Sicherheits-Distribution: BackBox Linux 2.05

26 April 2012 2 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

BackBox Logo 150x150Das Team um die Sicherheits-Distribution BackBox Linux haben eine neue Version zur Verfügung gestellt. Ausgabe 2.05 basiert auf Ubuntu 11.04. Sie bringt Kernel 26.38 mit sich und als Desktop-Umgebung dient Xfce 4.8.0.

Neben dem System-Upgrade haben die Entwickler laut eigener Aussage Fehler ausgebessert und das Start-Menü verbessert. Mehr Geschwindigkeit wird dem Anwender außerdem versprochen. Die WiFi-Treiber wurden ebenfalls verbessert (compat-wireless mit gepatchtem Aircrack).

Als neue Sicherheits-Tools sind unter anderem Creepy, Fern-WiFi-Cracker, Joomscan, Pyrit, Reaver und Xplico an Bord.

Als Systemvoraussetzungen geben die Entwickler x86 oder x86_64 mit mindestens 256 MByte Arbeitsspeicher an. Für eine Installation benötigst Du 4,4 GByte Festplattenplatz.

BackBox 2.05 gibt es im Download-Bereich der Projektseite: backbox-2.05-i386.iso (986 MByte, torrent), backbox-2.05-amd64.iso (1 GByte, torrent).

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Ich wiederhole mich hier, aber ich finde es einfach wichtig: Distributionen wie BackBox lassen sich nutzen, um viel Blödsinn damit zu treiben. Dafür werden Sie aber nicht entwickelt. Administratoren haben kostenlosen Zugriff auf Werkzeuge, um Angriffe damit abzuwehren. Wenn man das eigene Netzwerk auf Herz und Nieren prüfen kann, lässt sich damit auch Vorsorge betreiben und Cyberkriminellen das Leben erschweren.

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2 Kommentare zu “Sicherheits-Distribution: BackBox Linux 2.05”

  1. Daria sagt:

    schreib mal etwas über Creepy, Fern-WiFi-Cracker, Joomscan, Pyrit, Reaver oder Xplico

    • jdo sagt:

      Creepy ist in der Tat Creepy und über die WPS-Schwachstelle, die sich mit Reaver ausnutzen lässt hat meine Freund und Kollege ein öffentliches Google Dokument zur Verfügung gestellt. Dort wird festgehalten, welche Router anfällig oder nicht sind.
      Joomscan erklärt sich wohl im Namen und Fern-WiFi-Cracker ist ein in Python geschriebenes Tool, dass aircrack-ng nutzt. Xplico ist auch auf DEFT enthalten und hat ne recht gute Webseite. Pyrit wird zum Knacken von WPA eingesetzt.
      Ich schreibe deswegen ungern genauer über solche Tools, weil es sich als Anleitung zum Hacken auslegen lassen könnte. Und wenn schon jemand damit Blödsinn anstellen möchte, dann soll er gefälligst selbst in die Manpage guggen 🙂

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