Sense HAT Emulator für Raspberry Pi – Ohne Hardware coden

13 September 2016 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Bei trinket.io gibt es einen Emulator für den Sense HAT. Damit kannst Du die Komponente programmieren oder damit experimentieren, ohne die Hardware dafür zu besitzen.

Virtueller Sense HAT

Um mit dem Emulator spielen zu können, brauchst Du lediglich einen Browser. Kenntnisse in Python sind außerdem extrem hilfreich. Aber vielleicht ist der Emulator Ansporn genug, etwas Python zu lernen.

Der für den Emulator geschriebene Code lässt sich genauso mit der echten Hardware einsetzen und funktioniert auch dementsprechend.

Der virtuelle Sense HAT für den Raspberry Pi besitzt Sensoren für Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit. Die drei Umgebungsvariablen darfst Du mittels Schiebereglern bestimmen. Somit eignet sich der Emulator außerdem, die virtuelle Hardware in recht extremen Bedingungen zu programmieren – virtuell natürlich. Du musst Dir nicht das Hinterteil abfrieren, auf den Winter warten oder den Kühlschrank missbrauchen, um zum Beispiel mit Minusgraden zu experimentieren.

Virtueller Sense HAT für den Raspberry Pi

Virtueller Sense HAT für den Raspberry Pi

Funktionen des Emulators

Der Emulator bringt folgende virtuellen Funktionen mit sich:

  • LED Display
  • Umgebungsvariablen
  • Kontrolle mit Joystick (Bildschirm oder Tastatur)
  • Syntax Highlighting für Python
  • Automatische Vervollständigung
  • Fehlerberichte

Du kannst außerdem Bilder hochladen und Trinkets auf der eigenen Website einbetten. Das Projekt kannst Du mithilfe einer direkten URL mit anderen Teilen und so weiter. Ebenfalls ist ein Download als Zip-Archiv möglich. Somit bringst Du Dein Projekt auf Deinen eigenen Raspberry Pi.

Wer den virtuellen Sense HAT testen möchte, der kann diese Seite aufrufen und sich nach Herzenslust austoben.

Sense HAT für Astro Pi

Pi-Fans wissen, dass der Sense HAT für das Projekt Astro Pi entwickelt wurde. Damit hat es der Raspberry Pi ins Weltall geschafft.

Der britische Astronaut Tim Peake hat den Pi und den Sense HAT mit auf die internationale Raumstation genommen und da kreisen die Winzlinge immer noch um die Erde.

Nächstes Jahr soll es einige Wettbewerbe geben und mithilfe des Emulator wollen die Veranstalter das Interesse von mehr Leuten wecken. Nun gibt es auch für die Entwickler keine Ausrede mehr, die die Hardware nicht besitzen.

Nette Pi-Konstellation

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