und Red Faction: Armageddon. Wer mehr als den Durchschnittspreis bezahlt, bekommt  Saints Row: The Third oben drauf.

Wie üblich kannst Du so viel bezahlen, wie Du möchtest und es geht auch ein gewisser Betrag an Child’s Play Charity und das amerikanische Rote Kreuz. Die EFF (Electronic Frontier Foundation) ist diesmal nicht einbezogen – nehmen wohl kein schmutziges Geld 🙂

Ich mache um das Bündel einen große Bogen – noch nicht mal wegen Steam, sondern wegen Windows-only. Wobei Company of Heroes laut einem Eintrag bei steamgamesonlinux.com funktioniert.




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11 Kommentare zu “Das Humble “gar nicht nette” THQ Bundle”

  1. Gonzo says:

    Aaaach aufm Ubuntu Laptop gekauft, aufm Linux Steam registriert und aufm Win7 Desktop gespielt 🙂

  2. postvontom says:

    Da hast du absolut recht mit deinem Beitrag. Ich werde dieses mal auch einen GROßEN Bogen um das Humble Paket machen. Hoffen wir auf eine Rückbesinnung des Humble - Teams 🙂

  3. Thowo says:

    Eine sache find ich aber schon interessant.

    Alle spiele zusammen würden 190$ kosten. Und obwohl schon ca. 490.000 Das Bundel gekauft haben liegt der durchschnittspbreis immer noch bei 5,70$

    Das finde ich schon verdammt arm.

  4. Daria says:

    Ja, keine indie Scheiße wie immer, endlich mal ordentliche Spiele

    • jdo says:

      Na dann hast Du sicher auch einen ordentlichen Preis dafür gezahlt und zählst nicht zu den Freibiergesichtern ...

  5. vbkm says:

    Ja, es ist "gar nicht nett" von Wolfire, mit einem Bundle der stark angeschlagenen Firma THQ unter die Arme zu greifen und Spielern ein unglaublich gutes Bundle zu präsentieren. Es ist ja auch nicht so, als hätte man nicht gemerkt, dass das Bundle wohl aus einer Notsituation heraus entstanden ist (es überschnitt sich mit der Amnesia Fortnight).

    ...also mal ehrlich: Es ist zwar schade, dass THQ nachträglich für die alten Spiele keinen weiteren OS-Port anbietet und auch das DRM nicht rausnimmt, aber "gar nicht nett" klingt doch irgendwie fehl am Platz. Und wenn die Indies den Großen helfen, dann finde ich das persönlich eine gute Sache. Wer weiß, was sich THQ davon abschneidet, sollten sie das kommende Jahr überstehen.

    • haenx says:

      Sehe ich genauso. Finde das Bundle unterstützenswert, so wie alle anderen auch. Und wer weiß, vlt schafft es THQ und gibt am Ende der Community was zurück.

      Ich für meinen Teil habe mehr als üblich von meinem Linux-System aus bezahlt. Auch wenn es nicht Offiziell angezeigt wird, wird es trotzdem gewertet. Und wenn zu sehen ist das viele Linuxer kaufen und mehr als Windowser bezahlen, sollte es doch hoffentlich einen kleinen AHA! Effekt geben. Oder?

      • jdo says:

        Ich sehe das leider anders. Das Humble Bundle war mal für Indie-Entwickler gedacht - Cross-Plattform. Wenn THQ Geld braucht, warum haben sie dann nicht auf ihrer eigenen Seite so ein Bundle angeboten? Sie hätten ihre Spiele auch anderswo zum Dumping-Preis hergeben können (via Steam, Desura ...), wo nicht nur Indie-Titel zur Verfügung stehen. Nun wirft das für mich einen faden Beigeschmack auf das Humble (Indie) Bundle. Aus Geldnöten wird man zum Trittbrettfahrer ... ich finde es einfach nicht gut ...

        • vbkm says:

          Ich verstehe was Du meinst, allerdings werden die "Humble Indie Bundles" immer noch strikt von den anderen "Humble Bundles" (welche es u.a. auch für Musik und eBooks gab) getrennt.

          Trittbrettfahrer wäre THQ für mich eher gewesen, wenn sie ein eigenes Bundle auf ihrer Seite geschnürt hätten und dabei womöglich auf den Charity- oder Pay-What-You-Want-Aspekt verzichtet hätten. Ich finde es gut, dass sie sich an das "Original" gerichtet haben. Es zeigt ein wenig den Respekt vor der Indie-Szene.